Dem liberalen Islam mehr Öffentlichkeit geben

von Eva Quistorp2.05.2019Innenpolitik

Wenn die Trauer über den Schreckensbrand von Notre Dame, über Morde an Juden, an Muslimen und Christen, Buddhisten, über das zerstörte Kulturerbe in Aleppo oder Sri Lanka nicht verstanden wird, geht ein nötiges Wir-Gefühl in Europa und Deutschland verloren.


Angesichts der schrecklichen Racheaktionen des IS wie jetzt in Sri Lanka scheint ein Reden und Denken über Integration von Flüchtlingen aus fernen islamischen Ländern immer schwieriger. Doch kurz vor Ostern hat Arbeitsminister Heil ein Gesetz zur Integration vorgelegt, zu dem die Integrationsbeauftragte Mauz-Widman meinte, es könnte wie jedes Gesetz noch verbessert werden. Immerhin würden nun auch Integrationskurse für Frauen und für nur geduldete Asylbewerber angeboten. Im Vorfeld dieser Entscheidungen haben zwei grüne Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz und Manuela Rottmann ein Diskussionspapier vorgelegt mit dem Titel Zuwanderungsgesellschaft stärken, Flüchtlingsfrauen schützen.



Ekin Deligöz ist eine liberale Muslima aus Baden Württemberg. Als Minderheit in den Grünen von heutzutage hat sie es gewagt, das Kopftuch für Lehrerinnen und Schülerinnen unter 18 Jahren abzulehnen und dafür aus dem islamischen Milieu Drohungen von grünen Kolleginnen, die sie damit allein ließen, verbale Dresche erhalten. Sie hat im Sinne eines nicht fundamentalistischen Islam und im Sinne des Grundgesetzes und der Frauenbewegung und der Grünen der 70ger und 80ger Jahre die Muslimas in Europa aufgefordert, das Kopftuch abzulegen, die angeblich allein fromme islamische Kleider-und Sittenordnung nur für Frauen. Gegen die kämpfen ja im Iran Frauengruppen und Reformer des theokratischen und teils faschistoiden Islam schon seit 1979 und 2009. Sie werden dafür gesteinigt, ausgepeitscht und verhaftet wie jetzt wieder eine Frauenrechtsanwältin, die für die humane Zukunft ihres Landes den Opfergang ins extrem harte Gefängnis auf sich nimmt.So wie auch in der Türkei Rechtsanwältinnen, Studentinnen, die gegen die Islamisierung des Landes eintreten und das autoritäre Willkür-Regime Erdogans von dessen Machtapparat bedroht werden. Daher hat der Schutz von Flüchtlingsfrauen vor Männergewalt in ihren eigenen Milieus, auch eine internationale Dimension im Sinne feministischer Außenpolitik, wie ich sie schon in der Gründungsphase der Grünen konzipiert habe, wie sie seit 2000 in der Uno-Resolution 1325 und aktuell durch Folgeresolutionen vertreten wird. Leider habe ich weder von Robert Habeck noch von Frauenpolitikerinnen der Grünen zu den Verhaftungen von Frauenrechtlerinnen im Iran laute Stimmen gehört, noch zur Verfolgung von Christinnen in Pakistan, Afghanistan, Ägypten,Indonesien oder hier in Flüchtlingsheimen, sondern eher die Floskel, dass Gewalt an Frauen ausnahmslos zu kritisieren sei, man durch Kritik an reaktionären Formen des Islam oder durch Kritik an muslimischer Männergewalt hier dem Rassismus keine Vorlage bieten dürfe.Von dieser Dauerwarnung gegenüber einem angeblichen Generalverdacht lassen sich die Autorinnen zum Glück nicht lähmen. Sie gehen konkret auf die Situation der Flüchtlingsfrauen aus muslimischen Ländern hier in Heimen ,bei Ämtern und ihren besonderen Bedarf an Beratung und Integration ein und wollen keine Sonderstandards der Toleranz gegenüber muslimischen Männern gelten lassen.
Dazu bemerken einige ihrer Kolleginnen, das sei ja nicht neu, das hätten die Grünen doch schon in einem Antrag 2016 gefordert. Es stimmt zwar, dass ich als Mitgründerin der Grünen schon im Herbst 2015 auf die Merkelformel „wir schaffen das” ,als erste eine schnelle Aufstockung des Personals bei Erzieherinnen, Sozialarbeitern, Polizisten, Justiz nebst interkultureller Weiterbildung gefordert habe.Denn die eventuell zu große Herausforderung durch die einmalig riesige Flüchtlingswelle aus muslimischen Ländern mit vielen ungebildeten jungen Männern mache vor allem neue Formen der Integrationsförderung durch interreligiöse Weiterbildung in allen Bereichen nötig.Dies zu wiederholen ist nötig. Die rosa Brille gegenüber Integrationsproblemen muss über alle abgesetzt werden, auch in den Grünen .Vor allem, da vielen noch in Erinnerung ist, wie still doch Spitzengrüne und einige jüngere Feministinnen gegenüber der Gewalterfahrung durch Migranten aus Nordafrika von mehr als tausend Frauen in der Kölner Silvesternacht waren und auch gegenüber den Frauenmorden durch Asylbewerber aus Afghanistan und dem Irak.Kritik an westlicher Demokratie und christenfeindlichen Reden in Moscheen ,auch denen der DITIB habe ich schon im Januar 2015 angemahnt (Cicero). Darauf wurde wenig gehört in den Medien und Kirchen, den Grünen, auch nicht auf die Journalisten Constantin Schreiber und Wolfgang Müller an der Macht der Moscheen, von der liberalen Imanin Seyran Ates, die viel von den frühen Frauenbewegung gelernt hat, wie auch Cem Oezdemir. Daher ist es notwendig, dass Ekin Deligöz und Maunela Rottman sich erneut Gedanken machen , wie vor der Gewalt der Männer in Flüchtlingsfamilien und im Islam, nicht die Augen zu verschließen oder etwas schön uu reden seien in allgemeinen statements gegen das globale Patriarchat.Es ist eine notwendige Erinnerung daran, dass sich auch die Grünen zu einem realistischen Handeln und Denken für die Verbesserung der Lage der Flüchtlingsfrauen- und Mädchen einsetzen.Es ist wichtig, genauer hinzugucken was denn nun in den letzten drei Jahren geschehen ist, mit mehr Personal und besser weitergebildeten Personal für Justiz, Polizei, Schule, Kita, Integrations- und Deutschkurse, Ausbildungszentren und Jugendämter.



