Wo stehen wir heute?

von Dokumentation - Texte im Original20.09.2018Wirtschaft

Eine Pleite wie eine Schockwelle! Am 15. September 2008 meldete die US-Investmentbank Lehman Insolvenz an. Der Bankrott des Bankhauses löste weltweit eine Wirtschaftskrise aus, wie es sie seit dem 2. Weltkrieg nicht gegeben hatte.

Eine Kettenreaktion ergriff die internationalen Finanzmärkte. Aktienkurse schossen in den Keller, innerhalb kürzester Zeit wurden Börsenwerte in Billionenhöhe vernichtet, Anleger bangten um ihr Erspartes. Zwar konnte ein Konjunktursturz wie 1929 verhindert werden, aber Bankaufsehern rund um den Globus wurde klar, dass sie viel zu wenig über ihre Geldhäuser wussten. Welche Spuren hat die weltweite Finanzkrise hinterlassen? Welche Lehren sind aus der Bankenpleite gezogen worden? Wie gut sind wir für die Zukunft gewappnet? Was bleibt zu tun?

Alexander Kähler diskutiert mit: – Peer Steinbrück (ehemaliger Bundesminister der Finanzen, SPD) – Prof. Hans-Werner Sinn (Ökonom, ehemaliger Präsident ifo Institut für Wirtschaftsforschung) – Andrea Rexer (Süddeutsche Zeitung) – Marc Friedrich (Buchautor)

Quelle: “phoenix”:https://www.youtube.com/watch?v=lnwIve2X-1c

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

Die AfD ist der Aufstand der Straße gegen die Zumutung des kategorischen Imperativs

Die mangelnde Problemlösungsfähigkeit, die den regierenden Parteien in Umfragen unterstellt wird, scheint mir das eigentliche Problem. Keiner behauptet, die AfD könne die Probleme lösen oder habe die Konzepte dafür; sie ist reine Protestpartei, inhaltlich nichts sagend.

Die DDR kommt wieder!

Zwei Drittel der Berliner befürworten einen Mietendeckel, wenn die Mieten zu stark ansteigen. Das Bundesverfassungsgericht sagt, dass „preisrechtliche Vorschriften, die durch sozialpolitische Ziele legitimiert werden, verfassungsrechtlich nicht ausgeschlossen sind“. Die Mietpreisexplosion in Be

Die AfD verändert die politische Geographie

Am 1. September wird in Brandenburg und Sachsen gewählt. Die ermatteten Volksparteien bekommen ihre Quittung für eine Politik politischer Lethargie. Die AfD pflügt seit Wochen die politische Landschaft um, aber warum hat sie so eine Macht in Ostdeutschland?

Das völkische Denken der AfD ist antibürgerlich

Frank-Walter Steinmeier hat große Zweifel an der bürgerlichen Selbstdarstellung der AfD geäußert. Damit reagierteder Bundespräsident auf Äußerungen des Parteivorsitzenden Alexander Gauland, der seine Partei nach den Wahlen in Brandenburg und Sachsen als "Vertreter des Bürgertums" bezeichnet

Der Klassenkampf hat gerade erst begonnen

Es ist hohe Zeit zu begreifen, dass der linke Zeitgeist brandgefährlich ist. Jene, die das, was sie für das Gute halten, wie eine Monstranz vor sich her tragen und unermüdlich die Welt verbessern wollen, lassen alle Hemmungen fallen, wenn sie feststellen müssen, dass es Andersdenkende gibt.

Die GroKo versagt in der Migrationspolitik

Die Bilder aus Lesbos sind ein Menetekel: Der „Türkei-Deal“ ist gescheitert. Die Balkanroute ist wieder offen, aber die Regierung verschließt die Augen. Die GroKo versagt auf ganzer Linie, nicht nur in der Migrationspolitik.

Mobile Sliding Menu