Kunst und Krise in Berlin

Die Krise hat auch im sowieso schon komplizierten Berliner Kunstmarkt um sich gegriffen. Doch es scheint, als würde die Kunst in der Hauptstadt gerade aus schwierigen Situationen ihre Kraft und Innovation ziehen. Wie selbstverständlich wurden alte Galeriestrukturen aufgebrochen und neue Konzepte entwickelt, wie beispielsweise Produzentengalerien. Nun bleibt nur abzuwarten, was die Zukunft bringt.

Wohnungsknappheit und ...

In Berlin-Kreuzberg hat ein Projektentwickler ein riesiges Plakat aufgehängt: „Hier verhindert Rot-Rot-Grün 623 Wohnungen, davon 182 geförderte Einheiten und 55 preisgedämpfte Wohneinheiten. Der Berliner Senat sieht zu.“ Dass sich ein Projektentwickler wehrt und die Bauverhinderungspolitik

Berlin gleicht einem A...

Wäre Berlin ein Mensch, dann gliche die Stadt am ehesten einem Alkoholiker, der sein Problem mit einer Flasche Rotwein zusätzlich zum üblichen Programm zu beheben gedenkt. Wo nur kalter Entzug helfen würde, präferiert man stattdessen die dreifache Dosis.

Andrej Holm und Claudi...

In Berlin wird heftig über Andrej Holm diskutiert, der von der Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) als Staatssekretär für den Bereich Wohnen vorgeschlagen wurde. Ihm wird vorgeworfen, für die Stasi gearbeitet zu haben und in der linksextremen, autonomen Szene aktiv gewesen zu sei

Global statt territori...

Das Klischee des unselbstständigen, chaotischen Künstlers ist überholt. Der Trend zur künstlerischen Selbstorganisation wird die Marktstrukturen nachhaltig verändern.

Frisch im Netz...

Produzentengalerien sind kein neues Phänomen. Genau wie kommerzielle Galerien sind sie durch die Finanz- und Kunstmarktkrise vom Strukturwandel betroffen.

Wir müssen eine gemei...

Schon immer haben sich junge Künstler in Gruppen zusammengetan, um gemeinsame Positionen zu definieren. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Kunstmarkt haben die Bedeutung dieser Netzwerke erheblich verstärkt.

MEIST KOMMENTIERT

Corona als Hoffnungsträger im Kampf gegen den Kapitalismus

Weltweit hoffen Antikapitalisten, die Corona-Krise könne endlich das lang ersehnte Ende des Kapitalismus einläuten. Ob in den USA, Großbritannien, Frankreich oder Deutschland: Die Argumentation der antikapitalistischen Intellektuellen ist überall gleich. Sie hatten eigentlich schon gehofft, dass

„Coronabonds führen zu einer Verschuldungslawine, die nichts als Hass und Streit übrig lassen wird“

Der Top-Ökonom und ehemalige Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn über platzende Geldpolitik-Blasen und mögliche Schuldenschnitte, warum der Euro nicht zu jedem Preis überleben muss und es anstatt Coronabonds aufzulegen sinnvoller wäre Italiens Krankenhäusern Geldgeschenke zu machen.

Merkels 4 Coronakrisenmanager

Krisenmanager sind in Coronazeiten gefragt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gleich vier davon. Drei von ihnen sind potentielle Kanzlerkandidaten, Markus Söder, Jens Spahn und Armin Laschet.

SPD holt Grüne ein

Die Coronakrise sorgt in Deutschland für einen tief greifenden politischen Stimmungsumschwung. Die Regierungsparteien können in den neuen Umfragen deutlich profitieren. Dagegen sacken Grüne und AfD spürbar ab.

Wer soll das bezahlen?

Der Bundestag hat ein Corona-Hilfspaket von insgesamt 756 Milliarden Euro beschlossen. Um Himmels willen, wer soll das bezahlen? Wieder einmal bestätigt sich der berühmte Satz Bertold Brechts: „Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.“

Umweltpolitik degenerierte zum „Ökomoralismus

Der langjährige „Welt“-Journalist Ansgar Graw, inzwischen Herausgeber von "The European", stellt in seinem aktuellen Buch die These auf, dass wir zurzeit eine „grüne Hegemonie“ erleben. Dies mag unter anderem an der „medialen Dauerpräsenz grüner Kernanliegen“ liegen. Für die Zeit vo