Europäische Intervention nach Staatskrise in Mali | The European

Europäische Intervention nach Staatskrise in Mali

Mali steht am Abgrund: Erst wurde die Regierung vom Militär gestürzt, dann besetzten und plünderten Rebellen und Dschihadisten den Norden – bis Europa militärisch intervenierte. Der Kollaps des westafrikanischen Landes wird so zum Testfall für den Kampf der EU gegen Terrorismus. Droht ein neues Afghanistan?

Verhandlungspartner ge...

Der militärische Einsatz in Mali war nur ein Anfang, jetzt braucht es politische Lösungen. Nur: Mit wem kann man verhandeln?

Vorbeugen ist besser a...

Die Bundesregierung sollte sich in Sachen Mali nicht aufs Hinhalten verlegen. Stattdessen sollte sie mehr Verantwortung übernehmen und sich auf europäischer Ebene für eine nachhaltige Zukunft Malis und der Sahelzone einsetzen.

Frankreichs Werk und E...

Der französische Alleingang in Mali war weniger ein Akt europäischer Solidarität als vielmehr im eigenen Sinn. Jetzt muss die Europäische Union die Führung übernehmen – im Interesse aller.

Kein Konflikt der Ande...

Mit ihrem Alleingang in Mali handelten die Franzosen im Interesse der gesamten EU. Auch Deutschland muss sich in diesem Konflikt aktiv verhalten – Transportflugzeuge sind zu wenig.

Im Namen Eurafrikas...

Der Militäreinsatz der Franzosen in Mali war strategisch und moralisch richtig. Es ist an der Zeit, dass Europa seiner Verantwortung für Afrika gerecht wird.

Afrikas Hindukusch...

Die militärische Intervention im Sahel-Staat drängt die Terroristen nicht zurück. Im Gegenteil. Militärisch wird der Dschihadismus nicht besiegt werden.

Der ungewollte Krieg...

Der Staatszerfall Malis bringt Berlin in Bedrängnis. Es hat zu lange gedauert, bis sich die Regierung auf eine Linie geeinigt hat: Jetzt droht dieselbe Abseitsfalle wie damals in Libyen.

Die richtigen Priorit...

Nach dem Ende des militärischen Konflikts in Mali wird es noch lange dauern, bis in dem Land und der Region wieder Stabilität herrscht. Die EU könnte in dem Prozess eine wichtige Rolle spielen. Fraglich ist, ob der politische Wille dazu in den Hauptstädten vorhanden ist.

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