Demokratie geht anders

von Dokumentation - Texte im Original6.09.2018Innenpolitik

Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung gründen „Christdemokraten im Exil“. Die Alumniorganisation wendet sich an zehntausende ehemalige Mitglieder der CDU, die wegen des Linkskurses der Parteiführung ausgetreten sind.

Die in KonradsErben zusammengeschlossenen Altstipendiaten der Konrad-Adenauer- Stiftung haben die Gruppe „Christdemokraten im Exil“ gegründet. Hier sammeln sich ehemalige Mitglieder der CDU, die aus Protest gegen den Linkskurs der Parteiführung ausgetreten sind, um gemeinsam auf einen Kurswechsel der CDU hinzuarbeiten und danach wieder in die CDU einzutreten. Da die CDU allein seit 2010 rund 80.000 Mitglieder verloren hat, davon viele durch Austritt, rechnen die Initiatoren mit mehreren zehntausend potenziellen Mitgliedern.

Nachdem sich mit der WerteUnion, zu deren Gründungsorganisationen KonradsErben gehören, eine stark wachsende Gruppierung von konservativen Unionsmitgliedern innerhalb von CDU/CSU für einen Politikwechsel einsetzt, können nun also auch „heimatlose“ Christdemokraten von außen auf ihre ehemalige Partei Einfluss nehmen.

Analog zur erfolgreichen Gründung von KonradsErben und der WerteUnion werden den potenziellen Mitgliedern anfangs über eine Seite auf facebook Informationen zur Verfügung gestellt. Parallel besteht die Möglichkeit zur Vernetzung in einer Facebookgruppe. Im nächsten Schritt sind dann eine Webseite und Thesenpapiere geplant.

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