Wortfrage

von Gabriele Bischoff16.08.2012Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik

Die Eingetragene Lebenspartnerschaft hat sich ĂŒberlebt. Nun gilt es, das Recht den Tatsachen anzupassen.

Einfache Frage – einfache Antwort: Der in der Verfassung verankerte Schutz der Ehe sollte auch fĂŒr solche Paare gelten, die aus Mann und Mann oder Frau und Frau bestehen. Im Artikel 6 des Grundgesetzes steht eben nicht drin, dass nur Frau und Mann eine Ehe eingehen können. Es ist die vorherrschende Auslegung, die die Ehe als eine auf lebenslange Verbindung gerichtete Gemeinschaft zwischen Mann und Frau definiert.

Neue Absprachen

Nun Ă€ndern sich Herrschaft und Definitionen in gelebten Demokratien durch Diskussionen und neue Absprachen. Im August 2001 ist nach langer Diskussion das „Rechtsinstitut“ der Eingetragenen Lebenspartnerschaft eingerichtet worden. Diese hat sich nach zwölf Jahren schlicht ĂŒberlebt. Ein Großteil der Bevölkerung ist doch mittlerweile der Meinung, dass es zwischen Ehe und Eingetragener Lebenspartnerschaft keinen Unterschied mehr gibt, wenn man denn den Begriff „Eingetragene Lebenspartnerschaft“ ĂŒberhaupt kennt und nicht sowieso von „Homo-Ehe“ spricht. Da gilt es, das Recht endlich an die Tatsachen anzupassen. Damit auch Hella richtig von „meiner Ehefrau“ sprechen kann, oder Klaus von „meinem Ehemann“.

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