Atomare Strahlen und Treibhausgase machen nicht an Grenzen halt. Torsten Albig

Florian Josef Hoffmann

Florian Josef Hoffmann

Florian Josef Hoffmann, Rechtsanwalt, geboren am 20. Juli 1946, Jurist mit den Spezialgebieten Wirtschaftsrecht und Kartellrecht. Von 1981 bis 2017 war er in Düsseldorf niedergelassener Anwalt, seit Mai 2008 ist er Leiter des dortigen European Trust Institute. Nach der Wende war er Präsident der IHK Ost-Thüringen zu Gera. Hoffmann ist Autor diverser Bücher und Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften, er bezeichnet sich selbst als „Lobbyist für ein kartellfreundlicheres Wettbewerbsrecht".

Zuletzt aktualisiert am 08.05.2019

Kolumne

Debatte

85 Millionem Euro Kartellstrafe – cui bono?

Alle Welt weiß, dass billiger China-Stahl die Weltmärkte überschwemmt und auch den größten Stahlkonzernen der übrigen Welt die wirtschaftliche Existenzgrundlage entzieht. Warum bestrafen angesichts dessen die Kartellbehörden hierzulande eines der letzten verbliebenen Familienunternehmen, fragt Florian Hoffmann.

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  • Wer sagt, dass das CO2 überhaupt etwas mit unserem Klimawandel zu tun hat? Ich habe da große Zweifel. Der CO2-Gehalt dieser, unserer Luft liegt aktuell bei circa 400 ppm, also 400 parts per million, beziehungsweise bei 0,04 Prozent. Ich frage Sie: Die letztgenannten 0,04 Volumenprozent sollen einen Treibhauseffekt bewirken?

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  • Der Historiker Christian Böse hat sich um die deutsche Wirtschaftsgeschichte verdient gemacht. Er hat ein fundiertes und spezialisiertes Werk über das rheinische Kohlensyndikat zur Kaiserzeit, also von 1893 bis 1919, vorgelegt. Überraschenderweise wird darin offenbar, dass es der damaligen Kartellvereinigung um Effizienzsteigerung in der Distribution ging – und nicht etwa um Profitmaximierung.

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  • Abgas-Affäre, Diesel-Skandal, der Image-Verlust deutscher Vorzeige-Unternehmen, allen voran der Automobilindustrie, beschleunigt sich. Profilierungssüchtig springt die Politik auf den Zug auf, neuerdings sogar Angela Merkel. Sie kritisiert die deutsche Autoindustrie scharf, indem Sie be- und anklagt, dort sei „in der Diskussion um Schadstoffreduzierungen gelogen und betrogen“ worden.

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  • Der Dieselskandal ist kein Automobil-Skandal und kein Umweltskandal, sondern ein politischer Skandal. Die Politik hat unsinnige Grenzwerte vorgegeben und damit der Industrie ein Bein gestellt. Der größte Skandal ist, dass es der Politik gelingt, dieses Versagen zu verdecken, indem sie erfolgreich das Industrie-Image beschmutzt. Und ihre Dreistigkeit siegt – zulasten von Industrie und Kommunen.

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  • Der Preiswettbewerb ist existenzieller Bestandteil des Wettbewerbs. Aber er ist ein echter Kampf, bei dem es dauerhaft Besiegte gibt. Es geht beim Preiskampf also nicht nur darum, zu gewinnen, was heißt, Erster zu sein. Beim Preiskampf geht es darum, den Wettbewerber aus dem Feld zu schlagen. Zuviel Preiskampf ist deshalb tödlich. Und das schadet uns allen.

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