Pazifizierung ist ein Prozess, der Generationen dauert

von Boris Palmer14.02.2019Außenpolitik, Gesellschaft & Kultur, Innenpolitik

“Es sind viele junge Männer zu uns gekommen, die in Staaten aufgewachsen sind, in denen Gewalterfahrungen normal sind und der Staat nicht lange fackelt, sondern knallhart zuschlägt. Da schlägt der Mann mit dem Messer und dem Gürtel zu, wenn seine Ehre beleidigt wird. Das legen die nicht einfach an der Grenze ab”, schreibt Boris Palmer auf

“Seit 2015 gab es in Tübingen mehrere Fälle von Gruppenschlägereien, bei denen Asylbewerber beteiligt waren.

Es sind eben viele junge Männer zu uns gekommen, die in Staaten aufgewachsen sind, in denen Gewalterfahrungen normal sind und der Staat nicht lange fackelt, sondern knallhart zuschlägt. Da schlägt der Mann mit dem Messer und dem Gürtel zu, wenn seine Ehre beleidigt wird. Das legen die nicht einfach an der Grenze ab. Pazifizierung ist ein Prozess, der Generationen dauert.

Der Bericht im Tagblatt zeigte für mich sehr deutlich, dass wir damit bisher nicht umgehen können. Eine solche Gruppenschlägerei am hellichten Tag mitten in der Stadt ist nicht nur für die Betroffenen ein Problem. Sie versetzt die Stadtgesellschaft in Aufregung und Angst. Der Staat müsste daher scharf intervenieren. Kann er aber nicht. Da werden Zeugen unter Druck gesetzt. Man kann sich gar nicht erklären, woher die Verletzungen kommen. Und zur Aufklärung trägt auch niemand bei. Am Ende kommen die meisten aus Mangel an Beweisen ohne jede Sanktion davon.

Für solche Fälle muss es Konsequenzen im Asylrecht geben. Die Beteiligung an solchen Auseinandersetzungen reicht völlig, um einem Asylbewerber zu zeigen, dass es so nicht geht. Zum Beispiel Entzug des Taschengelds, Umzug in eine Einrichtung mit Gemeinschaftsverpflegung, bei Wiederholung zurück in eine Landeseinrichtung. Die Rückkehr des Rechts des Stärkeren auf unseren Straßen darf nicht die Folge von humanitärer Hilfe sein. Und sie muss es auch nicht. Würde diese jungen Leute sofort Konsequenzen spüren, würden sie darauf auch reagieren. So wie sie eben weiter machen und über unseren Staat lachen, wenn nichts passiert.

Deshalb immer wieder die Forderung: Wir brauchen den doppelten Spurwechsel.

Und weil die Kommentare immer gleich falsch sind, von rechts wie von links: Nein, es geht nicht, einfach alle abzuschieben. Und nein, ich will keine Sonderjustiz. Es geht nur darum, dass Fehlverhalten Konsequenzen haben muss.”

Quelle: Boris Palmer Facebook

KOMMENTARE

MEIST KOMMENTIERT

Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten machen linke Berichtserstattung

Zur Studie des Reuters Institute, wonach die öffentlich-rechtlichen Sender lediglich eine Minderheit der Bevölkerung erreichen, die sich darüber hinaus links der Mitte verortet, erklärt der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland.

Die AfD ist der Aufstand der Straße gegen die Zumutung des kategorischen Imperativs

Die mangelnde Problemlösungsfähigkeit, die den regierenden Parteien in Umfragen unterstellt wird, scheint mir das eigentliche Problem. Keiner behauptet, die AfD könne die Probleme lösen oder habe die Konzepte dafür; sie ist reine Protestpartei, inhaltlich nichts sagend.

Der Klassenkampf hat gerade erst begonnen

Es ist hohe Zeit zu begreifen, dass der linke Zeitgeist brandgefährlich ist. Jene, die das, was sie für das Gute halten, wie eine Monstranz vor sich her tragen und unermüdlich die Welt verbessern wollen, lassen alle Hemmungen fallen, wenn sie feststellen müssen, dass es Andersdenkende gibt.

Die DDR kommt wieder!

Zwei Drittel der Berliner befürworten einen Mietendeckel, wenn die Mieten zu stark ansteigen. Das Bundesverfassungsgericht sagt, dass „preisrechtliche Vorschriften, die durch sozialpolitische Ziele legitimiert werden, verfassungsrechtlich nicht ausgeschlossen sind“. Die Mietpreisexplosion in Be

Die AfD verändert die politische Geographie

Am 1. September wird in Brandenburg und Sachsen gewählt. Die ermatteten Volksparteien bekommen ihre Quittung für eine Politik politischer Lethargie. Die AfD pflügt seit Wochen die politische Landschaft um, aber warum hat sie so eine Macht in Ostdeutschland?

Greta Thunberg ist eine grüne Koboldexpertin

Tag für Tag verkünden uns Marionetta & Co. mit ernster Miene, dass das Ende der Welt bevorsteht, wenn nicht endlich, endlich, endlich die Forderungen einer schwedischen Schulschwänzerin und einer grünen Koboldexpertin eins zu eins in die Tat umgesetzt werden - sprich: Wenn unser aller Leben nich

Mobile Sliding Menu