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Der Tod des Feuilletons

Das Feuilleton schafft sich ab. Lange vorbei sind die goldenen Jahrzehnte, in denen die großen Fragen – etwa der Historikerstreit – die Zeitungen geprägt haben. Buchbesprechungen und TV-Kritiken füllen jetzt die Seiten.

Totgesagte leben länger

Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft bietet viele Chancen für das Feuilleton. Dieses muss sich nun zu einem Ort entwickeln, an dem soziales Verhalten ausgehandelt wird – so kann es uns die Angst vor einer immer komplexeren Welt nehmen.

Das Feuilleton ist tot, es lebe das Feuilleton

Vom Tod des politischen Feuilletons kann keine Rede sein – das beweisen sogar wissenschaftliche Studien.

Die gescheiterten Welt-Erklärer

Statt Austausch von Wissen und Denken bietet das Feuilleton nur noch Informationen. Wer sinnfreie Unterhaltung will, schaltet besser den Fernseher ein – oder isst ein Nutella-Brot.

Nachdenkseiten

Das Feuilleton ist nicht tot, sondern die Zukunft des Zeitungsjournalismus. Denn oft werden genau hier die richtigen Fragen gestellt, über deren Nachdenken sich uns die Welt erschließt.

Fanausschreitungen im Fußball

Das Relegationsspiel in Düsseldorf, die persönlichen Agriffe auf Kevin Pezzoni in Köln: Auf den ersten Blick scheint es so, als würden deutsche Fußballfans gewaltbereiter, hemmungsloser. Doch der erste Eindruck kann trügen. Nicht alle Diskussionsteilnehmer teilen die in Öffentlichkeit dominierenden Einschätzung einer zunehmenden Radikalisierung der Fangemeinschaft und suchen die Schuld bei den Offiziellen.

Das Problem steht im Block

Die Gewalt im Fußball kommt von den Fans. Darum sorgen Sicherheitsmaßnahmen im Stadion nur für eine Verlagerung der Ausschreitungen.

Stadionverbot für Arme

Das Stehplatzverbot in deutschen Stadien basiert auf einer falschen Rechnung. Statt das Problem der Fangewalt zu lösen, werden Fans bestimmter Einkommensgruppen verdrängt.

Die Kurve brennt

Pyrotechnik ist die heilige Kuh der Debatte um Fangewalt. Obwohl Ultras konkrete Konzepte zur Legalisierung vorgelegt haben, lehnt der DFB den Dialog ab – und die Medien dämonisieren.

Dritte Halbzeit am grünen Tisch

Von wegen zunehmende Fan-Gewalt: Die Debatte ist das Ergebnis von Polemiken in den Medien und Profilierungen in der Politik. Ein Beitrag aus Schweizer Perspektive.

Streit um Mohammed-Video

Ein in den USA produziertes Hass-Video verspottet den Propheten Mohammed und schon steht die arabische Welt Kopf. Botschaften brennen, Botschafter sterben. Die Blumen des Arabischen Frühlings haben wir uns anders vorgestellt.

Lachen gegen Extremismus

Antiwestliche Proteste sind nicht alles: Erstmals drückt sich die neue Freiheit im arabischen Raum auch in Demonstrationen und Karikaturen gegen Extremisten aus.

Ägyptischer Herbst

Trotz vereinzelter Proteste gegen das Mohammed-Video ist Kairo nicht Teheran. Um den Zustand der ägyptischen Demokratie müssen wir uns trotzdem sorgen.

Ziviler Ungehorsam

Radikale Wortführer schlagen in der arabischen Welt Alarm und Tausende folgen – Gewalt inbegriffen. Doch der zivile Widerstand gegen die Hass-Prediger wächst.

Hundstage

Wenn es knallt, laufen Hunde davon und Journalisten hin. Die Berichterstattung über die Proteste in der arabischen Welt zeigt, dass die Journalisten es besser den Vierbeinern gleichgetan hätten.

Ende der politischen Sommerpause

Welche Themen müssen auf die bundespolitische Agenda? Zum Ende der politischen Sommerpause beziehen führende Politiker Stellung und nennen die drängenden Themen der nächsten Zeit.

Arbeit zahlt Rente

Keine Arbeit zu haben, ist der sichere Weg in die Armut. Eine Replik von Jens Spahn auf Dietmar Bartsch.

Bis zum letzten Hemd

Angela Merkel muss die Rente zur Chefsache machen. Ansonsten ist massenhafte Altersarmut unausweichlich. Schon jetzt müssen Hunderttausende Rentner im Alter arbeiten.

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