The European

Das Image von Marken

Einst waren sie die Guten: Google, Starbucks und Bionade. Doch das schöne Bild vom verantwortungsvollen Wachstum hat Risse bekommen. In den Foren des Internets verbreiten sich negative Kommentare rasend schnell, und für Unternehmen, die sich Moral auf die Fahnen schreiben, ist die Fallhöhe dann besonders hoch. Ist alles nur ein Marketingtrick? Oder gibt es sie vielleicht doch – die "gute" Marke?

McUnsinn

McDonald's wechselt die Farben. Der amerikanische Schnellverkoster überarbeitet sein zur Ikone gewordenes Logo. Europäische Verbraucher sollen von der ökologischen Redlichkeit seiner Fressfilialen überzeugt werden. Aus Rot werde also Grün: Eine der wertvollsten Marken der Welt spielt mit dem ei

Wir können die Marken zum Guten zwingen

Die Änderung des persönlichen Lebensstils reicht nicht aus, um die Welt zu retten. All die gut gemeinten Tipps zum persönlichen Umweltschutz lenken letztlich davon ab, härtere Gesetze und höhere Auflagen einzufordern. Dennoch können wir mit unseren täglichen Konsumentscheidungen die Welt etwa

Die "gute" Marke ist eine Illusion

"Green Washing" von Marken wird schnell enttarnt. Marken sollten verantwortlich positioniert sein, um langfristig Glaubwürdigkeit zu garantieren.

Marken sind auch nur Menschen

Die Weltanschauung ist zu einem Alleinstellungsmerkmal für Marken geworden. Doch auch wenn die schöne neue Markenwelt Ehrlichkeit und Transparenz honoriert: Die moralische Fallhöhe für "gute Marken" ist enorm. Sie sollten daher bewusst Schwäche zeigen – genauso wie Menschen.

Investieren in Iran

Im Jahr 2008 exportierten deutsche Unternehmen Waren im Wert von knapp vier Milliarden Euro nach Iran. Deutschland ist der wichtigste europäische Handelspartner des Landes. Iran hingegen könnte bald zum wichtigsten Erdgaslieferanten werden und die Abhängigkeit von Russland beenden. Wäre da nicht diese Frage: Unterstützen die Geschäfte ein Regime, das die Freiheit bekämpft und nach Atomwaffen strebt?

Unternehmer sind keine Politik-Vasallen

Deutsche Firmen haben einen legendären Ruf in Iran. Doch im Atomstreit zeigt die "Entmutigung" der Bundesregierung Wirkung - obwohl der Export meist legal ist. So treffen die politisch motivierten Sanktionen die Falschen: Exporteure mit langfristigen Interessen, Privatunternehmer und persönliche F

Der Michelle-Obama-Effekt

Nach der gelernten Bibliothekarin Laura Bush ist die Harvardabsolventin Michelle Obama nun die erste afroamerikanische First Lady der Vereinigten Staaten. Sie gilt als Stilikone und Fitness-Pionier und verändert damit die geltenden Schönheitsideale. Die Emanzipation durch "Black Booty".

Der Präsidentengattin schöne Kleider

Modegöttin, Stilikone, Fashionista – große Worte fallen im Zusammenhang mit Michelle Obama. Ihre bunten Kleider und ihre brillanten Kombinationen sind für viele Magazine relevanter als ihre bisherige Laufbahn. Das ist vielleicht manchmal bedenklich, aber es gibt dadurch auch neue Chancen: für

Der Popo in der Politik

Die Wahl ihres Mannes zum Präsidenten der Vereinigten Staaten hat Michelle Obama weltweit zu einem Star gemacht. Die erste schwarze First Lady – ihr Stil, ihre Intelligenz, ihr Selbstbewusstsein – ist für viele Amerikaner ein Vorbild. Michelle O. beeindruckt ihre Landsleute aber noch mit einer

Reportagen, Interviews, Hintergründe

Vom Launch im Oktober 2009 bis Anfang 2010 haben wir auf The European täglich das Format "Das Große Ganze" bespielt. Reportagen, Interviews, hintergründige Reports und andere Beiträge rund um ein Thema verdichteten sich zu einem journalistischen Dossier, das einen Blick hinter die Kulissen erlaubte. Die schönsten Texte haben wir für Sie aufgehoben.

Wir brauchen eine Ernährungsrevolution

Jamie Oliver, unkonventioneller Spitzenkoch und Gewinner des diesjährigen TED-Preises, warnt vor den Konsequenzen von Fast Food für die Gesellschaft und fordert: Ernährungsaufklärung muss Standard werden.

Auf dem Weg zur Nullemission

Bill Gates fordert auf der TED 2010, dass die Nullemission als eine nachhaltige und sozial verantwortliche Lösung das Ziel sein muss. Bis 2050, so Gates, können wir bereits 80 Prozent aller Emissionen vermeiden. Wir zeigen seine Vision.

Sie sehen einfach unverschämt gut aus

Apples Mac ist omnipräsent. Das Unternehmen, das seine Außenwirkung sehr sorgsam kontrolliert und die Kunst des indirekten Marketings perfekt beherrscht, hat für seinen Mac Plus sogar bereits den Weg ins Weltall gefunden. Über die Liebe der Filmbranche zum Mac.

Die große Verführung

Die Entwürfe des Apple-Chefdesigners Jonathan Ive revolutionierten die Computerbranche und prägten das Design einer ganzen Generation von Consumer-Produkten. Sie zeigen aber auch, dass anspruchsvolles Design zum Werttreiber eines Unternehmens werden kann.

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Nächstenliebe geht anders! Alle EU-Abgeordneten von CDU/CSU haben gegen eine Resolution zur Beendigung des Sterbens im Mittelmeer gestimmt. Mit Rechtspopulisten und -extremen haben sie diesen Aufruf zur Menschenrettung mit einer neuen europäischen Seenotrettung und für die Entkriminalisierung der

Die Energiewende ist ein politischer GAU

Die Energiewende ist ein politischer GAU, der Größte Anzunehmende Unsinn der Nachkriegsgeschichte. Und jetzt gießt die deutsche Regierung diesen GAU in Gesetzesform, genannt „Klimapaket“. Der Verstoß gegen die Gesetze der Physik und Ökonomie wird in Deutschland Gesetz.

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Theodor Fontane (* 30. Dezember 1819 in Neuruppin; † 20. September 1898 in Berlin) war einer der großen deutschen Landschaftspoeten. Er ist aber auch der Anwalt der Frauen gewesen, die Emanzipation verdankt dem Neuruppiner Apotheker viel. Aber wie dachte er politisch und was ist von seiner Ambiva

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Was bedeutet es eigentlich, wenn die globale Durchschnittstemperatur um 2°C steigt? Und können wir die Klimakrise noch stoppen? Wir sind wandern mit Anton Hofreiter und sprechen über die großen Fragen unserer Zeit: Artensterben, Klimakrise, Plastikflut. In der Folge #2 geht es um's Klima.