Jede Demokratie, die ihre Konflikte nicht austrägt, hört auf, demokratisch zu sein. Günter Grass

„Wikileaks will zu viel auf einmal“

Nach Wikileaks kommt für Daniel Domscheit-Berg OpenLeaks. Mit Alexander Görlach sprach er über die Zukunft des Whistleblowing und den Kompetenzmangel vieler Journalisten.

Daniel Domscheit-Berg war Sprecher bei Wikileaks. Nach Meinungsverschiedenheiten mit Julian Assange stieg Domscheit-Berg aus dem Projekt aus und arbeitet momentan an der Plattform OpenLeaks.

Im Gespräch mit Alexander Görlach kritisert Domscheit-Berg die fehlenden Kompetenzen vieler Journalisten im IT-Bereich: “Vielen mangelt es am Basiswissen; wie man Emails verschlüsselt oder seine Festplatte schützt.”

Sein neues Projekt sieht Domscheit-Berg als Weiterentwicklung von Wikileaks. Assange wolle zu viel auf einmal. Wichtig sei, die einzelnen Aspekte des Whistleblowing so zu verteilen, dass keine einzelne Plattform zu wichtig werden könne.

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