Pranger 3.0

von Christian Böhme12.01.2012Außenpolitik, Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik

Netzaktivisten wollen mit nazi-leaks Sympathisanten der rechtsextremen Szene outen. Das mag gut gemeint sein, leistet aber Denunziationen Vorschub und stellt Freiheitsrechte infrage.

Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft! Und dabei darf es ruhig richtig wehtun. Diesen etwas martialischen Slogan aus längst vergangenen KPD-Zeiten hat sich das lose Hackerkollektiv Anonymous offenbar auf die (roten?) Fahnen geschrieben. Denn seit Anfang des Jahres veröffentlichen die politisch engagierten Netzaktivisten unter nazi-leaks.net persönliche Daten von möglichen Unterstützern und Sympathisanten der

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