Trotz Winter kommen jeden Tag 3000

von Bundesamt für Migration und Flüchtlinge6.02.2016Innenpolitik

Die Zahl der neuen Flüchtlinge erreicht im Januar 91.671 – dreimal so viele wie vor einem Jahr. Bei diesem Zustrom würden hochgerechnet auf das Jahr 2016 abermals deutlich mehr als eine Million Migranten nach Deutschland kommen.

Doch Experten erwarten für das Frühjahr eine deutlich steigende Zahl bei milderem Wetter. Die Ämter bereiten sich darauf vor. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) dokumentiert seinen neuen Krisenplan. Hier der offizielle Wortlaut:

– Der Vergleich der Kennzahlen des BAMF im Januar 2016 mit dem Vorjahresmonat belegt einerseits das enorm gewachsene Arbeitsvolumen für das Bundesamt, andererseits aber auch die bereits erfolgte Ausweitung der Kapazitäten im Bereich der Antragsannahme und -bearbeitung.

– Binnen eines Jahres hat sich die Zahl der EASY-Registrierungen nahezu verdreifacht. EASY ist ein Näherungswert für die Zahl der neu in Deutschland ankommenden Asylsuchenden, da registrierte Personen Deutschland wieder verlassen und in andere Länder weiterreisen können. Nicht auszuschließen ist darüber hinaus, dass sich Personen mehrfach registrieren lassen.

– Im gleichen Zeitraum war das Bundesamt in der Lage, die Zahl der angenommenen Asylanträge mehr als zu verdoppeln. Die Zahl der Entscheidungen über Asylverfahren konnte fast verdreifacht werden. Beide Kennzahlen belegen die stark gewachsenen Kapazitäten des BAMF sowie verbesserte Prozesse.

– Ursächlich hierfür sind insbesondere die Verstärkung des Personals um etwa 900 Kräfte und die Eröffnung von rund 30 neuen Standorten seit Anfang 2015. In vier Entscheidungszentren werden einfach gelagerte, entscheidungsreife Fälle bearbeitet.

– Das Bundesamt hat zudem ein neues Ablaufmodell für das Asylverfahren entwickelt und an ersten Standorten (Ankunftszentren) erprobt. Die Asylsuchenden werden u. a. nach ihren Herkunftsländern in Gruppen (Cluster) eingeteilt. Die einzelnen Abläufe verschiedener beteiligter Behörden werden durch die räumliche Nähe enger miteinander verzahnt. Dies verkürzt die Wartezeit der Antragstellenden. Klare Fälle werden in der Regel künftig innerhalb von 48 Stunden entschieden.

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