Deutsch-französisches Verhältnis in Europa

Deutschland hat seine Rolle als europäische Führungsmacht akzeptiert, Europa und die europäische Integration werden immer „deutscher“. Die Machtverhältnisse innerhalb des deutsch-französischen „Tandems“ haben sich zugunsten der Bundesrepublik verlagert. Aber ist der Machtverlust des einen tatsächlich der Machtgewinn des anderen? Und welche anderen Europäer dürfen mitspielen?

Tellement allemande!...

Es ist gut bestellt um das deutsch-französische Verhältnis. Wenn junge Franzosen über den Rhein blicken, denken sie nicht an deutschen Einmarsch, sondern an Berlin, Techno und schnelle Autos.

Die Kunst des Friedens...

Frankreich und Deutschland handeln den Frieden nach dem Ende des Euro-Kriegs aus. So kann die politische Struktur in Europa neu ausgerichtet werden. Das funktioniert aber nur, wenn auch andere Länder bei der Lösung der Krise mitmachen dürfen.

Begegnet euch!...

Wenn Frankreich und Deutschland für die Menschen attraktiv bleiben sollen, müssen die Länder ihre Unterschiede pflegen – ohne an Meinungsverschiedenheiten zu scheitern. Ein Plädoyer für den deutsch-französischen Austausch.

Kein stiller Teilhaber...

In einer erweiterten EU muss die europäische Erzählung ebenfalls erweitert werden. Polen möchte mitmachen. Die Frage ist, ob Paris und Berlin überhaupt eine Idee haben, welche Rolle Warschau in den gegenwärtigen Reformprozessen zukommen kann.

Ohne Horizont...

Deutschland und Frankreich haben sich auseinandergelebt. Wie soll man von zwei Gesellschaften verlangen, zusammen etwas zu bauen, wenn es weder ein gemeinsames Projekt noch ein gemeinsames Ideal gibt?

Vive le modèle allema...

Das Deutschland-Bild der Franzosen hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Das liegt am deutschen Fußball und an Berlin. Noch weiß Deutschland aber nicht genau, wie es mit seinem neuen Image umgehen soll.

Tausend Mal berührt...

Beseelter monatelanger Trancezustand unter Repräsentanten und Anhängern des deutsch-französischen Universums: Sie lauschten Reden, verfolgten inszenierte Freundschaftsgesten und erhoben ihre Gläser auf 50 Jahre friedliches Mit- oder zumindest Nebeneinander.

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