Hinz-und-Kunz-Fest mit Laterne
Da macht man als Zugezogener am Niederrhein nichtsahnend die Haustüre auf und wer steht draußen? – Das St.-Martins-Komitee. St. Martin, das ist hier nicht einfach ein vergessener Heiliger mit Laterne. Nein, hier ist das ein Event.
Vorher wohnten wir in der Nähe von Köln, dort war das St. Martins-Fest trotz katholischen Kindergartens eine armselige Veranstaltung. Jedes Jahr das gleiche Elend: Mit Mühe wurde ein Pferd organisiert, in Ermangelung einer Kapelle fuhr ein Wagen mit Lautsprecher vorne weg. Das Feuer wollte entweder nicht brennen, oder es gab solche Stichflammen, dass 100 Kinder einen Satz nach hinten machten. In Ermangelung von Freiwilligen musste jedes Jahr der Diakon wieder ran als Heiliger St. Martin.
Wir liefen mit dem Zug durch schwach beleuchtete Straßen, ab und zu äugte jemand misstrauisch aus der Gardine. Einmal haben wir unsere 4-Jährige im Dunkeln verloren, aber beim Pferd wiedergefunden. Immerhin war man froh, dass es überhaupt noch stattfand, nachdem die örtliche Polizei die St. Martins-Züge streichen lassen wollte wegen des eklatanten Aufwandes für die drei Beamten, die eine halbe Stunde lang gelangweilt eine Kreuzung absperren mussten. Mit den jährlichen Karnevals-Zügen hatte man das nie versucht, ist ja auch was anderes, wenn Erwachsene sich betrinken, randalieren und die Stadtreinigung drei Tage braucht, um das Erbrochene von den Straßen zu fegen.
Verstehen wir doch alle, man muss Prioritäten setzen bei der Brauchtumspflege.
Mutter Theresa hätte es in Friedrichshain zu nichts gebracht
Da stand also das St. Martins-Komitee und erklärte mir den Ablauf in Kurzversion für Zugezogene. Sie sammelten Geld in ihren Büchsen, damit wirklich jedes Kind eine Süßigkeiten-Tüte bekommt, auch diejenigen, die gar nicht mitlaufen im Zug, aus welchem Grund auch immer. Die riesigen Tüten werden dann zentral ausgeteilt in der katholischen Kirche oder über die Schulen und Kindergärten. Und dann kam der Tag, oder sagen wir besser, die St. Martins-Festspiele.
Diesen Samstag ist es wieder so weit: Ein St. Martin, sieben Herolde als Begleitung, acht Pferde, drei Kapellen, ein Mörderfeuer auf dem Festplatz. Kinderpunsch, Glühwein, Weckmänner und das ganze gleich zweimal hintereinander. Einmal für die Kindergartenkinder, einmal für die Schulkinder, zwei unterschiedliche Strecken durch den Ort, überall festlich geschmückte Vorgärten und Fenster. Die ganze Stadt auf den Beinen. Es wird zelebriert. _The same procedure as every year_. Und so ist es hier auch in allen Nachbarorten.
In den Tagen danach stehen in der Schule und den Kindergärten jedoch auch Sammelboxen für Süßigkeiten. Hier können die Kinder spenden, etwas abgeben von ihrer Beute für diejenigen Kinder, die nichts haben. Für Kinder in Ländern, wo dies Fest gar nicht begangen wird. Es kommen beachtliche Mengen zusammen. Denn lernen, mit anderen zu teilen, auch wenn man nicht muss, ist ein Grundgedanke, der durch die Geschichte des Heiligen St. Martin vorher in den Schulen und Kindergärten besprochen wird.
Selbstlosigkeit, Hilfe für Fremde, Nächstenliebe. Und deswegen ist es hanebüchen wenn die Partei DIE LINKE in NRW jetzt fordert, dass man das St. Martins-Fest doch bitteschön nicht mehr so nennen soll, denn man dränge damit muslimischen Kindern ein christliches Fest auf. „Sonne-Mond-und-Sterne-Fest“ wollen sie es nennen, schön politisch korrekt und nicht so anstößig wie ein christlicher Heiliger. Interessant ist übrigens, dass man sich nur um die muslimischen Kinder Gedanken macht, nicht jedoch um Kinder anderer Konfessionen oder gar die nicht getauften, das aber nur nebenbei.
Interessant ist auch, dass aus den muslimischen Gemeinden in NRW niemand die Abschaffung gefordert hat. Ganz im Gegenteil, der Vorsitzende des Zentralrates der Muslime, Aiman A. Mazyek, gibt zu Protokoll, er habe selbst gerne in seiner Grundschulzeit an den St. Martins-Zügen teilgenommen und lobte das Leben des Heiligen St. Martin als „geradezu vorbildlich“, da das Teilen auch im Islam eine große Rolle spiele. „Wo ist also das Problem?()“:http://www.derwesten.de/region/sankt-martin-raus-aus-kitas-linken-chef-sorgt-fuer-wirbel-id8636133.html
Wenn aber ohne St. Martin, warum das Fest nicht gleich in „Hinz-und-Kunz-Fest-mit-Laterne“ umbenennen, wenn man denn christlichen Hintergrund sowieso tilgen will. Und das ist doch die eigentliche Intention. Nicht nur die Linke, auch andere Parteien sind doch offenbar an vielen Fronten bemüht, jeden Anschein eines christlich geprägten Deutschlandes aus der Öffentlichkeit zu verbannen. In Berlin können in zahlreichen Stadtteilen Weihnachtsmärkte nur noch als „Winterfeste“ eine Genehmigung bekommen. In ausgleichender Gerechtigkeit müssen auch die Muslime auf ihr Ramadanfest verzichten, es sei denn, sie nennen es „Sommerfest“. „Multikulti also ja, Religion nein?()“:http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/ramadan-tamtam-kreuzberg-verhaengt-feier-verbot-fuer-christen-und-muslime,7169128,24156170.html
Dazu passt dann auch, dass im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die Bezirksmedaille für ehrenamtliches Engagement nicht mehr an Personen verliehen wird, die sich im Rahmen einer religiösen Gemeinschaft engagieren. „Die Piraten hatten den Antrag gestellt, die Religion aus den Statuten zu streichen, Linke, Grüne und SPD stimmten zu.()“:http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/seit-wann-passt-religion-nicht-mehr-zu-kreuzberg-article1724482.html
Merke: Mutter Theresa hätte es in Friedrichshain niemals zum Friedensnobelpreis gebracht, weil ihre christliche Gesinnung einfach nicht ins Raster für anerkannte Preisträger passt.
St. Martin hat auch nicht gefragt, ob der Bettler Katholik sei
Entweder man feiert also die Feste, wie sie fallen, in der Tradition die sie haben, oder man lässt es ganz. Alles andere ist Ringelpiez mit Anfassen, in diesem Fall mit Laterne. Die Sonne, der Mond und die Sterne haben schließlich nichts mit dem Grundgedanken der christlichen Nächstenliebe zu tun, den dieses Fest in Erinnerung halten will. Ohne St. Martin wird es völlig sinnfrei. Sonne, Mond und Sterne, teilen nicht und sogar als Laternenversionen sind sie völlig aus der Mode gekommen. Die Laternen-Sammlung in unserem Haushalt beinhaltet nichts davon. Wir haben Versionen als Tigerente, Piratenschiff, Ente, Apfel, Alien, Bonbon, Rakete, Spinne und viele mehr. Gebastelt von vier Kindern im Laufe ihres Kindergartenlebens. Gebastelt gemeinschaftlich mit ihren Freunden, darunter nicht getaufte Kinder, Muslime, evangelische und katholische Christen und Hindus. Gebastelt in christlichen und städtischen Kindergärten und Schulen. Die Kinder freuen sich jedes Jahr auf St. Martin, sie lieben die Lieder, das Feuer, die Süßigkeiten und sie lernen alle die Geschichte dieses Mannes, der teilte. St. Martin „hat vorher auch nicht gefragt, ob der Bettler am Boden getaufter Katholik sei()“:http://jobo72.wordpress.com/2011/11/11/martin-von-tours/.
Weil es irrelevant war für jemanden, der eine Überzeugung in sich trägt. Die Geschichte des Heiligen St. Martin ist eine gute Geschichte für alle Kinder, egal ob Christen, Muslime, Hindus, Juden oder Nichtgläubige. Sie fragt nicht nach Religion oder Politik, sie lehrt, dass ein Mensch in Not immer ein Bruder oder eine Schwester ist. Oder zumindest sein sollte. Das ist keine Zumutung, sondern zutiefst menschenfreundlich und ja, es ist auch christlich.






ja schön und gut, aber warum auch sollten „Muslime, Hindus, Juden oder Nichtgläubige“ und Andersgläubige unter dem anachronistischen Label
ST.Martin Umzug
eine Laternenfest feiern, das nur und aussreichend als solches in den allermeisten Köpfen passiert? Die Idee der LINKEN ist doch toll. Denn was verbinden Eltern am allermeisten mit diesem Fest, wenn nicht „Sonne-Mond-und-Sterne-Laterne-Laterne“?
