Wir werden zu Medienkreaturen. Nicholas Carr

Clemens Schneider

Clemens Schneider

Clemens Schneider, geboren 1980, ist als Netzwerker der freiheitlichen Bildung eine viel gefragte Anlaufstelle für die junge Generation. Er ist Mitbegründer des Bildungsprojekts „Agora Sommerakademie„. Von 2011 bis 2014 war er als Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit unter anderem mit der Leitung von zwei Arbeitskreisen und mit der Organisation von zahlreichen Seminaren und Tagungen betraut. Er ist auch als Blogger und Vortragsredner aktiv, insbesondere auf der Seite „Offene Grenzen„, die er mitbegründet hat.

Zuletzt aktualisiert am 08.06.2018

Debatte

Starke Männer? Nein, Danke! Starke Bürger!

Putin, Trump, Erdogan, Orban – aber auch Merkel, Macron, Trudeau … Überall blicken die Leute auf Männer und Frauen, von denen sie sich Rettung versprechen. Dabei kamen die wirklichen Fortschritte für die Freiheit nie von den Führern, sondern stets von den Bürgern.

Debatte

200. Geburtstag von Jacob Burckhardt

Nicht nur Bier kann äußerst bekömmlich sein. Auch das Studium älterer Denker kann unsere geistige Verdauung anregen und zu unserer intellektuellen Gesundheit beitragen. Dazu eignet sich hervorragend der Schweizer Historiker Jacob Burckhardt, der am 25. Mai 1818, vor 200 Jahren, geboren wurde.

Debatte

Im Regulierungswahn

Es ist jedes Mal dasselbe: Ein Problem taucht auf, Politiker verfallen in wilden Aktionismus und am Ende wird eine Regulierung eingesetzt, die das Problem lösen soll. Die großen Spieler juckt das meist wenig. Wer wirklich stranguliert wird, sind Mittelständler, Familien und die Zivilgesellschaft.

Debatte

Von Juncker bis Jain: Anstand ist kein Luxusgut

Juncker ermöglicht seinem Intimus und Protegé eine Blitzkarriere in der Kommission. Die Deutsche Bank schüttet für 17.000 ihrer 98.000 Mitarbeiter Boni in Höhe von 1,3 Milliarden Euro aus. Der scheidende VW-Chef Matthias Müller erhält 2.900 Euro Rente – täglich. Wenn Angehörige der Elite so eklatant gegen das allgemeine Anstandsverständnis verstoßen, muss man sich nicht wundern über Ressentiments.

Debatte

Hat sich der Liberalismus zu Tode gesiegt?

Der spanische Philosoph José Ortega y Gasset (1883-1955) verfasste 1930 ein vielbeachtetes Essay „Der Aufstand der Massen“. Was als Abgesang auf die liberale Ordnung geschrieben war, liest sich heute mitunter wie eine Prognose auf Fake News, Populismus und Identitätspolitik.

Debatte

Kirchen und Staat – raus aus der Sackgasse!

Die enge Verzahnung von Kirchen und Staat ist ein Relikt, das beseitigt werden müsste. Es ist nicht nur fraglich geworden in einem Land, das zunehmend von Religionsvielfalt und Säkularisierung geprägt ist. Auch den Kirchen täte eine Frischzellenkur gut.

Debatte

Großkoalitionäre Identitätspolitik

Die Politik wird immer übergriffiger. Die projektierte Große Koalition will jetzt einen Minister für Heimat stellen. Das erinnert in geradezu grotesker Weise an George Orwells Buch „1984“. In solchen Bereichen hat der Staat in einer freiheitlichen Demokratie nichts verloren!

Debatte

Die Revoluzzer sind bis an die Grenzen des Grotesken gezähmt

1968. Für die einen der Beginn ihrer Zeitrechnung und das eigentliche Ende des finsteren Mittelalters. Für die anderen der Untergang des Abendlandes und der erste apokalyptische Reiter. Das halbe Jahrhundert, das seitdem verstrichen ist, könnte uns lehren, dass beide Wahrnehmungen in die Irre führen. Ein Plädoyer für eine Neubewertung.

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