Ich bin über mich selbst erschrocken, dass ich einen so schlimmen Fehler gemacht habe. Margot Käßmann

Debatten

China in Afrika

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Big Brother

China engagiert sich zunehmend in Afrika, zum Teil mit Milliarden-Investitionen. Doch als Entwicklungshilfe können diese Initiativen kaum gelten. Um an Rohstoffe zu kommen und neue Märkte zu erschließen, kooperiert Peking auch mit Despoten und korrupten Regierungen. Dennoch zeigt der chinesische Weg, woran die westliche Entwicklungshilfe gescheitert ist.

Augen zu und durch

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Die Chinesen haben nichts gegen den Völkermord in Darfur. Sie haben auch nichts gegen afrikanische Tyrannen. Sie kopieren damit den westlichen Kolonialismus und werden deshalb – so wie er – untergehen.

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von Suzanne Franks
15.04.2010

Paid Content

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Haste mal 'ne Mark?

Der Siegeszug des Internets hat den Journalismus in beispielloser Art und Weise umgekrempelt. Traditionell werbefinanzierte Angebote können kaum noch ganze Redaktionen unterhalten. Wie eine ganze Branche das Denken neu lernt.

Weg vom reinen Animationsprogramm

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Verlage sollten sich in Zukunft zu Dienstleistern wandeln und vor allem ihre lokalen Communitys ausbauen und diese mit allem bedienen, was sie sich wünschen. Eins passt da ganz sicher nicht dazu: Geld für Inhalte verlangen.

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von Steffen Greschner
06.03.2010

Wofür zahlen im Internet?

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Traditionelle Inhalte werden sich im Internet auch mit modernen Geräten nicht gewinnbringend verkaufen lassen. Erst wenn die Journalisten Nischenprodukte und eine alternative Diskurskultur bedienen können, lohnt es sich, über “Paid Content” nachzudenken.

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von Hagen Pietzcker
30.01.2010

Ein gefährliches Geschäft

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Ich habe nichts gegen die Bezahlung für Inhalte. Immerhin habe auch ich ein Buch zu verkaufen. Ich glaube aber, dass die Errichtung von Pay Walls eine schlechte Geschäftsentscheidung ist.

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von Jeff Jarvis
28.01.2010

Gebt uns eine Stimme

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Die Medienlandschaft ist im Wandel, das Bedürfnis nach Mitbestimmung wächst, und das Internet bedient diesen Wunsch. Ob sich klassische Nachrichten in einem solchen Umfeld noch verkaufen lassen, scheint fraglich.

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von Anton Waldburg
27.01.2010

Google vs. China

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Land der begrenzten Möglichkeiten

Jahrelange Zensur und Cyber-Attacken vonseiten Chinas haben Google zu einem drastischen Schritt gezwungen. Genauso gewagt wie beispielhaft. Die Internet-Suchmaschine bereitet ihren Rückzug aus dem chinesischen Netz vor.

Gutmenschen bei Google? Von wegen!

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Googles Konfrontation mit den chinesischen Behörden hat wenig mit ethischen Grundsätzen zu tun. Hinter scheinbarer Moral verbirgt sich ein gekonnter strategischer Schachzug.

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von Mark T. Fliegauf
22.01.2010

Da fällt kein Reissack um

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Googles Rückzug aus China sorgt im Land nicht für viel Aufregung, denn die Suchmaschine war dort nie relevant. Doch Regimekritiker finden andere, kreative Wege, die Zensur zu umgehen.

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von Karsten Wenzlaff
21.01.2010

Don't be evil

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Google fühlt sich von den chinesischen Behörden bedrängt und zieht sich aus dem Land wohl zurück. Doch die Integrität des Internets als Medium ist von entscheidender Bedeutung, weshalb sich nun auch der Bundestag mit der digitalen Gesellschaft befassen wird.