Man trifft sich, geht ein Stückweit zusammen – alles gut. Was soll der olle St. Martin noch dabei, wenns keinen mehr interessiert?
Die Christen haben 1700 Jahre lang jede Festivität in den von ihr mit dem Schwert gefügig gemachten und religiös eroberten Regionen auf fast jedem Kontinent der Welt assimiliert und neu gelabelt.
Wird Zeit, das die Sache mal den umgekehrten Weg geht. Wobei ich noch nicht einmal sihcer bin, das nicht auch diese Laternenparty lettlich auf etwas Vorchristlichem basiert. Da habe ich gerade keinen Bock drauf das für sie Frau Kelle neu zu rechcherchieren: Aber wie gesagt: Selbt wenn! sch… drauf.
ja schön und gut, aber warum auch sollten „Muslime, Hindus, Juden oder Nichtgläubige“ und Andersgläubige unter dem anachronistischen Label
ST.Martin Umzug
eine Laternenfest feiern, das nur und aussreichend als solches in den allermeisten Köpfen passiert? Die Idee der LINKEN ist doch toll. Denn was verbinden Eltern am allermeisten mit diesem Fest, wenn nicht „Sonne-Mond-und-Sterne-Laterne-Laterne“?
Man trifft sich, geht ein Stückweit zusammen – alles gut. Was soll der olle St. Martin noch dabei, wenns keinen mehr interessiert?
Die Christen haben 1700 Jahre lang jede Festivität in den von ihr mit dem Schwert gefügig gemachten und religiös eroberten Regionen auf fast jedem Kontinent der Welt assimiliert und neu gelabelt.
Wird Zeit, das die Sache mal den umgekehrten Weg geht. Wobei ich noch nicht einmal sihcer bin, das nicht auch diese Laternenparty lettlich auf etwas Vorchristlichem basiert. Da habe ich gerade keinen Bock drauf das für sie Frau Kelle neu zu rechcherchieren: Aber wie gesagt: Selbt wenn! sch… drauf.
…vielleicht wollten die leutchen von der linken einfach mal ein problem ausdenken. schließlich haben sie ja an den lösungen des landes nrw schon nicht produktiv mitgearbeitet! und irgendwo muss ja die energie hin.
ja, das haben sie schon gut beobachtet. der moderne linke ist im grunde intolerant, gegenüber der eigenen und gegenüber fremden kulturen. er verlangt permanent anpassung an die eigene ideologie, unter gleichzeitiger ablehnung totalitärer grundhaltungen. und letztlich gipfelt dies in der sackgasse der verneinung.
ganz ehrlich: da würde ich mich auch selbst nicht mögen.
…vielleicht wollten die leutchen von der linken einfach mal ein problem ausdenken. schließlich haben sie ja an den lösungen des landes nrw schon nicht produktiv mitgearbeitet! und irgendwo muss ja die energie hin.
ja, das haben sie schon gut beobachtet. der moderne linke ist im grunde intolerant, gegenüber der eigenen und gegenüber fremden kulturen. er verlangt permanent anpassung an die eigene ideologie, unter gleichzeitiger ablehnung totalitärer grundhaltungen. und letztlich gipfelt dies in der sackgasse der verneinung.
ganz ehrlich: da würde ich mich auch selbst nicht mögen.
Es war nicht DIE LINKE in NRW, sondern nur ein Linker. Sarah Wagenknecht hat erkannt, dass St. Martin mit Teilen und rotem Mantel gut zur Linken passt.84384399933
Es war nicht DIE LINKE in NRW, sondern nur ein Linker. Sarah Wagenknecht hat erkannt, dass St. Martin mit Teilen und rotem Mantel gut zur Linken passt.84384399933
Mein verehrter Vorredner »a.« hat vergessen, die Kreuzzüge und die Hexenverbrennung zu erwähnen. Der Laternenbrauch kommt daher, daß die Kardinäle, nechdem sie Galileo Gelilei geköpft haben, mit dem Haupt auf einer Hellebarde um den Petersdom geschritten sind. Von Sonne, Mond und Sternen singend.
Mein verehrter Vorredner »a.« hat vergessen, die Kreuzzüge und die Hexenverbrennung zu erwähnen. Der Laternenbrauch kommt daher, daß die Kardinäle, nechdem sie Galileo Gelilei geköpft haben, mit dem Haupt auf einer Hellebarde um den Petersdom geschritten sind. Von Sonne, Mond und Sternen singend.
Warum so verbissen, „a.“? Die Geschichte, die Sie sich gerade für ihre Säkularisationspolemik zurechtgeschustert haben, hat schon mehrfach gezeigt, dass der Mensch und seine „neuen und umgekehrten Wege“ oft genug Sackgassen allergrößten Übels für die Menschheit waren. Ex ante natürlich als das gelbste vom Ei angepriesen. Jeder hat seinen Götzen – Ihrer ist vielleicht der, dass es angeblich keinen gibt. Meiner ist der, der mich von so überflüssigen Gedanken und Kämpfen befreit, weil er mich erlöst hat, ohne dass ich dafür irgendetwas leisten musste – vor allem keine Glaubenskriege oder polemische Tritte gegen Andersgläubige. Sie übrigens auch – Sie sind herzlich eingeladen sich dafür zu bedanken und dieses Privileg zu genießen!
Warum so verbissen, „a.“? Die Geschichte, die Sie sich gerade für ihre Säkularisationspolemik zurechtgeschustert haben, hat schon mehrfach gezeigt, dass der Mensch und seine „neuen und umgekehrten Wege“ oft genug Sackgassen allergrößten Übels für die Menschheit waren. Ex ante natürlich als das gelbste vom Ei angepriesen. Jeder hat seinen Götzen – Ihrer ist vielleicht der, dass es angeblich keinen gibt. Meiner ist der, der mich von so überflüssigen Gedanken und Kämpfen befreit, weil er mich erlöst hat, ohne dass ich dafür irgendetwas leisten musste – vor allem keine Glaubenskriege oder polemische Tritte gegen Andersgläubige. Sie übrigens auch – Sie sind herzlich eingeladen sich dafür zu bedanken und dieses Privileg zu genießen!
An dem leicht vulgären Kommentar vor mir, sieht man doch welch Geistes Kind und welchen Benehmens unsere lieben Linken sind…
Nun aber zum Text: Wirklich niemand, aus er ist ein Fanatiker, fühlt sich von fremden religiösen Veranstaltungen diskriminiert. Auch die Moslems nicht. Auch alle anderen nicht. Außer eben den militanten Linken, die hier ihren Hass auf deutsche und christliche Kultur voll ausleben können. Im Tiefe ihres Herzen jedoch sind sie nur beleidigt, dass eben keiner mehr so Recht Marx, Engels oder Lenin hinterherlaufen will und zudem die ganzen kommunistischen Staaten mit Pauken und Trompeten untergegangen sind, bzw. auf dem allerletzten Loch pfeifen. Da muss man eben allen anderen den Spaß verderben, bzw, gegeneinander aufhetzen.
An dem leicht vulgären Kommentar vor mir, sieht man doch welch Geistes Kind und welchen Benehmens unsere lieben Linken sind…
Nun aber zum Text: Wirklich niemand, aus er ist ein Fanatiker, fühlt sich von fremden religiösen Veranstaltungen diskriminiert. Auch die Moslems nicht. Auch alle anderen nicht. Außer eben den militanten Linken, die hier ihren Hass auf deutsche und christliche Kultur voll ausleben können. Im Tiefe ihres Herzen jedoch sind sie nur beleidigt, dass eben keiner mehr so Recht Marx, Engels oder Lenin hinterherlaufen will und zudem die ganzen kommunistischen Staaten mit Pauken und Trompeten untergegangen sind, bzw. auf dem allerletzten Loch pfeifen. Da muss man eben allen anderen den Spaß verderben, bzw, gegeneinander aufhetzen.
Hmm – wollen wir wetten, wann es den entsprechenden Personen mit dem Valentinstag auffällt ??? 😀
Ich finde, wir sollten uns eh mehr auf unsere Wurzeln besinnen und endlich wieder mehr germanische Feste feiern 😉 (Vorsicht… Ironie… ich feier‘ eh das, was ich will und wenn es nichts zu feiern gibt, (er)finde ich schnell was :D)
Hmm – wollen wir wetten, wann es den entsprechenden Personen mit dem Valentinstag auffällt ??? 😀
Ich finde, wir sollten uns eh mehr auf unsere Wurzeln besinnen und endlich wieder mehr germanische Feste feiern 😉 (Vorsicht… Ironie… ich feier‘ eh das, was ich will und wenn es nichts zu feiern gibt, (er)finde ich schnell was :D)
@Heinrich Schmitz, der eine Linke war aber der VORSITZENDE der Partei Die Linke in NRW. Und als dieser hat er sich zu Wort gemeldet in der Sache, nicht als Privatier.
@Heinrich Schmitz, der eine Linke war aber der VORSITZENDE der Partei Die Linke in NRW. Und als dieser hat er sich zu Wort gemeldet in der Sache, nicht als Privatier.
