Es gab und gibt nur die Musik. Die Idee des Scheiterns kam mir nie. St. Vincent

Seehofer will Parteivorsitz abgeben

“Das Jahr 2019 soll das Jahr der Erneuerung der CSU sein”, erklärte der amtierende Parteivorsitzende Horst Seehofer. Beim Sonderparteitag werde “die Parteibasis ausreichend Gelegenheit erhalten, darüber zu diskutieren, wie die CSU wieder mehr Vertrauen in der Bevölkerung gewinnen kann”.

Der Kampf um das Amt des Parteivorsitzenden ist unterdessen zwischen dem Europa-Politiker Manfred Weber und dem Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder entbrannt. Der CSU-Bezirksverband Oberpfalz hatte sich unterdessen klar für Söder ausgesprochen, weil Ministerpräsident und Parteichef zusammengehören, so der Chef des CSU-Bezirksverbandes und bayerische Finanzminister, Albert Füracker.

Bereits am Montag hatte Horst Seehofer angekündigt, seinen Parteivorsitz niederzulegen. Auch seinen Posten als Innenminister warf er in den Ring, weil er es nicht als sinnvol erachtet, wenn das Ministeramt vom Parteivorsitz getrennt sei. Völlig offen ist derzeit, ob Seehofer noch bis zum regulären Ende der Legislaturperiode im Jahr 2021 Minister bleibt.

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Dokumentation - Texte im Original, Peter Hausmann, Peter Hausmann.

Leserbriefe

comments powered by Disqus

Mehr zum Thema: Parteivorsitz, Csu, Horst-seehofer

Kolumne

Medium_2c39e622cc
von Stefan Groß
02.12.2018

Kolumne

Medium_18175e6eb9
von Ulrich Berls
20.11.2018

Debatte

"Man muss wissen, wann man geh´n muss“

Medium_7b5f20ed91

Horst Seehofer - Der Abgang droht zu misslingen

Es tut weh, wie sich ein alter Weggefährte als großer Unverstandener präsentiert und stur an seinem Amt festhält, schreibt Peter Hausmann. weiterlesen

Medium_a6332a696b
von Peter Hausmann
27.10.2018
meistgelesen / meistkommentiert