Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen. Heiner Geißler

CSU und SPD droht Wahldesaster

Bei den anstehenden Landtagswahlen in Bayern am 14. Oktober drohen den Volksparteien massive Verluste. Nach aktuellen Daten von Campo-Data kommt die CSU nurmehr auf 40 Prozent, bei den letzten Landtagswahlen 2013 lag die CSU noch bei 47,7 Prozent.

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Damit würden die Christsozialen ihre absolute Mehrheit verlieren und bräuchten zum weiter Regieren einen Koalitionspartner. Politisch am wahrscheinlichsten dürften dies die Freien Wähler werden, die stabil über der Fünf-Prozent-Marke liegen. Die FDP, die schon 2013 mit nur 3,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Gürde scheiterten, liegt derzeit nur bei 5 Prozent.

Noch größer als bei der CSU drohen die Verluste bei der SPD auszufallen. Sie erreicht derzeit nur noch 11 Prozent (nach 20.6 Prozent 2013). Für die SPD droht damit ein historisches Desaster, auch weil die starken Grünen die Sozialdemokraten beim Wählerzuspruch deutlich überflügeln. Die Grünen können nach derzeitiger Stimmungslage auf 15 Prozent (nach 8,6 Prozent 2013) hoffen. Während die SPD sich also fast zu halbieren droht, könnten die Grünen ihren Wähleranteil fast verdoppeln. Die Grünen haben damit gute Aussichten, zweitstärkste Partei in Bayern zu werden. Starken Zuspruch erfährt aber auch die AfD, die aus dem Stand (sie war 2013 noch nicht angetreten) auf 14 Prozent kommen könnte. Die Chancen der Linkspartei auf einen Einzug ins Parlament bleiben hingegen in Bayern gering.

Lesen Sie weitere Meinungen aus dieser Debatte von: Christian Lindner, Gunter Weißgerber, Egidius Schwarz.

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