SPD droht zur Europawahl Desaster

Campo -Data14.04.2019Europa

Die neuen Umfragedaten zur Europawahl zeigen die Union weiter klar als stärkste Partei in Deutschland. Allerdings bröckeln die Werte der vergangenen Wochen ab. CDU/CSU kämen derzeit auf 31 Prozent der Stimmen. Das ist immer noch etwas mehr als die Union bei der Sonntagsfrage zur Bundestagswahl derzeit bekommt.

Allerdings würde dies im Vergleich zur letzten Europawahl einen Rückgang von vier Prozentpunkten bedeuten. Noch schlechter sie es für die SPD aus. Die SPD liegt derzeit nur bei 17 Prozent. Bei der letzten Europawahl von 2014 reichten die Sozialdemokraten 27,3 Prozent. Damit droht der SPD ein Einbruch von 10 Prozentpunkten, mehr als jeder dritte Wähler wäre verloren. Stark hingegen präsentieren sich die Grünen mit 19 Prozent, die 2014 nur auf 10,7 gekommen waren. Die Grünen würden damit erstmals bei einer nationalen Wahl die SPD überholen.

Die AfD stagniert bei 12 Prozent, ebenso die FDP bei 9 Prozent. Die Linkspartei hingegen zeigt weiter Schwäche. Sie käme derzeit nur auf 7 Prozent der Wählerstimmen bei einer Europawahl. Die Zahlen basieren auf der aktuellen Meinungsforschungsanalyse des Instituts Campo-Data.

Die Mehrheit der Deutschen ist sich einer EU-Umfrage zufolge der Bedeutung der Europawahl im Mai bewusst. 70 Prozent seien der Meinung, dass ihre Stimme in der EU wichtig sei, teilte die Vertretung der EU-Kommission in Deutschland bei der Vorstellung des jüngsten Eurobarometers mit
Vom 23. bis 26. Mai 2019 wählen die Bürger der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament. Die Bundesregierung hat als Wahltermin für die Europawahl in Deutschland den 26. Mai 2019 bestimmt. Das jetzige EU-Parlament hat 751 Sitze. Wie viele Abgeordnete das neue Parlament haben wird, und wie viele davon jedes Land stellt, hängt davon ab, ob es beim Austritt Großbritannien aus der Europäischen Union bleibt oder nicht. Im Falle eines Brexits sinkt die Zahl der Abgeordneten im EU-Parlament auf 705.

Von Großbritanniens 73 Sitzen werden 46 gestrichen. Die restlichen 27 werden ungleichmäßig auf die anderen Länder verteilt, um bestimmte Ungleichgewichte auszubalancieren. Größte Profiteure sind dabei Spanien und Frankreich, die jeweils fünf zusätzliche Sitze bekommen. Die meisten Sitze hat weiterhin Deutschland mit 96, die wenigsten mit jeweils sechs haben Malta, Zypern und Luxemburg . In der gesamten EU lag die Beteiligung 2014 bei rund 43 Prozent. In Deutschland beteiligten sich knapp 48 Prozent der Wahlberechtigten. In diesem Jahr wird mit einer leicht höheren Wahlbeteiligung gerechnet.

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