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von Michael Kretschmer
19.01.2010

Finanzkrise Dubai

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Krisenparadies Dubai

Als auch Dubai von der Kreditkrise getroffen wurde und das superreiche Emirat plötzlich klamm war, sahen bereits viele westliche Kommentatoren einen Riesen wanken. Doch dieser schüttelte sich nur kurz und wächst jetzt weiter. Symbolisch wurde dafür am 4. Januar in Dubai mit dem Burj-Khalifa-Turm das höchste Gebäude der Welt eingeweiht.

Dubai hat alles richtig gemacht

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In Dubai ist durch Größenwahn und dummes Ölgeld eine kalte, künstliche Welt entstanden, die jetzt in sich zusammenfällt. Darüber ist sich die westliche Welt nahezu einig.

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von Tewe Pannier
31.12.2009

Turmbau zu Babel vorerst eingestellt

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Auch Dubai hat die Kreditkrise erwischt, weil es zu viel Geld geliehen hatte und es nicht sofort zurückzahlen konnte. “Kein Grund für pessimistische Prognosen”, sagt Anthony Harris, ehemaliger britischer Botschafter in den Vereinigten Arabischen Emiraten. “In sechs Monaten könnte Dubai besser dastehen als vor der Krise.”

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von Anthony Harris
31.12.2009

Der Vertrag von Lissabon

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Freunde schnöder Götterfunken

Der Vertrag von Lissabon ist nach langem politischem Tauziehen in Kraft getreten. Befürworter loben das neue Regelwerk und sehen in ihm eine Chance auf eine geeinte europäische Stimme. Doch lauter ist der Chor der Kritiker, die vor den Risiken und Nebenwirkungen von Lissabon warnen.

Noch nicht überzeugt

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Ein neuer Vertrag reicht nicht, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen. Entscheidend wird sein: Wozu brauchen wir die EU in der Zukunft?

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von Werner Weidenfeld
02.12.2009

Perfect Nobodys

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Zwei Unbekannte sollen die EU künftig führen: Catherine Ashton als europäische “Außenministerin” und Herman Van Rompuy als EU-Ratspräsident. Eine kluge Wahl, denn letztlich geht es in Europa nicht um die “eine Stimme”, sondern um einen gut geführten Chor.

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von Ulrike Guérot
30.11.2009

Wir brauchen große Europäer

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Neuer Vertrag und “neue Köpfe” – die EU hat sich mit neuen Grundlagen zukunftsfähig gemacht. Jetzt kommt es auf die Handelnden an, was sie daraus machen.

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von Elmar Brok
30.11.2009

Verpatzte Generalprobe

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Einigung beim Abendessen: Mit Demokratie und Bürgernähe hatte die Nominierung der neuen EU-Spitze wenig zu tun. Europa muss seine Bürger künftig mehr mitnehmen und sich stärker um Inhalte kümmern.

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von Thomas Heimstädt
30.11.2009

Investieren in Iran

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Die Dollar vom Ayatollah

Im Jahr 2008 exportierten deutsche Unternehmen Waren im Wert von knapp vier Milliarden Euro nach Iran. Deutschland ist der wichtigste europäische Handelspartner des Landes. Iran hingegen könnte bald zum wichtigsten Erdgaslieferanten werden und die Abhängigkeit von Russland beenden. Wäre da nicht diese Frage: Unterstützen die Geschäfte ein Regime, das die Freiheit bekämpft und nach Atomwaffen strebt?

Unternehmer sind keine Politik-Vasallen

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Deutsche Firmen haben einen legendären Ruf in Iran. Doch im Atomstreit zeigt die “Entmutigung” der Bundesregierung Wirkung – obwohl der Export meist legal ist. So treffen die politisch motivierten Sanktionen die Falschen: Exporteure mit langfristigen Interessen, Privatunternehmer und persönliche Freundschaften. Schon bald könnte ein anderes Land Deutschlands Platz in der ersten Reihe einnehmen.

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von Michael Tockuss
01.10.2009
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