Bildungsstreik

Bildung ist das letzte ideologische Feld der Innenpolitik. Wahlen werden gewonnen, wenn Politiker versprechen, Studiengebühren abzuschaffen. Sie werden verloren, wenn das Gymnasium auf acht Jahre verkürzt oder eine Grundschule mit sechs Jahren eingeführt wird oder werden soll. Das Bildungssystem als Ganzes steht auf dem Prüfstand: Es soll sich von den Ländern weg entwickeln und eine Angelegenheit des Bundes werden.

Finger weg von den Vol...

Volkshochschulen bieten mehr als nur Bildung für Erwachsene, sie beinhalten einen sozialen Faktor. Doch die Finanzierung ist bedroht und Privatisierung würde die Flächendeckung Preis geben.

Kompetenz geht über Q...

André Stern hat nie die Schulbank gedrückt – heute ist er glücklich und zufrieden, denn er übt den Beruf aus, den er liebt. Stern ist das beste Beispiel dafür, dass man auch abseits des klassischen Bildungssystems Erfolg haben kann.

Mehr Vision, weniger M...

Das Bildungsideal Humboldts ist überkommen – die Debatte um eine Reform dreht sich im Kreis. Für ein künftiges Finanzierungsmodell der Universitäten muss zunächst grundsätzlich geklärt werden: Was bedeutet Universität heute?

Marx hatte doch recht!...

Kostenloser Hochschulzugang (re)produziert soziale Ungleichheit! Was schon Marx wusste, muss auch heute wieder als Argument erlaubt sein. Denn: Wenn Kinder reicher Eltern auf Staatskosten studieren, kann das nicht gerecht sein.

Bologna ist nicht gesc...

Es herrscht Verbesserungsbedarf, Fragen zur Umsetzung müssen beantwortet werden und doch: Bologna ist noch lange nicht gescheitert. Mit einer Vielfalt von Ideen und Konzepten, persönlichem Engagement bei neuen lebensweltlichen Problemlösungen und Freiheit in der Umsetzung gelangen wir über die B

Angst vor der Freiheit...

Wer die Universitäten einem ständigen Prozess des Planens, Berechnens, Evaluierens und Kontrollierens unterwerfen will, hat entweder die Idee der Universität nicht verstanden oder er hat sie verstanden, verachtet sie aber.

Das Gegenteil von gut...

Der Geist ist aus den Hochschulen ausgezogen. Denn Bologna entwickelte sich in einem verhängnisvollen Kontext. Die Hochschulen sollten sich auf ihren Auftrag besinnen: die "Wahrheit" über die Wirklichkeit zu erforschen und der Öffentlichkeit zu vermitteln.

Aus dem Scheitern lern...

An seinen eigenen Zielen gemessen, muss der Bologna-Prozess als gescheitert gelten. Schlimmer noch: Es drohen uns akademische Monokultur, verschulte Studiengänge, soziale Rücksichtslosigkeit und geistige Verödung. Bologna muss daher tief greifend reformiert werden. Oder europaweit beerdigt.

Die Zeit der Laien ist...

Die Studenten streiken und alle zeigen Verständnis: Rektoren, Politiker, Parteien und Verbände. Wir brauchen aber kein Verständnis, sondern ein Ziel: Was sollen unsere Hochschulen leisten? Und vor allem: Wie können sie es leisten? Die Hochschule von morgen braucht nicht einfach mehr Geld, sonder

Agenda 2011...

Eine grundlegende Reform der Hochschulen ist dringend geboten. Doch viele Politiker haben nicht begriffen, was Bildung in unserer Gesellschaft bedeutet. Dabei brauchen wir den Luxus einer breiten akademischen Bevölkerung dringender denn je. Es ist Zeit für die "Demokratische Hochschule 2011".

Kehrtwende jetzt!...

Der Bologna-Prozess ist gescheitert. Konformistische Leistungsbereitschaft ist das neue Maß der Dinge, die Studienbedingungen aber haben sich eher noch verschlechtert. Wenn man merkt, dass der falsche Weg eingeschlagen ist, wieso ändert man dann nichts?

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