Doch die junge frauenpolitische Sprecherin des Bundesvorstandes der Grünen, Gesine Agena meinte dazu, die Thesen von Deligöz wären nicht nötig, es wäre eh alles grünes Gedankengut.Doch was war denn zu den Kölner Gewalttaten gegen Frauen in der Silvesternacht vom grünen Bundesvorstand und vom Gender -Institut der Boellstiftung Kritisches zu hören außer Kritik an der Polizei 2015? Ja, die Neue im Bundesvorstand, Annalena Baerbock hat im letzten Jahr nach dem furchtbaren Mord an dem jüdischen Mädchen Susanna in Wiesbaden durch einen Iraker mit Asylstatus klare Strafmaßnahmen und auch Abschiebungen gefordert, was ich gut fand.Doch von Frauenpolitikerinnen oder Robert Habeck war nichts Deutliches zu den Predigten in den Moscheen, zur notwendigen Reform der Islamkonferenz wie sie Professorin Susanne Schröter fordert zu hören oder zur Verteidigung der Frauenrechtsanwältin im Iran zu hören.

Leider hat auch Annalena Baerbock ,die ich sehr schätze, dem Diskussionpapier nicht den Segen gegeben und die Debatte aufgegriffen, sondern eher abgewimmelt. Wohl aus Angst vor Konflikten im Europawahlkampf meinte sie ,sie könne in der Flüchtlings und Integrationspolitik der Grünen keine Fehler erkennen. Schade, zumindest hätte man doch zusammen mit „terre des femmess“ und und Expertinnen wie Professor Schröter und Necla Kelek u.a. ein Hearing der Fraktion auf Grundlage des Papiers einberufen können, wo dann Praktikerinnen von Ämtern ,aus der Ehrenamtsarbeit, die wagen offen und kritisch Mängel festzustellen, hätten gehört werden muessen. Aktuelle und neue Formen für Integrationsarbeit sind nicht nur von der Bundesregierung einzufordern, siehe auch die Realität der schlechten Abschlussquoten bei Deutschkursen, der Verweigerung von Integrationskursen, sondern auch in den Kommunen, wo die Grünen tätig sind oder mitregieren.