Geradezu lächerlich beim Laternenumzug allen Ernstes noch von einem religiösen Brauch fabulieren zu wollen. Noch lustiger dieses Plagiatsgeschreie, wo das Original gottseidank (hechel) nur noch dem Namen nach im familienfreundlichen und unterhaltsamen Laternenfest erkennbar geblieben ist. Wofür bloß?
Und dieses kollektive katholische Geheule hier gegen die Linke, nur weil die aus einem kommunistischen Land (Rumänien) vor gefühlten 100 Jahren desertierte oder „heim ins Reich“ geholte Birgit Kelle in die Posaune geblasen hat. Herrje, welche Mauern sollen da noch umfallen? Die blutvrschmierten katholischen sind doch allesamt schon niedergerissen. Gut so!
Geradezu lächerlich beim Laternenumzug allen Ernstes noch von einem religiösen Brauch fabulieren zu wollen. Noch lustiger dieses Plagiatsgeschreie, wo das Original gottseidank (hechel) nur noch dem Namen nach im familienfreundlichen und unterhaltsamen Laternenfest erkennbar geblieben ist. Wofür bloß?
Und dieses kollektive katholische Geheule hier gegen die Linke, nur weil die aus einem kommunistischen Land (Rumänien) vor gefühlten 100 Jahren desertierte oder „heim ins Reich“ geholte Birgit Kelle in die Posaune geblasen hat. Herrje, welche Mauern sollen da noch umfallen? Die blutvrschmierten katholischen sind doch allesamt schon niedergerissen. Gut so!
Kollege Schmitz, unter die Zahlenmystiker geraten? ;))
Kollege Schmitz, unter die Zahlenmystiker geraten? ;))
Das wird Sie aber demnächst zu den anomymen Alkoholikern führen 😉 Du heißt Ole. Hallo Ole.
Das wird Sie aber demnächst zu den anomymen Alkoholikern führen 😉 Du heißt Ole. Hallo Ole.
Offensichtlich hat kein Mensch etwas dagegen, dass alle Kinder mit Eltern , egal welcher Couleur, dieses Laternen- Lichterfest feiern. Entsprechend wird es auch angenommen. Gut so!
Obwohl ich verstehe, Frau Kelle, dass sie zur Zeit alles retten wollen, was seitens der katholischen Kirche noch halbwegs positiv rüberkommt, ist dies das falsche Objekt, wenn es um die Namensgebung geht. Allein die unpassende Kombination Mantelteilung – Lichter und Laternen deutet schon darauf hin, dass es auf keltischem Sonnenwendkult basiert und christlich enteignet und zwangsintegriert wurde, wie alle Feste im Jahresrhythmus. Die Verteilung eines Mantels geschieht wohl sinnvoller bei Tageslicht.
Richtig vermuten Sie hinter den Umbenennungsversuchen eine antichristliche Haltung. Dabei tappen Sie noch in die Falle, mit Mutter Theresa zu argumentieren. Was wir nach ihrem Tode von Patienten und Mitarbeitern erfahren haben, ist z. B., dass sie Schmerzmedikamente verweigert hat, damit jeder die Gnade habe, wie Christus zu leiden und dass sie Millionen der für die Ärmsten der Armen gespendeten Gelder zur Vatikanbank überwiesen hat.
Ich halte „Mutter Theresa“ wegen ihrer religiösen Indoktrination für subjektiv unschuldig, objektiv wäre aber eine Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung in vielen Fällen angebrachter gewesen als der Nobelpreis. Allerdings gibt es wesentlich schrecklichere Beispiele, zu welcher Blutspur religiöse Indoktrination führt.
Eben wegen dieses Beigeschmacks sollte man die Kirche nicht mehr im Dorf lassen.
Offensichtlich hat kein Mensch etwas dagegen, dass alle Kinder mit Eltern , egal welcher Couleur, dieses Laternen- Lichterfest feiern. Entsprechend wird es auch angenommen. Gut so!
Obwohl ich verstehe, Frau Kelle, dass sie zur Zeit alles retten wollen, was seitens der katholischen Kirche noch halbwegs positiv rüberkommt, ist dies das falsche Objekt, wenn es um die Namensgebung geht. Allein die unpassende Kombination Mantelteilung – Lichter und Laternen deutet schon darauf hin, dass es auf keltischem Sonnenwendkult basiert und christlich enteignet und zwangsintegriert wurde, wie alle Feste im Jahresrhythmus. Die Verteilung eines Mantels geschieht wohl sinnvoller bei Tageslicht.
Richtig vermuten Sie hinter den Umbenennungsversuchen eine antichristliche Haltung. Dabei tappen Sie noch in die Falle, mit Mutter Theresa zu argumentieren. Was wir nach ihrem Tode von Patienten und Mitarbeitern erfahren haben, ist z. B., dass sie Schmerzmedikamente verweigert hat, damit jeder die Gnade habe, wie Christus zu leiden und dass sie Millionen der für die Ärmsten der Armen gespendeten Gelder zur Vatikanbank überwiesen hat.
Ich halte „Mutter Theresa“ wegen ihrer religiösen Indoktrination für subjektiv unschuldig, objektiv wäre aber eine Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung in vielen Fällen angebrachter gewesen als der Nobelpreis. Allerdings gibt es wesentlich schrecklichere Beispiele, zu welcher Blutspur religiöse Indoktrination führt.
Eben wegen dieses Beigeschmacks sollte man die Kirche nicht mehr im Dorf lassen.
Ich empfehle solchen Menschen, die auf eine solche Schnapsidee kommen, gerne „Clint Eastwood – Zwei glorreiche Halunken“ (Bester Dialog / YouTube): Einfach mal ein paar kräftige Züge machen… 🙂
Ich empfehle solchen Menschen, die auf eine solche Schnapsidee kommen, gerne „Clint Eastwood – Zwei glorreiche Halunken“ (Bester Dialog / YouTube): Einfach mal ein paar kräftige Züge machen… 🙂
Ach – bei dem ‚Mist‘ der, zu einem (leider) großen Teil fabriziert wird, kommt man doch kaum noch um Frustsaufen rum… und wenn schon ins Delirium um sich dem Jibber-Jabber anzugleichen, dann doch mit einem Lächeln und einem lustigen Lied auf den Lippen…
Moment… erklärt das evt. auch die wieder aufkeimenden Gespräche wegen der Legalisierung von Cannabis? Ich finde eh, es fehlt eh ein Kiffer-Gedenktag… so ein ‚Balu der Bär Tag‘ an dem wir es alle mit Gemütlichkeit versuchen 😉
Wobei man sich auch die Frage stellen kann (evt. berechtigt?) ob nicht solche Ideen, wie die Abschaffung bestimmter Feiertage……. aber lassen wir das jetzt lieber – wer weiß, wohin uns >das< führen würde... Mein Name ist Ole und ich lebe in einen verrückten Staat... Hallo Ole...
Ach – bei dem ‚Mist‘ der, zu einem (leider) großen Teil fabriziert wird, kommt man doch kaum noch um Frustsaufen rum… und wenn schon ins Delirium um sich dem Jibber-Jabber anzugleichen, dann doch mit einem Lächeln und einem lustigen Lied auf den Lippen…
Moment… erklärt das evt. auch die wieder aufkeimenden Gespräche wegen der Legalisierung von Cannabis? Ich finde eh, es fehlt eh ein Kiffer-Gedenktag… so ein ‚Balu der Bär Tag‘ an dem wir es alle mit Gemütlichkeit versuchen 😉
Wobei man sich auch die Frage stellen kann (evt. berechtigt?) ob nicht solche Ideen, wie die Abschaffung bestimmter Feiertage……. aber lassen wir das jetzt lieber – wer weiß, wohin uns >das< führen würde... Mein Name ist Ole und ich lebe in einen verrückten Staat... Hallo Ole...
In vorauseilendem Gehorsam waren wir Deutschen schon immer Weltmeister, auch wenn noch niemand diesen Gehorsam eingefordert hatte. Leider hohlen wir nun auch auf dem Gebiet der Verunglimpfung anderer. Die Verunglimpfung der christlichen Religionen ist wohlfeil, weil sich die Christen nicht wehren. Man versuche doch Ähnliches mal mit dem Islam. Aber dann könnte die Hütte brennen.
In vorauseilendem Gehorsam waren wir Deutschen schon immer Weltmeister, auch wenn noch niemand diesen Gehorsam eingefordert hatte. Leider hohlen wir nun auch auf dem Gebiet der Verunglimpfung anderer. Die Verunglimpfung der christlichen Religionen ist wohlfeil, weil sich die Christen nicht wehren. Man versuche doch Ähnliches mal mit dem Islam. Aber dann könnte die Hütte brennen.
herrlich!
Und so leger vorgetragen!
herrlich!
Und so leger vorgetragen!
Diese Kolumne geht an Tatsachen vorbei und damit ins Leere, da Frau Kelle nicht akkurat recherchiert hat.
