AfD und SPD sind gleichauf

Campo -Data31.01.2020Gesellschaft & Kultur, Medien, Politik

Die Grünen haben in der neuesten Campo-Data-Analyse in der Wählergunst leicht zugelegt.

Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts für den European behaupten die Grünen ihren Platz als zweitstärkste Partei in Deutschland mit klarem Abstand. Sie kommen nun auf 22 Prozent der Stimmen. Die Union verharrt unverändert bei 28 Prozent und bleibt damit die klar stärkste politische Kraft in Deutschland. Allerdings ist dieser Wert deutlich hinter dem letzten Bundestagswahlergebnis von 32,9 Prozent und stagniert seit Monaten.

Der dritte Platz in der Wählergunst ist hingegen heftig umstritten. SPD und AfD liegen mit 14 Prozent derzeit exakt gleichauf. Die AfD-Ergebnsise sind seit Monaten kaum verändert. Die Partei kann offensichtlich auf eine stabilen Wählerkern setzen, der etwa höher liegt als ihr vergangenen. Bundestagswahlergebnis (12,6 Prozent). Die SPD verliert hingegen tendenziell weiter. Die neuen Vorsitzenden der SPD wirken auf die Akzeptanz der SPD eher belastend als stärkend. Bei den SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans können sich kaum meßbare Anteile der Wählerschaft überhaupt vorstellen, dass sie die Richtigen sind für die Kanzlerkandidatur der SPD. Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz behauptet nach wie vor den Spitzenplatz bei denkbaren SPD-Kanzlerkandidaten.

Die FDP kann zum Jahresstart etwas bessere Umfragewerte verbuchen als zum Jahresende 2019. Die Liberalen kommen derzeit auf 9 Prozent Wählerzustimmung. Damit liegen sie vor der Linken, die 8 Prozent unterhalb ihres letzten Bundestagswahlergebnisses von 9,2 Prozent liegen. Anders als Grüne und AfD können aber weder die FDP noch die Linkspartei von der Schwäche der Großkoalitionäre CDU und SPD nennenswert profitieren.

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