„Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam“

von Dokumentation - Texte im Original15.04.2018Außenpolitik, Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik, Wissenschaft

„Ich hatte gehofft, dass die Deutschen aufwachen. Das ist aber nicht passiert. Eine links-grüne Minderheit dominiert die Medien“, sagt Bassam Tibi in einem Interview mit der „Neuen Züricher Zeitung”.

Weiter heißt es bei Bassam Tibi, dass die Gesellschaft bereits gespalten sei. Zehn Prozent der Muslime in Deutschland seien beruflich und gesellschaftlich eingegliedert, 90 Prozent aber eben nicht. Die meisten Muslim, so Tibi, „möchten auch gar nicht dazugehören“. In Berlin gebe es libanesische, türkische und kurdische Parallelgesellschaften. In Cottbus gebe es auch schon eine syrische Parallelgesellschaft, und jüngst, so war es in den Nachrichten zu hören, gab es in Essen eine Razzia nicht gekannten Ausmaßes – im Ziel der Fahnder ausschließlich die kriminellen Machenschaften libaniesischer familienclans. Das alles liege nicht aber, so Tibi, nur an den Einwanderern, sondern vor allem auch an den Deutschen selbst.

Unterwerfung, mit deutscher Gründlichkeit

Die deutsche Islam-Konferenz sei ein „first-class ticket to nowhere“, so Tibi. Sein Fazit ist so alarmierend wie ernüchternd: „Es ist eine Veranstaltung der Unehrlichkeit. Am Anfang war ich selber dabei. Da konnte ich das Fassadenhafte dieser Verbände erleben: In den offiziellen Diskussionen gaben sie sich integrationswillig, verfolgte man dann während der Pausen die Diskussionen der Teilnehmer untereinander, klang es ganz anders. Kennen Sie den Roman ‘Soumission’ von Michel Houellebecq? Die Islam-Konferenz ist deutsche Unterwerfung. Der Staat kapituliert vor dem Islam. Im letzten Jahr haben die muslimischen Verbände durchgesetzt, dass keine individuellen Muslime zugelassen sind.“

Zum ganzen Interview in der NZZ kommen Sie “hier”:https://www.nzz.ch/feuilleton/die-islam-konferenz-ist-deutsche-unterwerfung-ld.1371525

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