Mit Ampelmännchen-Amuletten schützt man Deutschland nicht

The European Redaktion22.02.2018Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Wir dokumentieren hier die Teile einer Rede des AfD-Politikers Oliver Wurtz im Frankfurter Römer bei der Plenarsitzung zum Mega-Thema „gleichgeschlechtliche Ampelpärchen”. “Ich finde es fürchterlich. Fürchterlich, dass Sie dauernd Menschen auf ihre Sexualität reduzieren. Aber noch fürchterlicher, weil Sie immer alles gendern müssen,” so Wurtz.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren,

2015, 16, 17 und 18… Die Ampelanlagen sollen dieses Jahr nicht mehr nur für drei Tage, sondern permanent mit gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen umgerüstet werden. Jetzt mal ehrlich… Wer braucht denn schon so was?

Die Große Mehrheit der Schwulen und Lesben, die ein ganz normales Leben führen und seit kurzem sogar heiraten können, oder eine Minderheit von Aktivisten, die an Verfolgungswahn leiden, gerne gegen Windmühlen kämpfen, die es überhaupt nicht gibt und weitere Zuschüsse von der Stadt erwarten?

Ich finde es fürchterlich. Fürchterlich, dass Sie dauernd Menschen auf ihre Sexualität reduzieren. Aber noch fürchterlicher, weil Sie immer alles gendern müssen!

Ihr wollt ein Zeichen für Toleranz setzen, aber lasst Menschen aus Gegenden, wo das Mittelalter immer noch zuhause ist, wo man Homosexuelle und andersdenkende einsperrt, auspeitscht, verbrennt, steinigt oder von Hausdächern wirft, unkontrolliert nach Deutschland.

Toleranz setzen, aber schließt nicht jene Orte, an denen man „nackte Frauen, als eine teuflische Versuchung“ und „Homosexualität als ein Krebsgeschwür gegen die Moral“ bzw „als ein Verbrechen“ sieht.

Das schlimmste: Diese widerlichen Aussagen kommen von einem Imam, der als weltoffen und tolerant gilt. Sie können dazu einfach einmal den Bestseller „Inside Islam: Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird“ von Constantin Schreiber lesen.

Ihr wollt ein Zeichen für Toleranz setzen, aber ihr seid es selbst nicht, wenn ich sehe, dass ihr Menschen wie Sabatina James, Imad Karim, Hamed Abdel-Samad oder Bassam Tibi totschweigt und zensiert.

Sogar mutige Frauen wie Seyran Ateş, die eine Moschee führt, in der Frauen predigen dürfen und Homosexuelle willkommen sind, werden kaum von euren Parteien unterstützt. Bei euch flirtet man lieber mit Islamisten.

So sind die Altparteien meine Damen und meine Herren… Nicht anders !

Vor diesem Hintergrund wird die Sache mit den Ampelmännchen noch lächerlicher als sie ohnehin schon ist.

Mit Ampelmännchen-Amuletten und Mantras auf Respekt-Bannern wird man bestimmt nicht die Bürgerinnen und die Bürger dieser Stadt schützen, Frau Heilig!

Jeder von uns kennt den Spruch der sagt, dass „man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.“ Von euch liebe Kollegen vom linksgrünen politischen Spektrum, könnte man sagen:

Altparteien sehen die echten Problemen der Bürgerinnen und der Bürger vor lauter gegenderten Ampelmännchen nicht!

Frankfurterinnen und Frankfurter wollen, dass ihr euch um ihre alltägliche Problemen kümmert.
Bürgerinnen und Bürger kommen unabhängig von ihrer Kultur, ihrem Geschlecht, ihrer Nationalität oder ihre Herkunft, immer öfter zu uns, weil sie euch nicht mehr wählen wollen…

Sie wählen uns, die AfD, weil sie bemerken, dass wir ihre Sorgen ernst nehmen.
Mit euren Ampelmännchen macht ihr euch nur lächerlich! Wenn Sie unbedingt ein Zeichen setzen wollen, dann fangen Sie mal an, die wirklichen Problemen dieser Stadt anzugehen:

• Unsere vermüllte Stadt muss wieder sauber werden und Müllsünder müssen mit einer Geldstrafe rechnen.

• Unsere Stadt muss sicherer werden. Statt kuscheln, hart durchgreifen!

• Schulen müssen Orte sein, wo man lernt und nicht Orte, wo man sich fürchten muss!Unsere Kinder sind unsere Zukunft!

• Mieten müssen bezahlbar bleiben. Ich finde es traurig, dass sich viele Arbeitnehmer mit geringem Einkommen, die wir hier brauchen, ebenso Familien und viele Senioren, in unserer Stadt keine Wohnung leisten oder nicht mehr leisten können.

Das ist es, was unsere Bürger wollen und nicht Ihre dämlichen Ampelmännchen! Das gilt übrigens auch für Eskişehir, unsere türkische Partnerstadt. Obwohl, vielleicht sollten Sie es ja versuchen und testen, ob man dort mit ihnen zusammen ein Zeichen für Homosexuelle setzen wird.

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