Wie Heinrich Schmitz bereits anführte „es war nicht DIE LINKE in NRW, sondern nur ein Linker.“
Frau Kelle geht somit von falschen Voraussetzungen aus, wenn sie fragt „warum will die nordrhein-westfälische Linkspartei das Fest also umbenennen?“
Es gibt weder einen Beschluss, noch auch nur eine Debatte zu diesem Punkt innerhalb der (nordrhein-westfälischen) Linkspartei. Folglich kann Herr Sagel in diesem Punkt unmöglich für DIE LINKE gesprochen haben, selbst wenn es richtig sein sollte, dass er sich nicht als Privatperson, sondern als Landessprecher geäußert hat; oder meinte dies tun zu dürfen.
Wen dem so war, ist Herrn Sagel eine ziemliche Eselei unterlaufen oder er hat seine Kompentenzen überschritten; oder aber Herr Sagel versteht es schlichtweg nicht zu Unterscheiden, zwischen Laizismus und Säkularismus. Denn Laizismus wird von der Linken als Partei vertreten, Säkularismus hingegen nicht. Sagels Äußerung zu St. Martin sind jedoch nicht qua Laizismus zu vertreten, folglich auch nicht mit einer Parteilinie der Linken in Einklang zu bringen.
Was also bleibt: „Die Geschichte des Heiligen St. Martin ist eine gute Geschichte für alle Kinder, egal ob Christen, Muslime, Hindus, Juden oder Nichtgläubige. Sie fragt nicht nach Religion oder Politik, sie lehrt, dass ein Mensch in Not immer ein Bruder oder eine Schwester ist.“ Richtig!
Und die Geschichten von Guareschi sind auf ihre Art ebenfalls gute Geschichten für alle Kinder, egal ob kleine oder erwachsene Kinder, denn sie lehrt, dass selbst manch Peppone dem Don Camillo, seinem Herrn Jesus und den Traditionen letztlich nicht feindlich gegenüber stehen mag.
„Reaktion hin oder her, darauf kommt es hier nicht an!“ 😉
Also entlassen wir unsere roten Brüder und Schwestern doch bitte wieder aus ihrer kollektiven Not, die ihnen aus einer individuellen Meinungsäußerung zugewachsen ist.
Diese Kolumne geht an Tatsachen vorbei und damit ins Leere, da Frau Kelle nicht akkurat recherchiert hat.
Wie Heinrich Schmitz bereits anführte „es war nicht DIE LINKE in NRW, sondern nur ein Linker.“
Frau Kelle geht somit von falschen Voraussetzungen aus, wenn sie fragt „warum will die nordrhein-westfälische Linkspartei das Fest also umbenennen?“
Es gibt weder einen Beschluss, noch auch nur eine Debatte zu diesem Punkt innerhalb der (nordrhein-westfälischen) Linkspartei. Folglich kann Herr Sagel in diesem Punkt unmöglich für DIE LINKE gesprochen haben, selbst wenn es richtig sein sollte, dass er sich nicht als Privatperson, sondern als Landessprecher geäußert hat; oder meinte dies tun zu dürfen.
Wen dem so war, ist Herrn Sagel eine ziemliche Eselei unterlaufen oder er hat seine Kompentenzen überschritten; oder aber Herr Sagel versteht es schlichtweg nicht zu Unterscheiden, zwischen Laizismus und Säkularismus. Denn Laizismus wird von der Linken als Partei vertreten, Säkularismus hingegen nicht. Sagels Äußerung zu St. Martin sind jedoch nicht qua Laizismus zu vertreten, folglich auch nicht mit einer Parteilinie der Linken in Einklang zu bringen.
Was also bleibt: „Die Geschichte des Heiligen St. Martin ist eine gute Geschichte für alle Kinder, egal ob Christen, Muslime, Hindus, Juden oder Nichtgläubige. Sie fragt nicht nach Religion oder Politik, sie lehrt, dass ein Mensch in Not immer ein Bruder oder eine Schwester ist.“ Richtig!
Und die Geschichten von Guareschi sind auf ihre Art ebenfalls gute Geschichten für alle Kinder, egal ob kleine oder erwachsene Kinder, denn sie lehrt, dass selbst manch Peppone dem Don Camillo, seinem Herrn Jesus und den Traditionen letztlich nicht feindlich gegenüber stehen mag.
„Reaktion hin oder her, darauf kommt es hier nicht an!“ 😉
Also entlassen wir unsere roten Brüder und Schwestern doch bitte wieder aus ihrer kollektiven Not, die ihnen aus einer individuellen Meinungsäußerung zugewachsen ist.
Als Atheist räume ich ein, dass ich Spaß am Martinssingen hatte, und es nicht für nötig halte, aus St. Martin, das heute fast niemand mehr als religiöses Fest wahrnimmt, ein steriles Sonne-Mond-und-Sterne-Fest zu machen. Mich hat das musikalisch untermalte Süßigkeitenschnorren jedenfalls nicht davon abgehalten, mit 12 Jahren den Glauben zu verlieren.
Man sollte aber bedenken, dass viele christliche Feste durch bloße Umbenennung heidnischer Feste entstanden sind. Der ganze Siegeszug des Christentums war mit einer rücksichtslosen Verdrängung älterer Traditionen verbunden. Daher sollte die Kirche bei solchen Themen den Ball lieber etwas flach halten und nicht bei jeder Gelegenheit die verfolgte Unschuld spielen.
Ob die sogenannte Mutter Teresa (ohne H) den Friedensnobelpreis überhaupt verdient hat, ist eine Frage für sich. Eine Frau, die in ihren Sterbehäusern die Schmerzbehandlung verbietet, weil das Leid angeblich eine besondere Verbindung zu Jesus Christus herstelle, ist in meinen Augen eher ein Fall für die Psychiatrie oder den Staatsanwalt als für den Friedensnobelpreis. Sehr empfehlenswert dazu: „The missionary position“ vom unlängst verstorbenen Christopher Hitchens.
Als Atheist räume ich ein, dass ich Spaß am Martinssingen hatte, und es nicht für nötig halte, aus St. Martin, das heute fast niemand mehr als religiöses Fest wahrnimmt, ein steriles Sonne-Mond-und-Sterne-Fest zu machen. Mich hat das musikalisch untermalte Süßigkeitenschnorren jedenfalls nicht davon abgehalten, mit 12 Jahren den Glauben zu verlieren.
Man sollte aber bedenken, dass viele christliche Feste durch bloße Umbenennung heidnischer Feste entstanden sind. Der ganze Siegeszug des Christentums war mit einer rücksichtslosen Verdrängung älterer Traditionen verbunden. Daher sollte die Kirche bei solchen Themen den Ball lieber etwas flach halten und nicht bei jeder Gelegenheit die verfolgte Unschuld spielen.
Ob die sogenannte Mutter Teresa (ohne H) den Friedensnobelpreis überhaupt verdient hat, ist eine Frage für sich. Eine Frau, die in ihren Sterbehäusern die Schmerzbehandlung verbietet, weil das Leid angeblich eine besondere Verbindung zu Jesus Christus herstelle, ist in meinen Augen eher ein Fall für die Psychiatrie oder den Staatsanwalt als für den Friedensnobelpreis. Sehr empfehlenswert dazu: „The missionary position“ vom unlängst verstorbenen Christopher Hitchens.
Das Sankt-Martins-Fest ergibt perfekt Sinn auch wenn man keinem Gottesglauben anzuhäng. Und man kann es auch gegenüber Anders- und Nichtgläubigen als Martinsfest bezeichnen. Sankt Martin war nicht gerade ein armer Mann, und einen Teil seines Mantels (sicher hatte er noch einige im Schrank hängen) an einen Bedürftigen abzugeben, war keine aufopferunsgsvolle Tat sondern eher ein Modell für einen Sozialstaat in realistischen Dimensionen.
Ich tue mich nur schwer damit, kleine Kinder als Katholiken oder Muslime oder sonstwie Gläubige zu bezeichnen. Sie sind Kinder von Katholiken oder Muslimen, denen von Ihren Eltern dieser Glaube aufgedrängt wird und die diesen in der Öffentlichkeit nun darstellen müssen.
Das Sankt-Martins-Fest ergibt perfekt Sinn auch wenn man keinem Gottesglauben anzuhäng. Und man kann es auch gegenüber Anders- und Nichtgläubigen als Martinsfest bezeichnen. Sankt Martin war nicht gerade ein armer Mann, und einen Teil seines Mantels (sicher hatte er noch einige im Schrank hängen) an einen Bedürftigen abzugeben, war keine aufopferunsgsvolle Tat sondern eher ein Modell für einen Sozialstaat in realistischen Dimensionen.
Ich tue mich nur schwer damit, kleine Kinder als Katholiken oder Muslime oder sonstwie Gläubige zu bezeichnen. Sie sind Kinder von Katholiken oder Muslimen, denen von Ihren Eltern dieser Glaube aufgedrängt wird und die diesen in der Öffentlichkeit nun darstellen müssen.
