Mir sind Kopftuchmädchen lieber als Arschgeweihmädchen. Peter Gauweiler

2.204 Stimmen zu wenig für die AfD

Einen handfesten Skandal gibt es nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Nach dem unerwarteten Sieg der CDU um Armin Laschet und der herben Niederlage von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) wurden erneut die Wahlergebnisse geprüft. Dabei zeigte sich: Viele Stimmen für die AfD wurden unterschlagen.

Laut einer Information des Nachrichtenmagazins „Focus“ hat es während der nordrhein-westfälischen Landtagswahl bei 50 von insgesamt 15.000 Stimmbezirken Unregelmäßigkeiten zulasten der AfD gegeben. Der Landeswahlausschuss im Düsseldorfer Landtag hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass die Zahl der AfD-Zweitstimmen korrigiert werden müsse.

Mittlerweile ermittelt sogar die Polizei wegen Wahlfälschung

„Nach Überprüfung der Ergebnisse liegt die korrekte Anzahl um 2.204 Stimmen höher – bei insgesamt 626.756 Stimmen.“ Auf die Zusammensetzung des am 14. Mai neu gewählten Landtags habe dies aber keine Auswirkungen. Der Anteil der AfD bei den Zweitstimmen bleibe bei 7,4 Prozent, so der „Focus“. Um einen weiteren Sitz für die AfD im Düsseldorfer Landtag zu erlangen, wären rund 9.800 weitere Stimmen nötig.

Derzeit ermittelt die zuständige Polizei in Mönchengladbach. Grund ist der Verdacht der Wahlfälschung. Im Mittelpunkt der von der zuständigen Staatsanwalt angeordneten Ermittlungen steht ein Wahlbezirk in Mönchengladbach. Dort waren alle 37 Zweitstimmen der AfD für ungültig erklärt worden. Die AfD um Alexander Gauland, Frauke Petry und Alice Weidel hatte an der Richtigkeit der Auszählung gezweifelt, da die Partei in einigen Bezirken 0,0 Prozent der Stimmen erhalten haben sollte.

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: David Berger, Christoph Arndt, Boris Palmer.

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