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Der Rücktritt von Papst Benedikt XVI

Der unerwartete Rücktritt von Papst Benedikt XVI. beschäftigt weltweit Christen wie Nicht-Christen und erhitzt die Gemüter. Was bedeutet es für die größte Kirche der Welt, wenn der Mann auf dem heiligen Stuhl das Handtuch wirft?

An der Reihe

Moderne Kirchenfrauen tun sich schwer mit dem Vatikan. Die Papst-Wahl ist die perfekte Gelegenheit, um sie wieder an Bord zu holen und so gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Menschen verstehen das

Der Papst stellt mit seinem Rücktritt die Wichtigkeit von Personen und Themen infrage. Die Kirche kann daraus lernen, ihre Schwäche offen zu zeigen.

Benedikt war gut – theoretisch

Der neue Pontifex muss das beherzigen, was Benedikt XVI. als junger Theologe zwar geschrieben, als Papst aber vergessen hat. Die Zeit für eine Erneuerung läuft ab. Eine kritische Betrachtung.

„Mein Volk, was habe ich dir getan?“

Den Deutschen ist ihr Papst eigentümlich fremd geblieben. Erst in der Rückschau werden sie erkennen, was sie an diesem Papst wirklich hatten.

Politisches Kino

Politikverdrossenheit? Von wegen! Politik interessiert, polarisiert, und, ja, bewegt sogar. Auf jeden Fall für die Dauer eines Popcornbechers. Ob Argo, Zero Dark Thirty oder Lincoln, politisches Kino war gerade jetzt zur Oscarzeit wieder sehr beliebt. Das Kino als Instrument der politischen Bildung und Aufklärung, sozusagen. Aber: Wollen wir uns wirklich von Harrison Ford als US Präsident die Welt erklären lassen? Ist Unterhaltung zur neuen Politikvermittlung geworden?

Die Ausnahmeathleten in der deutschen Filmbranche

Mit dem Produzentenduo Wiedemann und Berg hat die deutsche Filmgeschichte aber erst begonnen. Von diesen Zeichensetzern können wir noch Großes erwarten. Für den Kinofilm die „Hartmanns“ bekommen sie den diesjährigen Signs-Award in der Kategorie „Engagement in der Kommunikation“.

Nachhilfe für Obama

Politisches Kino kann nicht nur das Publikum informieren, es kann auch Politiker korrigieren. Es wird Zeit, dass Obama aus seinen Fehlern lernt. Am besten durch Steven Spielbergs Film Lincoln.

Mehr als Popcorn

Auch wenn politisches Kino wie Argo nicht immer der Wirklichkeit entspricht; als normales Popcorn-Kino sollte man es dennoch nicht abtun. Eine kritische Gesellschaft braucht mehr, nicht weniger, Politisches auf der Leinwand.

Politik im Dunkeln

Das Kino gehört zu den einflussreichsten Propagandamitteln der Politik. Aus den Kinosälen tragen wir anscheinend freiwillig die Botschaften der Mächtigen heraus. Darüber lässt man die Zuschauer aber meistens im Dunkeln.

Europäische Intervention nach Staatskrise in Mali

Mali steht am Abgrund: Erst wurde die Regierung vom Militär gestürzt, dann besetzten und plünderten Rebellen und Dschihadisten den Norden – bis Europa militärisch intervenierte. Der Kollaps des westafrikanischen Landes wird so zum Testfall für den Kampf der EU gegen Terrorismus. Droht ein neues Afghanistan?

Verhandlungspartner gesucht

Der militärische Einsatz in Mali war nur ein Anfang, jetzt braucht es politische Lösungen. Nur: Mit wem kann man verhandeln?

Vorbeugen ist besser als Heilen

Die Bundesregierung sollte sich in Sachen Mali nicht aufs Hinhalten verlegen. Stattdessen sollte sie mehr Verantwortung übernehmen und sich auf europäischer Ebene für eine nachhaltige Zukunft Malis und der Sahelzone einsetzen.

Frankreichs Werk und Europas Beitrag

Der französische Alleingang in Mali war weniger ein Akt europäischer Solidarität als vielmehr im eigenen Sinn. Jetzt muss die Europäische Union die Führung übernehmen – im Interesse aller.

Kein Konflikt der Anderen

Mit ihrem Alleingang in Mali handelten die Franzosen im Interesse der gesamten EU. Auch Deutschland muss sich in diesem Konflikt aktiv verhalten – Transportflugzeuge sind zu wenig.

Drittes Vatikanisches Konzil

Dem Papst läuft die Zeit davon. Benedikt XVI. muss den 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils nutzen, um das Reformwerk des jungen Rebellen Ratzinger umzusetzen.

Es muss ein Ruck durch Rom gehen

Die Kirche braucht Reform – Einheit in Vielfalt muss das neue Motto lauten. Papst Benedikt XVI. hat jetzt alles in seinen Händen.

Freudige Hilfe aus christlichem Geist

Entgegen der Hoffnungen brachen nach dem Zweiten Vatikanum keine goldenen Zeiten für die katholische Kirche an. Dabei sind viele der Dokumente großartige Texte, theologisch wichtig und richtig.

Der Glaube ist kein Menü

Offene Streitfragen und kaum mehr eine gemeinsame Sprache – die höchste Priorität eines nächsten Konzils muss darin liegen, den Menschen den Zugang zu Gott wieder zu öffnen.

Gib Gummi

Die Kirche muss sich bewegen. Ob es nun um Zölibat, Verhütung oder Frauenpriestertum geht: Ein heutiger Jesus würde ordentlich Schwung in den Laden bringen.

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