Der Kern der Angelegenheit ist ja nicht die Abschaffung dieses Umzuges, sondern die Umwidmung. Um dies mal an diejenigen vorauszuschicken, die wieder kurzatmig werden, wenn es darum geht, dass Menschen ihren religiösen Traditionen keinen roten opportunen Lack überstreichen lassen möchten. Die ‚Schuldfrage‘ und die vielleicht heidnischen Übernahmen solcher Feste, spielen daher keine Rolle, denn es geht nur um eine Übernahme, im Sinne eines propagierten modernistischen Fundamentalismus, der Geltungsansprüche für sich deklarieren möchte und nicht um eine Abschaffung.
Aber warum sollte man den Linken, quasi der ideologischen Konkurrenz, dieses Recht überlassen? Die vorgeschobene und angebliche Benachteiligung muslimischer Kinder hat sich als inhaltsleer erwiesen. Wäre auch nicht haltbar, denn christliche Traditionen können sich nicht nach den Befindlichkeiten anderer Weltanschauungen richten, wie dies übrigens keine Gemeinschaft kann, die sich nach ihren eigenen inneren Richtlinien orientiert.
Das nennt sich Religionsfreiheit und ist nicht nur ein Wort, sondern bedeutet das Ausleben von Glaubensinhalten.
Die Ausgestaltung religiösen Lebens unterliegt nun mal nicht der Kontrolle oder der Zensur politischer oder gar kirchenfeindlicher Gegner, wie notdürftig versteckt die Argumente im Sinne einer herbeigewünschten Einheitskultur auch sein mögen.
Wenn es so wäre, wir wären schneller wieder im Faschismus, als man denken könnte. Es ist schon schlimm genug, dass antichristliche Linke, religiösen Glauben und Empfindungen dirigieren möchten und absurde Forderungen aufstellen, die lediglich den eigenen ideologischen Interessen geschuldet sind. Der mehr als durchsichtige Anstrich einer aufklärerischen und anti-diskriminierenden Forderung nach Umwidmung, für den Menschen mit muslimischen Glauben herhalten sollten, ist zusammengebrochen und erweist sich als Versuch ein Freund-Feind-Schema zu installieren, um manipulativ Zugriff und Einfluss auf gesellschaftliche Veränderung zu bekommen. Dagegen müssen Menschen sich wehren, denn in Wahrheit verbergen sich dahinter Intoleranz und Unfreiheit.
Es ist eine Frage des Selbstbewußtseins und der Selbstbehautpung hier aufmerksam zu sein und linken Fundamentalismus konsequent zurückzuweisen.
Der Kern der Angelegenheit ist ja nicht die Abschaffung dieses Umzuges, sondern die Umwidmung. Um dies mal an diejenigen vorauszuschicken, die wieder kurzatmig werden, wenn es darum geht, dass Menschen ihren religiösen Traditionen keinen roten opportunen Lack überstreichen lassen möchten. Die ‚Schuldfrage‘ und die vielleicht heidnischen Übernahmen solcher Feste, spielen daher keine Rolle, denn es geht nur um eine Übernahme, im Sinne eines propagierten modernistischen Fundamentalismus, der Geltungsansprüche für sich deklarieren möchte und nicht um eine Abschaffung.
Aber warum sollte man den Linken, quasi der ideologischen Konkurrenz, dieses Recht überlassen? Die vorgeschobene und angebliche Benachteiligung muslimischer Kinder hat sich als inhaltsleer erwiesen. Wäre auch nicht haltbar, denn christliche Traditionen können sich nicht nach den Befindlichkeiten anderer Weltanschauungen richten, wie dies übrigens keine Gemeinschaft kann, die sich nach ihren eigenen inneren Richtlinien orientiert.
Das nennt sich Religionsfreiheit und ist nicht nur ein Wort, sondern bedeutet das Ausleben von Glaubensinhalten.
Die Ausgestaltung religiösen Lebens unterliegt nun mal nicht der Kontrolle oder der Zensur politischer oder gar kirchenfeindlicher Gegner, wie notdürftig versteckt die Argumente im Sinne einer herbeigewünschten Einheitskultur auch sein mögen.
Wenn es so wäre, wir wären schneller wieder im Faschismus, als man denken könnte. Es ist schon schlimm genug, dass antichristliche Linke, religiösen Glauben und Empfindungen dirigieren möchten und absurde Forderungen aufstellen, die lediglich den eigenen ideologischen Interessen geschuldet sind. Der mehr als durchsichtige Anstrich einer aufklärerischen und anti-diskriminierenden Forderung nach Umwidmung, für den Menschen mit muslimischen Glauben herhalten sollten, ist zusammengebrochen und erweist sich als Versuch ein Freund-Feind-Schema zu installieren, um manipulativ Zugriff und Einfluss auf gesellschaftliche Veränderung zu bekommen. Dagegen müssen Menschen sich wehren, denn in Wahrheit verbergen sich dahinter Intoleranz und Unfreiheit.
Es ist eine Frage des Selbstbewußtseins und der Selbstbehautpung hier aufmerksam zu sein und linken Fundamentalismus konsequent zurückzuweisen.
Es gibt Traditionen und auch fest verankerte Feiertage die es schon seit vielen vielen Jahren. Warum sollten uns diese Traditionen uns plötzlich weggenommen werden? Warum? Wer es nicht mag, der ignoriert es einfach. Wer kein Weihnachten mag, muss er ja auch nicht. Fertig. Gibt genug die deshalb zu Weihnachten in den Urlaub fahren um auch der kalten Jahreszeit zu entfliehen. Für mich ist ein Weihnachtsmarkt ein Weihnachtsmarkt und daran wird sich nichts ändern. Auch an anderen fest verankerten Tradiotionen. Wer Kinder hat, wird mich in der Hinsicht verstehen. Als nächstes werden die versuchen Ostern und christi Himmelfahrt umzubenennen. Ostern ist dann das Eierfest? Und Pfingsten? Nenenene. Schuster bleib bei deinen Leisten. Und die Politiker lassen uns unsere Traditionen.
Es gibt Traditionen und auch fest verankerte Feiertage die es schon seit vielen vielen Jahren. Warum sollten uns diese Traditionen uns plötzlich weggenommen werden? Warum? Wer es nicht mag, der ignoriert es einfach. Wer kein Weihnachten mag, muss er ja auch nicht. Fertig. Gibt genug die deshalb zu Weihnachten in den Urlaub fahren um auch der kalten Jahreszeit zu entfliehen. Für mich ist ein Weihnachtsmarkt ein Weihnachtsmarkt und daran wird sich nichts ändern. Auch an anderen fest verankerten Tradiotionen. Wer Kinder hat, wird mich in der Hinsicht verstehen. Als nächstes werden die versuchen Ostern und christi Himmelfahrt umzubenennen. Ostern ist dann das Eierfest? Und Pfingsten? Nenenene. Schuster bleib bei deinen Leisten. Und die Politiker lassen uns unsere Traditionen.
Werner Hubertus Siegert – Haben Sie eigentlich bei solchen Äußerungen, bei solchen Vergleichen überhaupt kein Schamgefühl?
Und ansonsten: Herrlich, wie sich die Christenmenschen nun auf diesen eigentlich völlig unwichtigen Vorschlag stürzen, wie ’ne hungirge Maus auf den ersten Käse seit Tagen. DIese ganze alberne Empörung hat ja fast schon was festliches. Ach herrje…
Werner Hubertus Siegert – Haben Sie eigentlich bei solchen Äußerungen, bei solchen Vergleichen überhaupt kein Schamgefühl?
Und ansonsten: Herrlich, wie sich die Christenmenschen nun auf diesen eigentlich völlig unwichtigen Vorschlag stürzen, wie ’ne hungirge Maus auf den ersten Käse seit Tagen. DIese ganze alberne Empörung hat ja fast schon was festliches. Ach herrje…
Lieber Beck, wir dürfen hier aber nicht in die hir so flugs aufgestellte katholische Bärenfalle treten, den der eigentlich recht spaßige und viel zu windige Vorschlag der Umbennennung hatte je eben das zum Ziel, ein bisschen zu provozieren. Und mal abgesehen vom Hause Wallasch und einigen anderen, wo tatsächlich die kleinen roten Filzzipfelchen/Dreiecke noch auf dem Frühstückstisch liegen an dem bestimmten Tage, ist doch der Hintergrund (St. Martin und was es mit der Legende um sein Wirken auf sich hatte) schon fast völlig im Laternenumzugslicht untergegangen. Klar, da reitet ein weißes Pferd vorneweg. Und nun? So gesehen ist das Kämpfen um den Namen ein bisschen fad von unseren katholischen Freunden. Und der gute GEnosse aus NRW, der wahrscheinlich mehr St. AMrtin im Blut hat, als die meisten Pfaffen-Jünger wird sich ins Fäustchen lachen.