Katharina Fegebank aus dem Hamburger Senat hat die Denkanstöße zum bessern Schutz von Frauen in der Flüchtlingsarbeit auch gegen Traditionen eines patriarchalen Islam und der patriarchalen Familienverbände oder Clans per Twitter unterstützt.
 Doch die integrationspolitische Fachfrau der Grünen an der Regierung in Berlin ,Kahlefeld , wirft den Autorinnen „Pseudofeminismus” vor. Igittigitt.. was soll das denn heißen? Da ist dann der Vorwurf, das sei Rassismus auch sofort dabei. Wenn die Grünen und unsere Gesellschaft und Medien es nicht lernen, dass Islamkritik genauso wie Kritik am Christentum zu den Grundlagen des Grundgesetzes und zu unserer Kultur und Kirchengeschichte gehört, bleibt unklar, welcher Islam in Europa und Deutschland dazu gehört, der salafistische und reaktionäre,der, der gegen Ungläubige und Schwule und freie Frauen hetzt, doch wohl nicht. Kritik an gewalttätigen Muslimen, an ihre Frauen oder Mädchen quälenden Muslimen als Rassismus abtun, widerspricht den Werten des Grundgesetzes und diese Haltung hat die geistigen Grundlagen des Grundgesetzes nicht verstanden. Nicht jede Art von Religionsfreiheit verdient den Schutz der Verfassung, zum Beispiel nicht die Polygamie oder Todesdrohungen bei Austritt aus dem Islam oder Hass gegen Ungläubige oder Juden. Religionsfreiheit egal wie ist eben nicht die Haltung des Grundgesetzes, sondern sie ist eingebettet und kontrolliert durch Meinungs- und Kunst und Wissenschafts- und Pressefreiheit, die natürlich alle die Traditionen der Aufklärung und der Religionskritik und der Kritik an allen Formen des Patriarchates einschließt.Daher unterstütze ich das Diskussionspapier von Ekin Deligöz. Das Notwendige ist in der Demokratie und einer sich rasant wandelnden Gesellschaft mit allzuschnellen Aufmerksamkeitswechseln öfter zu wiederholen :Gegenüber muslimischen Sitten und Männerprivilegien und ethnischen Clans dürfen keine Sonderstandards gelten, auch Kulturen und Traditionen aus islamischen Ländern und deren Religionsunterricht und Schulbücher und Predigten in Moscheen oder im internet sind zu hinterfragen ,wie es die Frauenbewegung seit ihren Anfängen in Europa und den USA und weltweit auch mit unseren christlichen und kirchlichen, wissenschaftlichen, militärischen und Prügeltraditionen gemacht hat. Übrigens auch die Frauenbewegung in Afghanistan schon in den 20er Jahren, die in der Türkei und in Ägypten auch schon in den 20er Jahren. Das Kopftuch und die Rechtfertigung der Männergewalt gegen ihre Frauen und Mädchen entstammt nicht per se dem Islam oder Koran, wie uns einige Islamfreunde und Toleranzpredigerinnen einreden. Es gibt einen globalen Rollback leider weg vom weltoffenen, kulturaffinen, selbstkritischen Islam hin zu einem globalen Fundi-Islam und dem Wahabismus, den verknöcherten Männer-Institutionen, von Fanatikerinnen bejubelt, Erdölprofiten aus Katar oder Saudi Arabien bezahlt. Dem liberalen, moderaten, demokratischen, frauenfreundlichen und gewaltfreien Islam muss endlich mehr öffentlicher Raum auch in Talkshows und Unterstützung an Unis und Schulen gegeben werden und in der Islamkonferenz, die reformiert gehört. Das gehört zum Schutz von Flüchtlingsfrauen.Das zu verleugnen und Islamkritik auch bei einigen Grünen und Gender-Professorinnen gleich mit Rassismus gleichzusetzen schadet der Integration, schadet den Flüchtlingsfrauen aus der muslimischen Welt und schadet der Demokratie. Mein Wunsch an die Grünen und die liberale Kultureliten wäre es, keine Sonderrechte für Männer oder Frauen anderer Kulturen als Toleranz zu verteidigen.



