Die EU war in ihren besten Zeiten eine Art aufgeklärter Absolutismus. Alan Sked

Hintergrund

Merkel oder Schulz?

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Trotzt Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Zeitgeist der Entfremdung im Westen? Hilft ihr die Finanzpolitik der schwarzen Null? Oder kann ihr Herausforderer Martin Schulz, der neue Schulden nicht ausschließt und gerne noch mehr Europa hätte, den großen Rückstand auholen?

Hintergrund

Die Bundeskanzlerin kann auf einen ausgeglichenen Bundehaushalt und äußerst solide Zahlen in der Finanzpolitik der CDU verweisen, die SPD reklamiert Erfolge in der Lohn- und Tarifpolitik sowie bei allem, was unter „sozial“ läuft oder laufen könnte. Doch trotz einer vielerorts wahrgenommenen „Sozialdemokratisierung“ der Regierungspolitik hat die Kanzlerin die bessere Ausgangsposition. Obwohl Martin Schulz, der von der SPD zum Gegenkandidaten erkoren wurde, mit seiner Rhetorik und der ihm zugeschriebenen Glaubwürdikeit punkten kann.

Wer also macht am 24. September das Rennen? Und welche Rolle spielen die außenpolitischen Verwerfungen rund um den Brexit, den Trump-Regierungsstil und den brüchigen Frieden im Nahen Osten? Haben schließlich auch die Wahlen in den Niederlanden und insbesondere in Frankreich einen Einfluss auf das Wahlergebnis hierzulande?

Die Außenpolitik könnte vor allem im konservativen Lager für Umwälzungen sorgen. Mit Bangen blicken die etablierten Parteien, aber eben auch die SED-Erben bei der „Linken“ auf die AfD. Erzielt die tatsächlich das drittstärkste Ergebnis, würde das eine abermaligen Großen Koalition den Boden bereiten. Die Grünen, mehrerer ihrer Kernthemen beraubt, kommen dagegen, sozusagen ohne ihren „Atomkern“, nicht so recht vom Fleck. Einzig die FDP, frisch in Mangenta gehüllt, wittert Morgenluft. Das Superwahljahr 2017 verspricht spannend zu werden!

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