Gender-Frontalkurs aus England: Diskriminierend! „Menschenmilch“ statt Muttermilch | The European

Begriffe wie Vater und Mutter soll es in England nicht mehr geben

Egidius Schwarz25.02.2021Europa, Medien

Britische Wissenschaftler wollen die Begriffe Mutter und Vater abschaffen. Frau soll in Zukunft „Geburtselternteil“ und Vater wird der „Co-Elternteil“.

Mann und Frau, die einen schwarzen Ballon mit "Junge oder Mädchen" halten, Quelle: Shutterstock

Was einige Briten derzeit wollen, ist eine Sprache gegen Ausgrenzung. Federführend bei der Angelegenheit sind die Uni-Kliniken von Sussex und Brighton, die britische „Trans-Hauptstadt“. Betreffend so genannter LGBTs, den Abkürzunge für Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender wollen sie die Sprache umwandeln, was für sie heißt, gendergerechter machen. Vor allen, so lautet das merkwürdige Argument, wolle man die Vielfalt der Patienten würdigen. Und so haben die schlauen Briten den Plan auf Geburtenstationen neben herkömmlichen, auch transfreundliche Begriffe zu verwenden.

Und der Irrsinn sieht so aus

Mann und Frau im konventionellen Sinne soll es nicht mehr geben. Das Land, das mit Brexit am wirtschaftlichen Kollaps steht und durch die Mutationen noch den Rest des einstigen Empire bekommt, hat wirklich „richtige“ Probleme. Aber diese sind alle hausgemacht. Denn statt „Frau“ soll es in Zukunft „Person“ heißen, was sofort zu der Anmerkung führt, die wirklich diskriminierend ist, war eine Frau vorher keine Person? Doch die Briten treiben es noch härter. Aus der Mutter wird, falls nötig, ein „Geburtselternteil“ und das Wort „Muttermilch“ soll durch „Menschenmilch“ oder „Milch des stillenden Elternteils“ ersetzt werden. Aus dem Vater wird ein „Elternteil“ oder „Co-Elternteil“.

Nein, das ist leider kein britischer Humor, den man auch verstehen will, leider ist das voller Ernst der neuen Sprachpolizei, die die Sprache weiter verhunzt.

Durch diese Maßnahmen erhofft man sich auf dem Eiland, „schnell die historische Ausgrenzung von trans- und nicht binären Menschen auf den Geburtsstationen“ zu beenden. Während die Kliniken nur darauf pochen, neben geschlechtsneutralen Begriffen weiterhin die übliche Sprache für Frauen zu verwenden, gibt es auch massiven Protest. Die „Times“ schreibt, dass die neue „Sprachpolizei“ Frauen „ausradieren“ will.

 

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