Wie lesen wir morgen?

Das E-Book ist in den USA längst ein Bestseller. Und das völlig zu Recht. Es ist praktisch, schick und umweltfreundlich. Trotzdem will es in Deutschland kaum jemand haben. Über ein hoffnungslos altmodisches Kapitel der deutschen Lesekultur.

Damals wie heute...

Im 15. Jahrhundert versprach man dem gedruckten Buch ebenso wenig Zukunft wie dem E-Book heute. Genau in dieser Kurzsichtigkeit liegt der Fehler.

Papiertiger...

Der Schutz von digitalen Büchern ist schwierig. Aber noch schwieriger scheint der Schutz der Privatsphäre von den Nutzern. Den Verlagen kommt eine wichtige Rolle hierbei zu.

Liebe zum Detail...

Ob Konsumenten digitale Bücher kaufen, hängt auch damit zusammen, wie man sie an die Neuerung heranführt. Die Buchindustrie darf genau dies nicht verpassen.

Die neuen Vertriebskan...

Wird das E-Book das Buch verdrängen? Und wie können die Verlage mit diesem neuen Wirtschaftsfaktor umgehen, um sich zukunftsträchtig positionieren?

Der Roman ist tot, es ...

Die Lesegewohnheiten werden sich weiter Radikal verändern. Technik dringt durch Kürzestromane, Prosaminiaturen und SMS-Romane weiter in unseren Alltag ein. Das gedruckte Buch aber bleibt.

Wer hat Angst vor dem ...

Mehr als ein halbes Jahrtausend ist es her, dass Johannes Gutenberg in Mainz den Buchdruck erfand. Über 500 Jahre also hat uns diese Technik – wenngleich sie immer weiterentwickelt wurde – gut gedient. Mit der Einführung der digitalen E-Books könnte sie nun ins Hintertreffen geraten. Muss sie

Wir müssen uns auf di...

E-Books kauft man nicht im Buchladen, sondern ganz bequem vom Computer aus. Für den deutschen Buchhandel bedeutet das unbequeme strukturelle Umstellungen. Was muss passieren, damit "Kindle" und Co den herkömmlichen Buchladen nicht aus unseren Stadtlandschaften verschwinden lassen?

Digital wird besser...

Der deutsche E-Book-Markt steckt in den Kinderschuhen – noch. Mit einer neuen Generation von Lesegeräten wird das digitale Lesen gesellschaftsfähig werden. Den Tod des gedruckten Buches wird das aber nicht bedeuten.

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Deutschland kämpft gerne für Toleranz und gegen Hass. Es sei denn, es geht um Amerika. Da macht jeder zweite Deutsche eine Ausnahme und suhlt sich in Amiphobie.

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