Technologie hat einen stark männlichen Ethos an sich. Jessica Erickson

Hintergrund

Die Christdemokraten sind die CSU

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Mit 33,8 Prozent fuhr die CDU/CSU bei der Bundestagswahl das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein. Zwar stellt die Union die Kanzlerin, doch die Hochzeit der Partei ist vorbei. Gut möglich, dass sie zum letzten Mal einen Sieg verbuchen konnte, mit dem sie den Namen Volkspartei verdient.

Hintergrund

Vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Welt, die auf Tempo, Veränderung und Wandel geeicht ist, wächst zwar die Sehnsucht nach dem Bewahrenden. Theoretisch sind die Zeiten daher ideal für eine konservative Bewegung. Doch wer wüsste schon zu benennen, worin das unterscheidend Konservative besteht?

Nachdem viele Grundsatzdebatten und -schlachten heute geschlagen sind, nennt sich der Gemischtwarenladen, der zum Vorschein kommt, “moderner Konservativismus”: Die Union will “Vertrauen in die Familien setzen” und zugleich “für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf” eintreten. Die Partei will ihr Profil auch mit den Flügeln stärken, dem sozialen, dem wirtschaftsliberalen, dem konservativen und auch dem wertkonservativen. Obendrein will sie aber auch noch die “Kernklientel” mit den Christen stärken – auch wenn die Kanzlerin in der Fernsehdebatte vor der Wahl das Wort “christlich” nicht ein einziges Mal benutzt hat.

Und so ist der Anteil der Unions-Stammanhänger von ehemals 83 fast kontinuierlich auf 47 Prozent gesunken. Das heißt, die Union muss mittlerweile etwa jeden zweiten ihrer potenziellen Wähler neu überzeugen. Angela Merkel treibt munter die Sozialdemokratisierung der CDU voran und setzt auf den Staat statt den Bürger. Und umgekehrt ist das konservative Element vom Alleinstellungsmerkmal der Union ein Polit-Accessoire fast aller Parteien geworden.

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Machtkampf in der Union

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Söder und Seehofer machen sich zu Handlangern der AfD

Es sind dramatische Tage in Berlin und München. Die Zukunft der Union und möglicherweise die Zukunft der Großen Koalition stehen auf dem Spiel. Seehofers Rücktritt vom Rücktritt verunsichert das politische Berlin. Der Streit zwischen ihm und der Kanzlerin swchmeckt selbst eingefleischten CDU-Kritikern nicht. Aber wie beurteilt das politische Berlin den Kampf zwischen den Schwestern?

Merkel Kritiker in der CDU

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Für eine bundesweite Ausdehnung der CSU

Sollte der Asylstreit zwischen Merkel und Seehofer eskalieren, kann sich die Kanzlerin nicht auf alle CDU-Mitglieder verlassen. Laut der Vize-Vorsitzenden der WerteUnion gibt es etliche CDU-Politiker, die die CSU stützen würden. Wir dokumentieren.

CDU hat kein Entscheidungsministerium

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Die Ressortverteilung in der Regierung ist fatal

Wenn die CDU als Partei, als Fraktion und in der Regierung so weitermacht, dann wird das unausweichlich zu einem weiteren Ausfransen der Demokratie in unserem Land führen.

Koalitionsvertrag ablehnen! - Minderheitsregierung

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Die drohende Selbstaufgabe der CDU verhindern

Auf seiner jüngsten Sitzung bekräftigte der Bundesvorstand der WerteUnion einstimmig seine Ablehnung des Koalitionsvertrags zwischen CDU, CSU und SPD. Er fordert die Delegierten des bevorstehenden Bundesparteitags der CDU auf, der beabsichtigten Neuauflage der Koalition nicht zuzustimmen und stattdessen die Weichen in Richtung einer Minderheitsregierung zu stellen.

„Mir kommt kein Türke mehr über die Grenze.“

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„Integration ist nur möglich, wenn die Zahl der bei uns lebenden Ausländer nicht weiter steigt.“

Bereits als Oppositionschef der CDU hatte Helmut Kohl gesagt: „Nicht integrationsfähig und auch im Übrigen nicht integrationswillig“, sei die größte Gastarbeitergruppe in der Bundesrepublik . Und in seiner ersten Regierungserklärung, zwei Wochen vor dem Treffen mit Thatcher, sagt er: „Integration ist nur möglich, wenn die Zahl der bei uns lebenden Ausländer nicht weiter steigt.“

Wie weiter mit Union und SPD?

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Was erwartet uns eigentlich von einer „stabilen“ Regierung?

Ein Vierteljahr nach der Wahl wird seit Sonntag wieder an einer Regierungsbildung gezimmert. Nach ein paar Vorgesprächen gingen Union und SPD „zuversichtlich“ in die Sondierung, die bereits am Donnerstag abgeschlossen sein soll.

 
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