Lieber Beck, wir dürfen hier aber nicht in die hir so flugs aufgestellte katholische Bärenfalle treten, den der eigentlich recht spaßige und viel zu windige Vorschlag der Umbennennung hatte je eben das zum Ziel, ein bisschen zu provozieren. Und mal abgesehen vom Hause Wallasch und einigen anderen, wo tatsächlich die kleinen roten Filzzipfelchen/Dreiecke noch auf dem Frühstückstisch liegen an dem bestimmten Tage, ist doch der Hintergrund (St. Martin und was es mit der Legende um sein Wirken auf sich hatte) schon fast völlig im Laternenumzugslicht untergegangen. Klar, da reitet ein weißes Pferd vorneweg. Und nun? So gesehen ist das Kämpfen um den Namen ein bisschen fad von unseren katholischen Freunden. Und der gute GEnosse aus NRW, der wahrscheinlich mehr St. AMrtin im Blut hat, als die meisten Pfaffen-Jünger wird sich ins Fäustchen lachen.
Danke, Sie haben den Kern der Sache getroffen!
Danke, Sie haben den Kern der Sache getroffen!
Allerdings könnte der Heilige Martin noch zum Vorbild für Tebartz von Els taugen.
Während wir Tebartz mit Gewalt aus dem Amt bomben müssen, versteckte sich Martin, so die Legende, im Gänsestall, als er zum Bischof berufen werden sollte.
Allerdings könnte der Heilige Martin noch zum Vorbild für Tebartz von Els taugen.
Während wir Tebartz mit Gewalt aus dem Amt bomben müssen, versteckte sich Martin, so die Legende, im Gänsestall, als er zum Bischof berufen werden sollte.
Lieber Herr Wallasch,
ich sehe da das visionäre Gesamtbild einer Partei oder besser umfassend gesagt einer Ideologie, deren Mitglieder es sich zur Aufgabe gemacht haben, eine gefühlte christliche Dominanz im öffentlichen Leben als unakzeptabel zurückzudrängen. Nichtsahnend, wie sehr sie damit ihre eigenen Wurzeln beschädigen, wird Religionsfeindlichkeit in diverser Weise befördert und Hand in Hand mit einem aggressiven Atheismus die Doktrin ‚Es gibt keinen Gott‘ betrieben. Die Schlussfolgerungen daraus werden, untermauert mit allerlei narrativen historischen ‚Belegen‘, dem Rest der Menschheit übergestülpt und mit Bevormundung, als vorgebliche Manifestation eines fortschrittlichen Denkens, welches als Aufklärung oder gar Befreiuung verkauft wird, gläubige Menschen traktiert.
Diese Namensfarce ist nur ein Scharmützel von vielen und dennoch zeigt sie den Willen einer versuchten Beeinflußung. Überhaupt, Linke und ähnlich gestrickte mögen ja immerzu irgendeine Theologie der Befreiung betreiben, auch wenn die Subjekte der Begierde, dies gar nicht wollen. Andere Menschen zu den eigenen Vorstellungen zu bewegen, scheint geradezu Lebensinhalt und inquisitorisch betrieben zu werden.
So ist es eben nicht nur mal so eine Provokation, sondern der Auswuchs einer konkurrierenden Religion einer absolutistisch-naturalistischen Weltsicht, die sich gern in Dinge einmischt, die sie nichts angehen. Es gibt immer genug vor der eigenen Tür zu kehren und in diesem Sinne haben die Menschen es satt, ständigen destruktiven und belehrenden Ideen ausgesetzt zu werden. So ist die deutliche Entrüstung völlig berechtigt, denn solche unangenehmen Geschichten haben einen Hintergrund, der letztlich die Zerrüttung westlicher Werte zur Folge haben könnte.Weltverbesserung ist ja gut und schön, doch soll man am besten bei sich selber anfangen.
Lieber Herr Wallasch,
ich sehe da das visionäre Gesamtbild einer Partei oder besser umfassend gesagt einer Ideologie, deren Mitglieder es sich zur Aufgabe gemacht haben, eine gefühlte christliche Dominanz im öffentlichen Leben als unakzeptabel zurückzudrängen. Nichtsahnend, wie sehr sie damit ihre eigenen Wurzeln beschädigen, wird Religionsfeindlichkeit in diverser Weise befördert und Hand in Hand mit einem aggressiven Atheismus die Doktrin ‚Es gibt keinen Gott‘ betrieben. Die Schlussfolgerungen daraus werden, untermauert mit allerlei narrativen historischen ‚Belegen‘, dem Rest der Menschheit übergestülpt und mit Bevormundung, als vorgebliche Manifestation eines fortschrittlichen Denkens, welches als Aufklärung oder gar Befreiuung verkauft wird, gläubige Menschen traktiert.
Diese Namensfarce ist nur ein Scharmützel von vielen und dennoch zeigt sie den Willen einer versuchten Beeinflußung. Überhaupt, Linke und ähnlich gestrickte mögen ja immerzu irgendeine Theologie der Befreiung betreiben, auch wenn die Subjekte der Begierde, dies gar nicht wollen. Andere Menschen zu den eigenen Vorstellungen zu bewegen, scheint geradezu Lebensinhalt und inquisitorisch betrieben zu werden.
So ist es eben nicht nur mal so eine Provokation, sondern der Auswuchs einer konkurrierenden Religion einer absolutistisch-naturalistischen Weltsicht, die sich gern in Dinge einmischt, die sie nichts angehen. Es gibt immer genug vor der eigenen Tür zu kehren und in diesem Sinne haben die Menschen es satt, ständigen destruktiven und belehrenden Ideen ausgesetzt zu werden. So ist die deutliche Entrüstung völlig berechtigt, denn solche unangenehmen Geschichten haben einen Hintergrund, der letztlich die Zerrüttung westlicher Werte zur Folge haben könnte.Weltverbesserung ist ja gut und schön, doch soll man am besten bei sich selber anfangen.
http://www.stefan-pfefferkorn.de/2013/10/31/was-himmelfahrt-reformationstag-st-martin-und-sicher-auch-bald-ostern-und-weihnachten-gemeinsam-haben/
http://www.stefan-pfefferkorn.de/2013/10/31/was-himmelfahrt-reformationstag-st-martin-und-sicher-auch-bald-ostern-und-weihnachten-gemeinsam-haben/
Stimme Herrn Wallasch zu:
Der NRW-Cheflinke will nur Aufmerksamkeit- mehr nicht.
Und außerdem: Nicht der Name macht ein christliches Fest aus, sondern die Art und Weise wie es gefeiert wird.
Wäre dies anders, müsste man Ostern als Fest des germanischen Heidentums begreifen.
Stimme Herrn Wallasch zu:
Der NRW-Cheflinke will nur Aufmerksamkeit- mehr nicht.
Und außerdem: Nicht der Name macht ein christliches Fest aus, sondern die Art und Weise wie es gefeiert wird.
Wäre dies anders, müsste man Ostern als Fest des germanischen Heidentums begreifen.
Klar, ich weiß, das wir da einen Dissens haben. Können wir umschiffen.
Allerdings liegt der Kern des Dissens-Problems hier:
„Diese Namensfarce ist nur ein Scharmützel von vielen und dennoch zeigt sie den Willen einer versuchten Beeinflußung. “
Da sage ich eher nein: Denn es ist der Wille/besser: die Haltung/ der Mehrheit der Bevölkerung, die aber keinen Sinn darin sieht, die bereits gewonnene deutsche Zermürbungs-Schlacht vs Christentum immer wieder neu durchzuhecheln.
Der Deutsche ist nunmal was totalitäre Systeme angeht ein gebranntes Kind. Also per se Anti-Katholik/Kirche. Damit sollte man sich hierzulande abfinden. Der Deutsche ist auch viel zu gebildet dafür.
Die allermeisten bekennenden Katholiken sind doch Heulsusen wie z.B. Matsussek es so ähnlich ja schon mit Recht festgestellt hat.
Christen-Kirche ist, war und wird immer sein: potenziell gewalttätig, intolerant und Asozial weil Jenseitsbezogen. Wer sich heute Christ nennt und die Käßmann/Geißler-Heulsusen-Fraktion favorisiert, ist Heuchler.
Das wahre Christentum zeigt sich in der Deutung/Haltung eines Kreuzzüglers George W Bush. Der Mann war wenigstens ehrlich. Ehrlich scheiße.
Klar, ich weiß, das wir da einen Dissens haben. Können wir umschiffen.
Allerdings liegt der Kern des Dissens-Problems hier:
„Diese Namensfarce ist nur ein Scharmützel von vielen und dennoch zeigt sie den Willen einer versuchten Beeinflußung. “
Da sage ich eher nein: Denn es ist der Wille/besser: die Haltung/ der Mehrheit der Bevölkerung, die aber keinen Sinn darin sieht, die bereits gewonnene deutsche Zermürbungs-Schlacht vs Christentum immer wieder neu durchzuhecheln.
Der Deutsche ist nunmal was totalitäre Systeme angeht ein gebranntes Kind. Also per se Anti-Katholik/Kirche. Damit sollte man sich hierzulande abfinden. Der Deutsche ist auch viel zu gebildet dafür.
Die allermeisten bekennenden Katholiken sind doch Heulsusen wie z.B. Matsussek es so ähnlich ja schon mit Recht festgestellt hat.
