Plädoyer für eine neue Kultur

Claudia Roth5.02.2020Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Je lauter die Rufe nach einer Unkultur des Vergessens ertönen, umso unnachgiebiger werden wir alle die Kultur des Erinnerns hervorheben müssen – umso vehementer sollten wir auch unsere auswärtige Kultur- und Bildungspolitik verteidigen.

“Je lauter die Rufe nach einer Unkultur des Vergessens ertönen, umso unnachgiebiger werden wir alle die Kultur des Erinnerns hervorheben müssen – umso vehementer sollten wir auch unsere auswärtige Kultur- und Bildungspolitik verteidigen.

Sie nämlich ist Inbegriff wertegeleiteter Außenpolitik, ist Bindeglied und Botschafterin, ist Brücke zu unzähligen Gräben, die wieder ausgehoben werden. Sie öffnet Türen, wenn andere Mauern errichten. Sie schafft Gesprächsräume, wenn alle anderen Kanäle schweigen.

Und wenn nichts mehr geht in einer Welt der Unordnung – die auswärtige Kulturpolitik geht eben doch, oft still und leise, aber stets mit der enormen Wirkungsmacht einer universellen Sprache namens Kultur.”

Meine Rede zum Zustand auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik im Bundestag:

Claudia Roth – auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

"Je lauter die Rufe nach einer Unkultur des Vergessens ertönen, umso unnachgiebiger werden wir alle die Kultur des Erinnerns – umso vehementer sollten wir auch unsere auswärtige Kultur- und Bildungspolitik verteidigen.Sie nämlich ist Inbegriff wertegeleiteter Außenpolitik, ist Bindeglied und Botschafterin, ist Brücke zu unzähligen Gräben, die wieder ausgehoben werden. Sie öffnet Türen, wenn andere Mauern errichten. Sie schafft Gesprächsräume, wenn alle anderen Kanäle schweigen.Und wenn nichts mehr geht in einer Welt der Unordnung – die auswärtige Kulturpolitik geht eben doch, oft still und leise, aber stets mit der enormen Wirkungsmacht einer universellen Sprache namens Kultur."Meine heutige Rede zum Zustand auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik im Bundestag:

Gepostet von Claudia Roth am Freitag, 31. Januar 2020

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