Wenn nur noch Zynismus hilft

von Gunnar Sohn13.05.2015Medien

Kommunikation in Unternehmen besteht oft nur noch aus positiven Phrasen. Wenn Mitarbeiter dann zynisch werden, ist es meistens schon zu spät.

Der Smarter-Service-Blogger “Bernhard Steimel / prangert in einem lesenswerten Beitrag die Hybris der Social-Media-Priester an: Sie würden Wasser predigen und Wein saufen. Sie selbst seien im Ego-Shooter-Modus unterwegs und pflegten die Kunst der Selbstinszenierung.

Die selbsternannten Gurus predigen eine Kultur des Teilens und sind selbst mehr als geizig beim Verschenken von Aufmerksamkeit und Link-Autorität. Sie fordern Dialogbereitschaft, turnen aber nur im Sender-Modus durchs Netz. Nur die Maschine der Selbstvermarktung läuft auf Hochtouren. Mit Facebook, Twitter & Co. sei nur ein neues Marketing-Silo entstanden, betont Steimel.

Ist das nun ein reines Marketing-Problem? Wohl nicht. Es liegt am kompletten Management in Unternehmen und sonstigen Institutionen, die sich in der Öffentlichkeit als abgeschottete Einheiten ausschließlich im Schönwetter-Modus darstellen.

Social-Media-Äffchen mit Robotik-Prosa

Dazu zählt übrigens auch Google. Jeden Dienstag kann man das in dem Hangout-on-Air-Format „Google Partner Aktuell“ bewundern.