Die Freiheit lebt davon, dass die Vorbilder sich vorbildlich verhalten. Wolfgang Schäuble

Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier

Dr. Frank-Walter Steinmeier ist der 12. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Der SPD-Politiker war von 2013 bis 2017 Bundesminister des Auswärtigen. Dieses Amt hatte er bereits von 2005 bis 2009 inne, von 2007 bis 2009 war er zudem Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1999 bis 2005 war Steinmeier Chef des Bundeskanzleramtes unter Gerhard Schröder. Steinmeier wurde am 12. Februar 2017 im ersten Wahlgang gewählt. Seit 19. März 2017 ist er im Amt.

Zuletzt aktualisiert am 23.05.2018

Gespräch

Debatte

Fritz Bauer, ein Demokrat

In der Rückschau von heute ist Fritz Bauer eine der Schlüsselfiguren in der jungen Demokratie, die Deutschland den Rückweg in die Gemeinschaft der Völker der Welt geebnet hat. Damals gab es nur einen kleinen Kreis enger und engster Freunde, erinnert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum 50. Todestag von Fritz Bauer.

Debatte

"200 Jahre Karl Marx – Geschichte und Aktualität"

"Wir Deutschen, im Jahr 2018, sollten Karl Marx weder überhöhen noch aus unserer Geschichte verbannen. Wir müssen uns vor Marx nicht fürchten – noch müssen wir ihm goldene Statuen bauen. Marx soll streitbar bleiben", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einer Rede zum 200. Geburtstages von Karl Marx im Schloss Bellevue.

Debatte

Frank-Walter Steinmeier: Wir leben inmitten großer Umbrüche

"Die Demokratie selbst ist Anfechtungen ausgesetzt. Eine neue Faszination des Autoritären macht sich breit, und das nicht nur außerhalb der Grenzen Europas. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, aufzustehen und unsere Werte zu verteidigen", betonte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dem 21. Ordentlicher Bundeskongress des DGB.

Debatte

Neue Medien haben Hemmschwelle für "hate speech" gesenkt

"Und neu ist, dass Politiker die Beweis- und Bindekraft von Tatsachen untergraben, indem sie offensichtliche Lügen als ""alternative facts"" ausgeben und die Nachrichten seriöser Medien als ""fake news"" interpretieren, so Bundespräsident Steinmeier in seiner Rede zur Zukunft der Demokratie im Schloss Bellevue: "Fakt oder Fake? Über einen bedeutenden Unterschied für die Demokratie."

Debatte

Ich kann verstehen, dass Menschen sich abgehängt fühlen

"Nun bin ich im zurückliegenden Jahr viel unterwegs gewesen in unserem schönen Land und habe Orte kennengelernt, die alles herbeisehnen - nur keine Stille. Solche Orte gibt es zu viele, im Osten wie im Westen unseres Landes. Und aus diesen Orten weiß ich: Es gibt eine Stille, die bedrohlich werden kann", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seiner Weihnachtsansprache 2017.

Debatte

"Wir lassen uns nicht einschüchtern"

"Wir geben dem Terror nicht nach. Wir lassen uns nicht einschränken in unserer Art zu leben. Aber das darf nicht dazu führen, dass wir den Schmerz und das Leid verdrängen. Wir treten dem Terror auch dadurch entgegen, dass wir gemeinsam der Opfer gedenken und den Hinterbliebenen zur Seite stehen", betonte der Bundespräsident in seiner Rede auf dem Berliner Breitscheidplatz.

Debatte

Ich erwarte von allen Gesprächsbereitschaft

"Acht Wochen nach der Bundestagswahl sind die Sondierungen zu einer Regierungsbildung bisher ohne Ergebnis geblieben. Wir stehen jetzt vor einer Situation, die es in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, also seit immerhin seit 70 Jahren, noch nicht gegeben hat", so Bundespräsident Steinmeier in seiner Erklärung zur Regierungsbildung im Schloss Bellevue, 20. November 2017.

Debatte

Die Migration muss nach unserem Maßstab kontrolliert werden

"Aus meiner Sicht gehört dazu, dass wir uns Migration nicht einfach wegwünschen, sondern – ganz jenseits von Asyl und den gemeinsamen europäischen Anstrengungen – auch legale Zugänge nach Deutschland definieren, die Migration nach unseren Maßgaben kontrolliert und steuert", betonte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit 2017 in Mainz.

Debatte

Wohin treibt Europa?

"Populisten erhitzen die öffentliche Debatte durch ein Feuerwerk von Feindbildern, laden ein zum Kampf gegen das sogenannte Establishment und verheißen eine blühende Zukunft nach dessen Niedergang. Es gibt in Deutschland keinen Grund für Alarmismus", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag.

meistgelesen / meistkommentiert