Christen-Kirche ist, war und wird immer sein: potenziell gewalttätig, intolerant und Asozial weil Jenseitsbezogen. Wer sich heute Christ nennt und die Käßmann/Geißler-Heulsusen-Fraktion favorisiert, ist Heuchler.
Das wahre Christentum zeigt sich in der Deutung/Haltung eines Kreuzzüglers George W Bush. Der Mann war wenigstens ehrlich. Ehrlich scheiße.
Erbarmen mit den linken Einfaltspinseln: mit irgend etwas müssen sie sich doch ins Gespräch bringen.
Und:Religion, oder das, was sie dafür halten, geht ja immer.
Erbarmen mit den linken Einfaltspinseln: mit irgend etwas müssen sie sich doch ins Gespräch bringen.
Und:Religion, oder das, was sie dafür halten, geht ja immer.
Vermutlich sind wir uns darin einig, dass die Dekonstruktion der Kirche gewaltig fortgeschritten ist und ein Niedergang nicht aufzuhalten. Ein Vorgang, der von nicht wenigen als biblische Prophezeiung angesehen wird. Babylon die Große, die Mutter aller Huren wird fallen (Offenbarung). Wobei hier die Kirche damit identifiziert wird.
Aber was kommt dann, wie geht es weiter? Und da sehe ich aufgrund der ideologischen Inhalte durchaus totalitärer Art eine düstere Zukunft. Außerdem muß man fragen, wieweit die intensiven und globalen Probleme, die anstehen, wirklich mit der Kirche zu tun haben, auch wenn sie aufgrund ihrer Berufung auf christliche Fundamente, hervorragend als Sündenbock vorgestellt wird.
Auch hier wieder nur ein Ablenkungsmanöver, um von Problemen abzulenken, die viel tiefgreifender sind und einen kompletten kulturellen Niedergang bewirken können. Ist die Kirche noch ein Puffer vorm totalen Niedergang und der Wunsch nach ihrer Abschaffung nur Symptom einer Degeneration mit immenser Tragweite? Wie sieht die Zukunft ohne Kirche aus, mit geächtetem Glauben, mit Bibelverbot und antireligiösen Indoktrinationen?
Man mag es sich nicht vorstellen.
Vermutlich sind wir uns darin einig, dass die Dekonstruktion der Kirche gewaltig fortgeschritten ist und ein Niedergang nicht aufzuhalten. Ein Vorgang, der von nicht wenigen als biblische Prophezeiung angesehen wird. Babylon die Große, die Mutter aller Huren wird fallen (Offenbarung). Wobei hier die Kirche damit identifiziert wird.
Aber was kommt dann, wie geht es weiter? Und da sehe ich aufgrund der ideologischen Inhalte durchaus totalitärer Art eine düstere Zukunft. Außerdem muß man fragen, wieweit die intensiven und globalen Probleme, die anstehen, wirklich mit der Kirche zu tun haben, auch wenn sie aufgrund ihrer Berufung auf christliche Fundamente, hervorragend als Sündenbock vorgestellt wird.
Auch hier wieder nur ein Ablenkungsmanöver, um von Problemen abzulenken, die viel tiefgreifender sind und einen kompletten kulturellen Niedergang bewirken können. Ist die Kirche noch ein Puffer vorm totalen Niedergang und der Wunsch nach ihrer Abschaffung nur Symptom einer Degeneration mit immenser Tragweite? Wie sieht die Zukunft ohne Kirche aus, mit geächtetem Glauben, mit Bibelverbot und antireligiösen Indoktrinationen?
Man mag es sich nicht vorstellen.
Nein, es ist doch viel schöner lieber Beck: es braucht gar kein Bibelverbot geben. Wozu, wenn sie niemand mehr liest?
Spaßig finde ich ihre Bedenken hinsichtlich „antireligiösen Indoktrinationen“ – wo Sie, ihrer Stringenz folgend – ja genauer „antichristlich“ meinen – also ehrlich, meinen Sie nicht auch, das nach 1700 Jahren christlicher Indoktrination mal Zeit ist für Christen eine Päuschen einzulegen, anstatt nun die Bildung von Menschen und die Entmystifizierung von Kirche als Teufel an die Wand zu malen?
Nicht ohne Grund sind die heute noch existierenden großen katholischen Lager/Länder/Enklaven jene, mit hohem Analphabetentum. So gesehen ist es auch schon wieder fast folgerichtig von der Kirche, von Katholiken, Bildung als Teufelswerk anzusehen.
Das hat man immer schon getan und Bildung rigeros verfolgen lassen. Traditionell ist der einfache Katholik Präkariat. Das alleine verbindet ihn heute noch mit der Zielgruppe der Bibel.
Nein, es ist doch viel schöner lieber Beck: es braucht gar kein Bibelverbot geben. Wozu, wenn sie niemand mehr liest?
Spaßig finde ich ihre Bedenken hinsichtlich „antireligiösen Indoktrinationen“ – wo Sie, ihrer Stringenz folgend – ja genauer „antichristlich“ meinen – also ehrlich, meinen Sie nicht auch, das nach 1700 Jahren christlicher Indoktrination mal Zeit ist für Christen eine Päuschen einzulegen, anstatt nun die Bildung von Menschen und die Entmystifizierung von Kirche als Teufel an die Wand zu malen?
Nicht ohne Grund sind die heute noch existierenden großen katholischen Lager/Länder/Enklaven jene, mit hohem Analphabetentum. So gesehen ist es auch schon wieder fast folgerichtig von der Kirche, von Katholiken, Bildung als Teufelswerk anzusehen.
Das hat man immer schon getan und Bildung rigeros verfolgen lassen. Traditionell ist der einfache Katholik Präkariat. Das alleine verbindet ihn heute noch mit der Zielgruppe der Bibel.
Mario Vargas Llosa hat das alles in seinem Buch „Boulevard“ eigentlcih schon ganz gut auf den Punkt gebracht:
„Das Gleiche gilt natürlich auch für die
riesigen Raves, bei denen im Dunkeln getanzt, wummernde
Trancemusik gehört und dank Ecstasy geflogen
wird. Man muss diese Veranstaltungen nicht zwangsläufig
mit den religiösen Volksfesten von früher vergleichen;
aber hier findet sich, säkularisiert, jener religiöse
Geist wieder, der, im Einklang mit den Tendenzen der
Epoche, die Liturgie und die Katechismen der traditionellen
Religionen ersetzt hat durch Ausdrucksformen
einer musikalischen Mystik, in denen zu den treibenden
Rhythmen das Individuum seine Persönlichkeit aufgibt,
zur Masse wird und unbewusst zu seinem Stamm und
zur Magie der Urzeit zurückkehrt. Eine solche zeitgenössische
Art der Ekstase ist fraglos vergnüglicher als
jene, die Teresa von Ávila oder Johannes vom Kreuz
auf dem Weg der Askese, des Gebets und des Glaubens
erlangten. Bei Festen und Konzerten in der Menge gehen
die jungen Leute heute zur Kommunion, beichten,
finden Erlösung, verwirklichen sich und genießen auf
diese intensive, elementare Weise, was es heißt, sich
selbst zu vergessen.“
Mario Vargas Llosa hat das alles in seinem Buch „Boulevard“ eigentlcih schon ganz gut auf den Punkt gebracht:
„Das Gleiche gilt natürlich auch für die
riesigen Raves, bei denen im Dunkeln getanzt, wummernde
Trancemusik gehört und dank Ecstasy geflogen
wird. Man muss diese Veranstaltungen nicht zwangsläufig
mit den religiösen Volksfesten von früher vergleichen;
aber hier findet sich, säkularisiert, jener religiöse
Geist wieder, der, im Einklang mit den Tendenzen der
Epoche, die Liturgie und die Katechismen der traditionellen
Religionen ersetzt hat durch Ausdrucksformen
einer musikalischen Mystik, in denen zu den treibenden
Rhythmen das Individuum seine Persönlichkeit aufgibt,
zur Masse wird und unbewusst zu seinem Stamm und
zur Magie der Urzeit zurückkehrt. Eine solche zeitgenössische
Art der Ekstase ist fraglos vergnüglicher als
jene, die Teresa von Ávila oder Johannes vom Kreuz
auf dem Weg der Askese, des Gebets und des Glaubens
erlangten. Bei Festen und Konzerten in der Menge gehen
die jungen Leute heute zur Kommunion, beichten,
finden Erlösung, verwirklichen sich und genießen auf
diese intensive, elementare Weise, was es heißt, sich
selbst zu vergessen.“
Na ja, Herr Wallasch, dort wo Geist für eine emergente Funktion der Hirnareale angesehen wird, bleibt auch für Religiösität nicht viel Platz übrig. Insofern bin ich schon eine Stufe weiter gegangen und sehe einen Dominoeffekt auf jeden geistigen Aspekt, der sich mit Transzendenz beschäftigt.
Analphabetentum erzeugt Glauben, wie wollen Sie das belegen? Als Ursache-Wirkung-Zusammenhang? Das wäre zu simpel.
Und Bildung als Teufelswerk? Also ich fürchte, das kann man der Kirche nicht zuschieben.
