Debattens Archive | Page 448 of 905 | The European
Totgesagte müssen tot bleiben

Unabhängig von der Situation in Fukushima gibt es gewichtige Gründe, nach Auslaufen des Atom-Moratoriums die alten AKW nicht wieder ans Netz zu nehmen. Erstens weiß niemand wohin mit dem Müll, zweitens sind solche Kraftwerke kaum vor Angriffen zu schützen und drittens brauchen Atom-Anwärter ei

Na, wie geht’s so?

Das Wohlbefinden eines Landes könnte ein wichtiger Indikator dabei sein, wenn wir die Wohlfahrt einer Nation bestimmen wollen. Nicht nur berücksichtigt es sensibler als das BIP die Bedürfnisse der Menschen, sondern es ermöglicht Regierungen auch, langfristig sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

Die Würde des Menschen ist ungeklärt

Man kann das Pferd nicht von hinten aufzäumen: Wer nicht grundlegend klärt, was die Menschenwürde ausmacht, der kann sich in der aktuellen PID-Debatte nicht auf sie berufen und weitreichende Entscheidungen treffen.

Modellprojekt statt Sonderweg

Deutschland hat die Energiewende beschlossen. Doch zwischen tragfähigen Lösungen und einer Verweigerungshaltung liegt oftmals nur ein schmaler Grat. Der Atomausstieg ist ein komplexes Projekt, das nicht als Reaktion auf Fukushima im Hauruckverfahren durchgedrückt werden sollte.

Über allen Meilern ist Ruh

Das Moratorium der Regierung war richtig. Doch der Teufel liegt im Detail. Fragen zu Kosten und dem notwendigen Netzausbau sind bisher unbeantwortet geblieben. Diese Punkte müssen geklärt werden, bevor die Energiewende realisiert werden kann. Frau Merkel hat nur nebulöse Antworten parat. Offene F

3/11

Nach dem japanischen Reaktorunglück, das am 11. März seinen Lauf nahm, wächst die gefühlte Bedrohung durch die Atomkraft. Deutschland lernt Millisievert kennen und kauft Geigerzähler. Doch welches Risiko ist experimentell oder statistisch belegbar? Unter welchen Umständen kann Strahlung gefäh

Japan hustet, Deutschland wird krank

Alle schreiben über Fukushima - in Deutschland regiert die Weltuntergangsstimmung, in den USA dominieren dramatische Rettungsgeschichten. Zwei Aspekte gehen dabei verloren: Eine Diskussion der eigentlichen Risiken - und die Aufmerksamkeit für die Opfer des Bebens. Es geht uns nicht um das Schicksa

Die goldene Kugel geben

So gut gemeint die großflächige Versorgung unterentwickelter Länder mit IT-Technologie ist, so sehr geht sie am Kern des Problems vorbei. Wenn Entwicklungszusammenarbeit nicht auf regionale Umstände flexibel reagiert und Technik weiterhin als eine Art goldene Kugel begreift, helfen wir höchsten

Aller guten Ringe sind drei

Wenn der Westen vom Osten die Trennung von Kirche und Staat verlangt, dann gleicht das einer Aufforderung zum Krieg - denn auch Europa wäre ohne die Zwänge des Dreißigjährigen Krieges nicht säkular geworden. Doch die iranische Variante von Lessings Ringparabel zeigt auf, wie es dennoch gehen k

Die Kinderlein kommen

Nach Schulzeitverkürzung, Bologna-Reform und Aussetzung der Wehrpflicht erleben wir einen Wandel der Bildungsbiografien. Das könnte Auswirkungen auf die Bevölkerungsentwicklung haben. Stehen wir am Beginn einer demografischen Wende?

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Weltweit hoffen Antikapitalisten, die Corona-Krise könne endlich das lang ersehnte Ende des Kapitalismus einläuten. Ob in den USA, Großbritannien, Frankreich oder Deutschland: Die Argumentation der antikapitalistischen Intellektuellen ist überall gleich. Sie hatten eigentlich schon gehofft, dass

„Coronabonds führen zu einer Verschuldungslawine, die nichts als Hass und Streit übrig lassen wird“

Der Top-Ökonom und ehemalige Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn über platzende Geldpolitik-Blasen und mögliche Schuldenschnitte, warum der Euro nicht zu jedem Preis überleben muss und es anstatt Coronabonds aufzulegen sinnvoller wäre Italiens Krankenhäusern Geldgeschenke zu machen.

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Krisenmanager sind in Coronazeiten gefragt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gleich vier davon. Drei von ihnen sind potentielle Kanzlerkandidaten, Markus Söder, Jens Spahn und Armin Laschet.

SPD holt Grüne ein

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Wer soll das bezahlen?

Der Bundestag hat ein Corona-Hilfspaket von insgesamt 756 Milliarden Euro beschlossen. Um Himmels willen, wer soll das bezahlen? Wieder einmal bestätigt sich der berühmte Satz Bertold Brechts: „Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.“

Umweltpolitik degenerierte zum „Ökomoralismus

Der langjährige „Welt“-Journalist Ansgar Graw, inzwischen Herausgeber von "The European", stellt in seinem aktuellen Buch die These auf, dass wir zurzeit eine „grüne Hegemonie“ erleben. Dies mag unter anderem an der „medialen Dauerpräsenz grüner Kernanliegen“ liegen. Für die Zeit vo

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