Debatte wird im Parlament nur simuliert. Roger Willemsen

SPD fällt erneut auf historischen Tiefstand

Die neueste INSA-Umfrage zeigt: Die „SPD kracht auf historischen Tiefstand“. Laut der Umfrage, die die Stimmung nach den Sondierungsgesprächen, die den Weg für eine Große Koalition freimachen sollten, ergründen wollte, fällt die SPD dort auf den tiefsten jemals gemessenen Wert.

Die neueste INSA-Umfrage zeigt: Die „SPD kracht auf historischen Tiefstand“. Laut der Umfrage, die die Stimmung nach den Sondierungsgesprächen, die den Weg für eine Große Koalition freimachen sollten, ergründen wollte, fällt die SPD dort auf den tiefsten jemals gemessenen Wert.

Nur noch 18,5 Prozent der Bürger würden die SPD wählen, wenn am kommenden Wochenende Bundestagswahl wäre. Mit diesem Rekordtief zeigen die Wähler, was sie vom Umfallen der SPD in der Frage einer großen Koalition halten. Hinzukommt, dass sich die SPD selbst immer mehr gespalten zeigt, wenn es darum geht, dass die Basis das Drängen von Schulz & Co nach einer erneuten Regierungsbeteiligung mitträgt.

Aber auch die Begeisterung für die CDU hält sich in Grenzen. Die Unionsparteien können durch die schlechten Werte für die Sozialdemokraten nicht punkten. Inzwischen würden die Unionsparteien nur noch 31,5 Prozent der Wählerstimmen erhalten (Bundestagswahl: 32,9 Prozent).

Hinzugewinnen können stattdessen die kleineren Parteien, besonders die AfD, die erneut auf 14 % kommt.

Sollte sich dieser Trend verstärken, könnte es durchaus sein, dass die AfD bei Neuwahlen die SPD überholt – und zur zweitstärksten Partei in Deutschland wird.

Bei der SPD liegen die Nerven inzwischen völlig blank. Gestern Abend ließ sich Martin Schulz dazu hinreißen, Kritiker aus den eigene Reihen als „Nazis“ zu beschimpfen. Damit erreicht das von den Altparteien in Deutschland zu verantwortende Klima einen neuen tragischen Tiefpunkt

Update 17.01.18:

Quelle: philosophia perennis

Lesen Sie auch die neuste Kolumne von David Berger: Afrikanische Massenmigration nach Europa

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