The European
Wer hat Angst vor dem E-Book?

Mehr als ein halbes Jahrtausend ist es her, dass Johannes Gutenberg in Mainz den Buchdruck erfand. Über 500 Jahre also hat uns diese Technik – wenngleich sie immer weiterentwickelt wurde – gut gedient. Mit der Einführung der digitalen E-Books könnte sie nun ins Hintertreffen geraten. Muss sie

Japan sagt Danke

Eine prosperierende Weltwirtschaft erfordert neue Formen der internationalen Zusammenarbeit, auch in Fernost. Tatsächlich wird Dank der neuen Regierung die japanische Außenpolitik neu justiert. Langfristig könnte dies zu einem gemeinsamen Binnenmarkt mit China führen.

Wir müssen uns auf die Digital Natives einstellen

E-Books kauft man nicht im Buchladen, sondern ganz bequem vom Computer aus. Für den deutschen Buchhandel bedeutet das unbequeme strukturelle Umstellungen. Was muss passieren, damit "Kindle" und Co den herkömmlichen Buchladen nicht aus unseren Stadtlandschaften verschwinden lassen?

Digital wird besser

Der deutsche E-Book-Markt steckt in den Kinderschuhen – noch. Mit einer neuen Generation von Lesegeräten wird das digitale Lesen gesellschaftsfähig werden. Den Tod des gedruckten Buches wird das aber nicht bedeuten.

Die unsichtbare res publica

Im Streit ums "Google Book Settlement" wird immer wieder der Begriff des geistigen Eigentums beschworen. In Wirklichkeit ist aber alles nur eine Frage der richtigen Verteilung.

Blaues Hufeisen liebt Anacot-Steel

Nicht mal die schlimmste Finanzkrise seit 1929 hat das System der Marktwirtschaft zum Einsturz gebracht. Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter. In Hollywood ist die Krise schon Zeitgeschichte, wie neue Filme von Oliver Stone und Michael Moore belegen.

Wider den Google-Aktionismus

Altertümlich, überflüssig, zukunftsfeindlich: Das Urheberrecht, diese uralte Institution, muss sich gerade ziemlich viel vorwerfen lassen. Das Plädoyer der Verteidigung.

Das Wissen des Papierzeitalters darf nicht offline bleiben

Das Urheberrecht hat auch die Aufgabe, der Öffentlichkeit den unkomplizierten Zugang zu Wissen zu sichern. Wo es neue Möglichkeiten des Zugangs gibt, müssen die Regularien angepasst werden – ohne die Urheber zu benachteiligen.

Entwicklungshilfe fördert eine Bettlermentalität

Fast 2,3 Billionen US-Dollar wurden in den letzten 60 Jahren in Afrika vom Westen investiert. In dieser Zeit sind die verschiedensten Ansätze der Entwicklungshilfe gescheitert.

Was, wenn Hilfe wirklich eine Droge wäre?

Das Geld aus dem Westen wird vor allem in den Aufbau von Bürokratie gesteckt. Es fehlt an einem Benchmark, um wirklich sinnvolle Maßnahme zu forcieren.

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Zu Beginn des Jahres 2020 wird in der Innenpolitik heftig über das Werben von CSU-Chef Markus Söder für einen Umbau der Bundesregierung debattiert. Über die verhaltene Reaktion der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Und über die Forderung des neuen SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borj

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