In ihren Vorschlägen für bessere Integrationsangebote sollten alle genauer werden. Wie meine Erfahrungen in den Deutschkursen und in der Familienbetreuung mit syrischen und afghanischen Familien seit 2015 zeigen, (siehe meine Artikel in der Welt dazu und zu meinem Leben mit Modina) müssen die Curricula für die neue Situation verbessert werden, die,die da ihre jobs suchen, besser ausgebildet werden für die Kultur und Religionskonflikte, die sie ja oft gar nicht verstehen so wie viele die christlichen oder jüdischen Feste und deren Hintergrund gar nicht mehr erklären können. Die meisten Ehrenamtlichen und Heimleiter haben Angst vor lauter Toleranz,oder weil sie zusätzliche Arbeit, eigene Unsicherheit oder Stress fürchten, die Konflikte anzusprechen. Ich habe erleben müssen, wie Heimleiterin, Schulleiterin,**Sozialarbeiterinnen und Senatsverwaltung gegenüber einem jungen afghanischen alleinerziehenden Vater kneifen, der seine Tochter schlägt und erpresst, dann wieder nett zu ihr ist und scheinheilig den Sanften geben kann, was man auch von deutschen Tätern kennt. Die Verantwortlichen im Flüchtlings- und Integrationsbusiness hatten eher Angst vor meinen kritischen Fragen und vor der Sturheit und Gewaltbereitschaft des Vaters, als Angst davor, dem Mädchen und seinen Rechten und unserer Beziehung, also dem Kindeswohl nicht gerecht zu werden. So werden unsere Standards ausgehöhlt und es schleichen sich afghanische oder reaktionär islamische Standards der Erziehung,der Sexualität, der Frauen und Männerbilder ein. Ein Teil der beschwiegenen und schwelenden Konflikte sind nicht nur die zwischen traditionell und fundamentalistisch gelebtem Islam und aufgeklärter säkularer Welt hier. Sondern es gibt viele Ehe, Familien und Selbstbewusstseinskonflikte gegenüber der Massenkonsumkultur und den Verführungen und Überwältigungen durch Werbung auf der Straße und Filme und Pornos und Gewalt im internet, was ja auch viele Familien bei uns überfordert. Darauf sind die gesamten Deutsch und Integrationskurse oder auch Kliniken und Familienberatung, Gefängnisse nicht eingestellt und das Personal auch nicht. Es gibt zwar Apps zum Deutschlernen und Apps für Azubis oder Studenten, die Flüchtlingen helfen sollen, in der Demokratie hier ihren Platz zu finden. Zu viel ist gut gemeint und vieles teilweise nützlich. Doch die grundlegenden Fragen der Verständigung verschiedener Kulturen und Gewohnheiten,Familienstrukturen und Rechtfertigung von Männermacht und Gewalt, all die Emotionen, die dazu gehören, die Ehre-Vorstellungen, sind damit nicht gelöst.



Das Menetekel des Brandes der Kathedrale von Notre Dame lässt die Frage nach unseren europäischen Grundwerten, nach dem Sinn des Grundgesetzes und wie wir es verinnerlichen, wieder fundierter stellen. Was meinen wir eigentlich mit Werten, die zu vermitteln seien, wenn wir darüber seit einigen Jahren heftiger bei Integrationskonflikten reden? Meiner Ansicht nach kann das Grundgesetz ohne seine geistigen und kulturellen Grundlagen und die seiner Mütter und Väter nicht wirklich vermittelt werden. Nach welchen Vorbildern und Geschichten sollen die Werte in Familien, im Fernsehen, im Internet und in den überlasteten Schulen und in Integrationskursen gelernt werden?
 Zur Umsetzung der Thesen von Deligöz und Rottmann sollten sie wichtige Vordenkerinnen zitieren und zu Fachgesprächen für Weiterbildung in Kitas, Schulen, Jobcentern und Jugendämtern einladen: Seyran Ates, Claudia Dantschke, Necla Kelek, Ahmad Mansour, Professor Korchide und Prof Ourghi. Solche interreligiöse und interkulturelle Weiterbildung für vielerlei Konfliktsituationen haben sowohl Polizei,Sozialarbeiter, Justiz, Kulturelite und Fernsehmacher wie Politiker nötig, darunter auch viele Grüne. Vielleicht kommt ja in das Heft zum Deutschlernen von Tannhäuser endlich doch noch die Synagoge rein, die bisher-ein Skandal!- neben Kirche und Moschee fehlt, wie ich schon 2015 kritisierte.Vielleicht wird Ostern in Deutschkursheften nicht mehr nur mit Eiern, Weihnachten nicht nur mit dem Baum und Geschenke einkaufen erklärt, sondern mit den Geschichten der Thora, der Bibel und des Koran, die wir alle kennen sollten so wie Geschichten von Maria. Frauengeschichten, die zur europäischen Aufklärung und Freiheitsbewegungen beigetragen haben und eine zeitgemäße Interpretation brauchen. Wenn die Trauer über den Schreckensbrand von Notre Dame, über Morde an Juden, an Muslimen und Christen, Buddhisten, über das zerstörte Kulturerbe in Aleppo oder Sri Lanka nicht verstanden wird, geht ein nötiges Wir-Gefühl in Europa und Deutschland verloren.
 
Dazu braucht es einfache, klare Vorschläge für die Alltagspraxis und Mut in den eigenen Reihen und eine offenere, freundliche, heitere, gesellschaftliche Debatte.


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