Die Unsicherheit in der Bevölkerung steigt

Friedrich Merz6.07.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Klare Worte von Friedrich Merz zu den Grünen: “Sie werden in den Medien hochgejazzt. Alle 90 Sekunden verliebt sich ein deutscher Journalist in Robert Habeck. Und stellt dabei nicht die Frage: Wo nehmt ihr eigentlich das Geld her, dass ihr mit diesem 100 Milliarden Euro Klimafonds zur Verfügung stellt?”

“Friedrich Merz macht sich Sorgen um die Akzeptanz von Demokratie und Marktwirtschaft: „Deutschland geht es gut. Wir leben in einem der schönsten und wohlhabendsten Länder der Welt. Wenn es anders wäre, wie von einigen behauptet, dann gingen die Flüchtlingsströme wohl in die andere Richtung. Trotzdem breitet sich Unzufriedenheit aus mit dem politischen System und, mehr noch, mit unserem Wirtschaftssystem“, schreibt Merz in einem Essay für „Die Zeit“. In der Sendung „phoenix persönlich” spricht Michael Krons mit Friedrich Merz, der 2018 für den CDU-Parteivorsitz kandidierte, über die Herausforderungen, vor denen Deutschland steht, über die schwächelnde CDU und darüber, wie Donald Trump Amerika und das transatlantische Verhältnis verändert hat. Merz, der nach zehn Jahren als Vorsitzender der Atlantik-Brücke abtritt, sieht die Beziehungen Deutschlands und Europas zu den USA durch die Präsidentschaft Donald Trumps nachhaltig verändert: „Selbst wenn Trump frühzeitig gehen würde, würde morgen nicht wieder alles so wie es früher einmal war“. Für Merz bedeutet das transatlantische Verhältnis mehr als Handelspolitik und mehr als ein sicherheitspolitisches Bündnis: „Es ist eine Wertegemeinschaft, in der wir auch unsere Interessen vertreten müssen.”” Quelle phoenix

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