Das Ende des Hegemonen

von Christopher Layne10.04.2011Außenpolitik

Belege für Amerikas Bedeutungsverlust sind allgegenwärtig. Mit dem Niedergang der USA verändert sich auch die Weltordnung. Staaten wie China und Indien gewinnen an Bedeutung, das Risiko von Kriegen nimmt ohne die Hegemonialstellung Amerikas zu. Willkommen im 21. Jahrhundert.

Die Anzeichen für Amerikas relativen Bedeutungsverlust sind allgegenwärtig. Laut „Economist“ wird China die USA als weltgrößte Wirtschaft bis 2019 überholt haben. Der relative Machtverlust der Vereinigten Staaten wird sich in den kommenden Jahrzehnten auch auf die internationale Politik auswirken: Das Risiko von Auseinandersetzungen und Kriegen wird zunehmen, wenn die „Pax Americana“ und die Auswirkungen der Globalisierung zunehmend durch eine Weltordnung verdrängt werden, in der vor allem die Interessen Chinas und einiger anderer aufstrebender Mächte Beachtung finden. Dass diese Entwicklung eintreten wird, ist das Ergebnis langfristiger historischer Prozesse. Neue Mächte wie Indien und China sorgen bereits heute für Verwerfungen der geopolitischen Lage. Das Zentrum der globalen Wirtschaftsmacht verlagert sich immer stärker aus dem europäisch-atlantischen Raum in Richtung Asien(Link)

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