Ich bin nur ein einfacher Arbeiter im Weinberg des Herrn. Joseph Ratzinger

Hintergrund

Luxusgut Mietwohnung

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In unseren Großstädten explodieren die Mieten. Was bedeutet das für die Städte und deren Entwicklung? Wie kann man das Problem in den Griff bekommen?

Hintergrund

In den letzten Jahren sind in deutschen und europäischen Großstädten die Mieten für Wohnungen stark angestiegen. Spekulationen am Immobilienmarkt, geänderte Lebensgestaltungen der Stadtbewohner, aber vor allem die Attraktivität und zunehmende Lebensqualität der Großstädte ließen und lassen die Preise explodieren.

Die Folgen sind weitreichend. Mit unerschwinglichen Mieten werden ärmer Menschen und Studenten aus den Stadtzentren an die Peripherie gedrängt Das gesamte soziale Gefüge der Städte gerät dadurch in erhebliche Schieflage. Für die Mieter selber bedeutet das höhere Fixkosten beziehungsweise länger Anfahrtswege zur Arbeitsstätte und städtischen Zentren.

Langsam, aber sicher scheint auch die Politik das Problem erkannt haben. Bau- und Stadtentwicklungsminister Peter Ramsauer plant umfassende Maßnahmen. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück macht die steigenden Mieten sogar zu einem zentralen Thema für den Bundestagswahlkampf.
So einig, man sich darüber ist, dass es das Problem gibt und dass man ihm nicht untätig zu sehen darf, so unterschiedlich sind die Ansätze, die zur Lösung führen sollen. Vielen scheint eine Offensive im sozialen Wohnbau der richtige Weg. Dieser schafft nicht nur unmittelbar günstige Wohnräume, sondern dämpft die Preise am gesamten Markt. Unklar bei diesen Vorschlägen ist allerdings, wie die Aufgaben in der Umsetzung zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu verteilen sind.

Ein weiterer Lösungsansatz wären Preisobergrenzen. Die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou sorgt kürzlich für Aufsehen, als sie eine Obergrenze von sieben Euro pro Quadratmeter für Mietwohnungen in Wien forderte. In der darauf folgenden Diskussion hat sich nicht nur der österreichische Bundeskanzler zu Wort gemeldet, sie wird möglicherweise sogar von den Wiener in einer Volksabstimmung entschieden.

Was sind also die richtigen Maßnahmen, um die Probleme in den Griff zu bekommen? Und: Was sind die Folgen für unsere Städte und deren Entwicklung?

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