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Abgeordneter pöbelt gegen Merkelkritiker: „Wie Säue im Dreck“

Je tiefer Merkel nicht nur Europa und Deutschland, sondern auch ihre eigene Partei ins linksgrüne Unglück reitet, umso verbissener verteidigen ihre Günstlinge die große Führerin. Dass man beim Ertrinken auf die einschlägt, die schon lange vor dem Sinken des Schiffes warnen, ist nicht ungewöhnlich.

Das zeigt sich zum Beispiel an dem CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker. Auch wenn er nur gut 1000 Follower auf Twitter sammeln kann, ist sein Tweet doch bezeichnend.

„Dieses Merkelbashing vom Ausverkauf der CDU ertrage ich nicht mehr. Dieses selbstbemitleidende Suhlen von gestandenen Leuten wie Säue im Dreck erinnert an ein trotziges Kind das beleidigt aufstampft. Nur rumjammern statt anpacken.“

Der einzige, der seinen Tweet gut findet, scheint aber Whittaker selbst zu sein. Seine kommentierenden Follower geben gut wieder, wie die Stimmung in der von Merkel & Co übelst gedemütigten Partei wirklich ist:

„Die CDU/ Merkel erinnert an die Titanic kurz nach dem Aufprall, die Musik spielt noch aber der Tanker sinkt schon. Die Stimmung auf den unteren Decks ist schon lange gekippt, unbemerkt von den Funktionären.“

und:

„Was erhoffen Sie sich mit dem Post? Verbesserung der Karrierechancen, indem Sie bedingungslos zu Merkel halten und den Rest, nämlich die Parteibasis, wie Säue in die Ecke stellen? Sieht man ja bei den Ministerämten, die gingen alle an ihre „Vertrauten“

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Vera Lengsfeld, Dokumentation - Texte im Original, Dietmar Bartsch.

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