Guardiola-Systemrevolutionen für die Deutschland AG

von Gunnar Sohn2.02.2016Sport, Wirtschaft

Wenn es um die Kunst des Wechsels bei der Entwicklung der eigenen beruflichen Karriere geht, funktioniert die Deutschland AG immer noch wie ein Fürstenstaat. Viele Vertrauen auf eingestaubte Mauertaktiken wie bei Otto Rehhagel. Eine Guardiola-Systemrevolution muss aber her.

Es geht um Familien, um Seilschaften, um Hinterzimmer-Runden, um exklusive Treffen in mondäner Umgebung, um Absprachen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und um Protegés oder Günstlinge. Das gilt für Posten in Unternehmensvorständen und Aufsichtsräten. Man trifft sich in lauschigen Eckchen in Kitzbühel, Davos, St. Moritz, auf Sylt oder kraxelt vier Tage mit Ex-McKinsey-Chef Herbert Henzler in den Alpen herum. Da laufen die Deals und Absprachen. Da werden Wechsel besprochen und eingeleitet, da sichern sich die Top-Manager ihre Karriere ab. Man ist noch weit entfernt von dem Szenario neuer und offener Netzwerke, die das

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