Das Netz hat die Spielregeln verändert. Zeynep Tufekci

Hintergrund

In der Mitte gefangen

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Die CDU versteht sich selbst als einzig verbliebene Volkspartei. Doch wird Sie diesem Anspruch immer weniger gerecht – Angela Merkel hat die Flügel der Partei gestutzt.

Hintergrund

Vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Welt, die auf Tempo, Veränderung und Wandel geeicht ist, wächst zwar die Sehnsucht nach dem Bewahrenden. Theoretisch sind die Zeiten daher ideal für eine konservative Bewegung. Doch wer wüsste schon zu benennen, worin das unterscheidend Konservative besteht? Neuerdings reklamieren selbst Grüne Politikerinnen die wertkonservative Bürgerlichkeit für sich.

Nachdem viele Grundsatzdebatten und -schlachten heute geschlagen sind, nennt sich der CDU-Gemischtwarenladen, der zum Vorschein kommt, „moderner Konservativismus“: Die Union will „Vertrauen in die Familien setzen“ und zugleich „für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ eintreten. Die Partei will ihr Profil auch mit den Flügeln stärken, dem sozialen, dem wirtschaftsliberalen, dem konservativen und auch dem wertkonservativen. Obendrein will sie aber auch noch die „Kernklientel“ mit den Christen stärken – auch wenn die Kanzlerin in der Fernsehdebatte vor der letzten Wahl das Wort „christlich“ nicht ein einziges Mal benutzt hat.

Und so ist der Anteil der Unions-Stammanhänger von ehemals 83 fast kontinuierlich auf unter 50 Prozent gesunken. Das heißt, die Union muss mittlerweile etwa jeden zweiten ihrer potenziellen Wähler neu überzeugen. Angela Merkel treibt munter die Sozialdemokratisierung der CDU voran und setzt auf den Staat statt den Bürger. Das konservative Element ist vom Alleinstellungsmerkmal der Union zu einem Polit-Accessoire fast aller Parteien geworden.

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Drohende Grünitis ist nicht gut für Deutschland

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Deutschland droht schon in Kürze an akuter Grünitis zu erkranken

Die unserem Land nun drohende Grünitis dürfte, zumindest bei chronischem Verlauf, unsere ehemals hochproduktive Gesellschaft in die Verarmung und zu nicht unerheblichen Teilen auch in die Verblödung führen, schreibt Hubert Meuthen auf Facebook.

Nach Hamburger Parteitag

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Wachkoma der CDU

Die neuesten Umfragewerte für die CDU sind miserabel. Im Bund liegt die von Annegret Kramp-Karrenbauer geführte Partei bei unter 30 Prozent, in Hamburg sogar nur noch bei 14 Prozent. Dass das Vertrauen der Bundesbürger in das Amt von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einer Umfrage zufolge im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen ist, spielt keine Rolle mehr, befindet Ansgar Lange.

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Politiker

Ansgar Lange
27.01.2019

AKK, Merz oder Spahn

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Keiner kommt an Konrad Adenauer ran

Ob AKK, Merz oder Spahn – Keiner der drei katholischen Politiker aus dem Westen reicht an den Kanzler aus Rhöndorf heran.

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Politiker

Ansgar Lange
05.01.2019

Konservative in der CDU

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"Wir erwarten jetzt die Asylwende“

Wir fordern Frau Kramp-Karrenbauer nachdrücklich dazu auf, ihren auf den Regionalkonferenzen ausgesprochenen Worten nun auch Taten folgen zu lassen und sich nachdrücklich und zeitnah für eine echte Erneuerung der CDU einzusetzen. Hierzu gehört insbesondere eine deutliche Kurskorrektur beim Thema Migration, schreibt die WerteUnion auf ihrer Webseite.

Die gefesselte CDU-Vorsitzende

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Kramp-Karrenbauer braucht jetzt eine Jamaika-Koalition

Wenn Annegret Kramp-Karrenbauer nicht nur die Ablöse-Vorsitzende nach der Überfigur Merkel sein will, sondern die CDU in erfolgreiche Zukunft führen will, dann braucht sie schnell das Amt der Kanzlerin und eine neue Koalition. Nach Lage der Verhältnisse kann das nur Jamaika bedeuten, das eigentliche Regierungsbündnis dieser Legislatur, meint Michael Backhaus.

Es regiert grüner Wohlfühl-Populismus

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Die #CDU ist zu unkritisch

Die alten „Volksparteien“ scheinen ausgedient zu haben. Ihnen war einst gemein, dass sie zusammengerechnet die wesentlichen politischen Grundhaltungen in der Bevölkerung abbildeten. Das tun sie heute in einer zentral wichtigen Frage nicht mehr. Es geht um die Souveränität der Nationen und Staaten in Europa, schreibt Hans-Olaf Henkel auf Facebook.

 
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