Brasilien ist Gastgeber der Fußball-WM 2014 und die Bürger sind aufgebracht: Die Spiele können die Probleme des Landes nicht kaschieren und die Regierung ist in Zugzwang.
Die Wahlsiege von Arthur Lira (Progressistas, PP) und Rodrigo Pacheco (Democratas, DEM) im Rennen um die wichtigen Präsidentenämter von Abgeordnetenhaus und Senat stellen ein Wunschresultat für Jair Bolsonaro dar. Der Staatspräsident muss ein Impeachment-Verfahren kaum noch fürchten und hat nac
Grollend zogen die Proteste über das Land. Während der WM hätten sie ihren Höhepunkt erreichen sollen, doch der blieb aus. Schuld daran ist die Bewegung selbst.
Noch kranken die Protestbewegungen an innerer und äußerer Schwäche. Doch ihre Haltung ist bereits klar: Das Geschäftsmodell Mega-Event und Demokratie gehen in einem Land wie Brasilien strukturell nur schlecht zusammen.
Ein großes Fußballfest und ein nachhaltiges Investitionsprogramm wurde den Brasilianern versprochen – die sind jetzt sauer und darin liegt eine Chance für das Land.
In Brasilien gibt es nicht nur Widerstand gegen die teure WM. Die Bürger haben Wut aufgrund eines viel größeren Problems.
Die massiven Proteste gegen Regierung und FIFA zeigen vor allem eins: Die Brasilianer sind langsam aber sicher ein Volk selbstbewusster Demokraten.
Die Unzufriedenen in Brasilien wollen zwar nicht die Regierung stürzen, doch zu heftigen Protesten kann es dennoch kommen.
Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen macht Hoffnung, dass Emanuel Macron auch in Zukunft Präsident bleiben und Frankreich auf einem Kurs der Mitte halten wird. Zugleich aber wird ein tief gespaltenes Land sichtbar. Millionen Franzosen wählen extrem. Von Wolfram Weimer
„Wir müssen dafür sorgen, dass dieser Krieg bald zu Ende kommt“ hat Bundeskanzler Olaf Scholz am 2. April 2022 erklärt. Wenn er das ernst gemeint hat, müsste er Wolfgang Schäuble folgen, der wenige Tage zuvor gefordert hat: „Wenn es auch nur eine kleine Chance gibt, dass dies Russlands Kr
Welthandel ist im Zeitalter von Machtpolitik unmöglich. Diese Erkenntnis fällt Deutschland gerade auf die Füße. Von Oliver Stock
Es ist noch nicht lange her, da scheiterte das ambitionierte Projekt deutscher Banken und Unternehmen in der Sahara gigantische Solarkraftwerke zu bauen. Das Projekt unter dem Namen „Desertec“ hatte einen neokolonialen Beigeschmack. Angesichts der aktuellen Energiekrise erlebt es seine Wiederauf
In meinen kühnsten Phantasien hätte ich mir nicht vorstellen können, dass, dass Annalena Baerbock, die grüne Aussenministerin des grössten und noch immer stärksten Landes Europas, nach „schweren Waffen für die Ukraine“ ruft. Die Zeit der Ausreden sei vorbei, sagt sie. Angesichts der Schre
Bundesfinanzminister befürwortet in Anbetracht der Energiekrise die Exploration heimischer Reserven von Gas und Öl: „Wir müssen das jetzt neu denken“ / Große Felder bei Borkum