Griechenland zeigt uns, was passieren kann, wenn man nicht rechtzeitig die Notbremse zieht. Heiko Maas

Hintergrund

Wie soll unsere Gesellschaft aussehen?

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Politiker – so scheint es – denken mitunter lediglich von einer Wahl bis zur nächsten. Antworten auf große Fragen bleiben oft aus. Für The European stellen sich die Jugendvorsitzenden der fünf etablierten Parteien der Herausforderung und skizzieren ihre Vorstellungen von einem Gesellschaftsvertrag für 2020.

Hintergrund

“Finde eine Form des Zusammenschlusses, die mit ihrer ganzen gemeinsamen Kraft die Person und das Vermögen jedes einzelnen Mitglieds verteidigt und schützt und durch die doch jeder, indem er sich mit allen vereinigt, nur sich selbst gehorcht und genauso frei bleibt wie zuvor”, schrieb schon Jean-Jacques Rousseau 1762 in seinem “Du Contrat Social ou Principes du Droit Politique”.

Die Frage nach der Form des Zusammenschlusses muss auch heute immer wieder auf ein Neues beantwortet werden – in der Wirtschaftskrise umso mehr, die unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen stellt. Dabei wird immer wieder nicht nur die Frage nach der zukünftigen Rolle des Staates gestellt, sondern auch diskutiert, vor welche Herausforderungen – und Möglichkeiten – die Globalisierung Deutschland stellt.

Welches sind unsere elementaren Bedürfnisse? Welche Schultern sollen, müssen, können wie viel tragen? Wie wichtig ist soziale Absicherung? Welchen Wert hat Arbeit? Wie soll sie entlohnt werden? Wie wird sie organisiert? Wie lange können wir überhaupt arbeiten? Und was passiert im Fall der Arbeitslosigkeit?

Wird sich unsere Gesellschaft immer weiter ausdifferenzieren, sodass wir in einer Welt von Individualisten leben, oder kommt es zu einer Wiedergeburt familiärer Werte? Werden die “Alten” und “Jungen” in der Lage sein, Brücken zueinander zu schlagen? Wie viel Miteinander ist überhaupt möglich, wie viel nötig? Wird sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnen? Was ist in diesem Zusammenhang “gerecht”? Und welche Bedeutung hat die Bildung für unsere Gesellschaft?

Ebenso wird die Frage nach der Energiegewinnung kontrovers diskutiert. “Nachhaltigkeit” ist – ebenso wie “Gerechtigkeit” – ein großes Wort, das nicht immer leicht mit konkretem Inhalt zu füllen ist. In welchem Verhältnis also sollen Atomkraft, Kohlekraft und erneuerbare Energien wie Wind-, Wasser- und Solarkraft zueinander stehen? In welchem Verhältnis sollen Ökologie und Ökonomie zueinander stehen?

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