Durch den Bruch ist eine totale Leere entstanden. Christian Mackrodt

Hintergrund

Die Christdemokraten sind die CSU

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Mit 33,8 Prozent fuhr die CDU/CSU bei der Bundestagswahl das zweitschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein. Zwar stellt die Union die Kanzlerin, doch die Hochzeit der Partei ist vorbei. Gut möglich, dass sie zum letzten Mal einen Sieg verbuchen konnte, mit dem sie den Namen Volkspartei verdient.

Hintergrund

Vor dem Hintergrund einer sich rasant verändernden Welt, die auf Tempo, Veränderung und Wandel geeicht ist, wächst zwar die Sehnsucht nach dem Bewahrenden. Theoretisch sind die Zeiten daher ideal für eine konservative Bewegung. Doch wer wüsste schon zu benennen, worin das unterscheidend Konservative besteht?

Nachdem viele Grundsatzdebatten und -schlachten heute geschlagen sind, nennt sich der Gemischtwarenladen, der zum Vorschein kommt, “moderner Konservativismus”: Die Union will “Vertrauen in die Familien setzen” und zugleich “für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf” eintreten. Die Partei will ihr Profil auch mit den Flügeln stärken, dem sozialen, dem wirtschaftsliberalen, dem konservativen und auch dem wertkonservativen. Obendrein will sie aber auch noch die “Kernklientel” mit den Christen stärken – auch wenn die Kanzlerin in der Fernsehdebatte vor der Wahl das Wort “christlich” nicht ein einziges Mal benutzt hat.

Und so ist der Anteil der Unions-Stammanhänger von ehemals 83 fast kontinuierlich auf 47 Prozent gesunken. Das heißt, die Union muss mittlerweile etwa jeden zweiten ihrer potenziellen Wähler neu überzeugen. Angela Merkel treibt munter die Sozialdemokratisierung der CDU voran und setzt auf den Staat statt den Bürger. Und umgekehrt ist das konservative Element vom Alleinstellungsmerkmal der Union ein Polit-Accessoire fast aller Parteien geworden.

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