Na ja, Herr Wallasch, dort wo Geist für eine emergente Funktion der Hirnareale angesehen wird, bleibt auch für Religiösität nicht viel Platz übrig. Insofern bin ich schon eine Stufe weiter gegangen und sehe einen Dominoeffekt auf jeden geistigen Aspekt, der sich mit Transzendenz beschäftigt.
Analphabetentum erzeugt Glauben, wie wollen Sie das belegen? Als Ursache-Wirkung-Zusammenhang? Das wäre zu simpel.
Und Bildung als Teufelswerk? Also ich fürchte, das kann man der Kirche nicht zuschieben.
ne, andersherum: Kirche fördert Analphabetentum. Noch simpler: dumm glaubt gut.
ne, andersherum: Kirche fördert Analphabetentum. Noch simpler: dumm glaubt gut.
Soll das heißen:
Raver sind wie Katholiken – nur ohne Weihrauch, Beichte und Kommunion?
Naja. Wem’s gefällt…
Auch der Zusammenhang von Ecstasy und St. Martinsfeiern im Kindergarten erschließt sich mir nicht so richtig.
Soll das heißen:
Raver sind wie Katholiken – nur ohne Weihrauch, Beichte und Kommunion?
Naja. Wem’s gefällt…
Auch der Zusammenhang von Ecstasy und St. Martinsfeiern im Kindergarten erschließt sich mir nicht so richtig.
die Linken haben gerade nichts zu melden. Insbesondere haben die ja gerade Funkstille während der Koalitionsverhandlungen wovon sie relativ ausgeschlossen sind. Mögen sie während eines Wahlkampfes gelegentlich wahre Worte sprechen. Aber im Moment haben sie nix zum Schei..en und suchen sie eben ein Stein des Anstosses.
..
In der Geschichte der Christianisierung wurden von der „Kirche“ schon einge Feste verboten. Was sich aber nicht abschaffen liess, wurde umbenannt oder umgekrämpelt. ZB wurde die Rauhenacht bzw Wintersonnwend zum Fest der Geburt Jesu umgemoddelt.
..
Traditionen zu unterminieren ist schlicht ein billiger Versuch den Menschen einen anderen Glauben (zb rechts/schwarz/rot/braun/wasauchimmer…) anzuerziehen. Bzw der Menschen ihren Rüchkhalt zu nehmen.
..
St.Martin steht religionsübergreifend für Nächstenliebe auch wenn Gefahr besteht wegen der Hilfe die man einem Bedürftigen gibt von anderen verachtet zu werden.
Nächstenliebe das ist ein Wert der nicht nur in jeder friedliebenden Religion Grundbestandteil ist, sondern Bestandteil des Fundaments in jeder Gesellschaft, ganz unabhängig ob (und welche/wieviele) Religionen in dieser Gesellschaft nebeneinander gepflegt werden.
die Linken haben gerade nichts zu melden. Insbesondere haben die ja gerade Funkstille während der Koalitionsverhandlungen wovon sie relativ ausgeschlossen sind. Mögen sie während eines Wahlkampfes gelegentlich wahre Worte sprechen. Aber im Moment haben sie nix zum Schei..en und suchen sie eben ein Stein des Anstosses.
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In der Geschichte der Christianisierung wurden von der „Kirche“ schon einge Feste verboten. Was sich aber nicht abschaffen liess, wurde umbenannt oder umgekrämpelt. ZB wurde die Rauhenacht bzw Wintersonnwend zum Fest der Geburt Jesu umgemoddelt.
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Traditionen zu unterminieren ist schlicht ein billiger Versuch den Menschen einen anderen Glauben (zb rechts/schwarz/rot/braun/wasauchimmer…) anzuerziehen. Bzw der Menschen ihren Rüchkhalt zu nehmen.
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St.Martin steht religionsübergreifend für Nächstenliebe auch wenn Gefahr besteht wegen der Hilfe die man einem Bedürftigen gibt von anderen verachtet zu werden.
Nächstenliebe das ist ein Wert der nicht nur in jeder friedliebenden Religion Grundbestandteil ist, sondern Bestandteil des Fundaments in jeder Gesellschaft, ganz unabhängig ob (und welche/wieviele) Religionen in dieser Gesellschaft nebeneinander gepflegt werden.
Zukunft oder Religion
„Wir wären weit, weit über den Kapitalismus hinaus (Kapitalismus = wirtschaftlicher Zustand, in dem die Nachfrage nach Geld und Realkapitalien das Angebot übertrifft und darum den Zins bedingt), wenn seit 3000 Jahren durch die Wirtschaftskrisen die Kultur nicht immer wieder die mühsam erklommenen Stufen heruntergestoßen worden wäre; wenn die bettelhafte Armut, in der jede Krise die Volksmassen hinterlässt, nicht die Bettlergesinnung großgezogen hätte, die nun einmal den Menschen, groß und klein, in den Knochen liegt. … Die Plage des Hungers und der Druck der Schulden sind böse Erzieher.
…Und wo wären wir heute in wissenschaftlicher, technischer, … Beziehung angelangt, wenn die vielversprechende Kultur, die das Gold, obschon blutbefleckt, geraubt und erpresst, in Rom erstehen ließ, nicht unter einer anderthalbtausendjährigen, durch Geldmangel erzeugten ökonomischen Eiszeit erstarrt, vergletschert, vernichtet worden wäre? Sicherlich säßen wir jetzt auf dem Throne Gottes und ließen das All im Kreis an unserem Finger laufen.“
Silvio Gesell (Die neue Lehre vom Geld und Zins, 1911)
„Und der Baum des ewigen Lebens, wie er in Erscheinung getreten ist durch den Willen Gottes, befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen der Reinen unsterblich mache, die hervorkommen werden aus den Gebilden der Armut zum Zeitpunkt der Vollendung des Äons. Die Farbe des Baumes des Lebens aber gleicht der Sonne. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen denen der Zypresse. Seine Frucht gleicht einem Bund von Weintrauben, wobei sie weiß ist. Seine Höhe geht hinauf bis in den Himmel.
Und neben ihm befindet sich der Baum der Erkenntnis, wobei er die Kraft Gottes hat. Seine Herrlichkeit gleicht dem Mond, wenn er sehr leuchtet. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen Feigenblättern. Seine Frucht gleicht guten, appetitanregenden Datteln. Dieser nun befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen aus dem Schlaf der Dämonen erwecke, damit sie zum Baum des Lebens kommen und von seiner Frucht essen und so die Mächte und ihre Engel verurteilen.“
(Nag Hammadi Library / Die Schrift ohne Titel / Über die Bäume des Paradieses)
Paradies = freie Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des (ewigen) Lebens = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins
Gott = künstlicher Archetyp „Investor“
„Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist.“
(Lutherbibel 1984 / Genesis_3,22)
Nachdem er „aus dem Paradies vertrieben“ wurde, d. h. die Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Privatkapitalismus (Erbsünde) verloren hat, will also der Mensch den „großen Investor“ spielen. Darum konnte der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation bis heute nicht verwirklicht werden:
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/10/wohlstand-fur-alle.html
Zukunft oder Religion
„Wir wären weit, weit über den Kapitalismus hinaus (Kapitalismus = wirtschaftlicher Zustand, in dem die Nachfrage nach Geld und Realkapitalien das Angebot übertrifft und darum den Zins bedingt), wenn seit 3000 Jahren durch die Wirtschaftskrisen die Kultur nicht immer wieder die mühsam erklommenen Stufen heruntergestoßen worden wäre; wenn die bettelhafte Armut, in der jede Krise die Volksmassen hinterlässt, nicht die Bettlergesinnung großgezogen hätte, die nun einmal den Menschen, groß und klein, in den Knochen liegt. … Die Plage des Hungers und der Druck der Schulden sind böse Erzieher.
…Und wo wären wir heute in wissenschaftlicher, technischer, … Beziehung angelangt, wenn die vielversprechende Kultur, die das Gold, obschon blutbefleckt, geraubt und erpresst, in Rom erstehen ließ, nicht unter einer anderthalbtausendjährigen, durch Geldmangel erzeugten ökonomischen Eiszeit erstarrt, vergletschert, vernichtet worden wäre? Sicherlich säßen wir jetzt auf dem Throne Gottes und ließen das All im Kreis an unserem Finger laufen.“
Silvio Gesell (Die neue Lehre vom Geld und Zins, 1911)
„Und der Baum des ewigen Lebens, wie er in Erscheinung getreten ist durch den Willen Gottes, befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen der Reinen unsterblich mache, die hervorkommen werden aus den Gebilden der Armut zum Zeitpunkt der Vollendung des Äons. Die Farbe des Baumes des Lebens aber gleicht der Sonne. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen denen der Zypresse. Seine Frucht gleicht einem Bund von Weintrauben, wobei sie weiß ist. Seine Höhe geht hinauf bis in den Himmel.
Und neben ihm befindet sich der Baum der Erkenntnis, wobei er die Kraft Gottes hat. Seine Herrlichkeit gleicht dem Mond, wenn er sehr leuchtet. Und seine Zweige sind schön. Seine Blätter gleichen Feigenblättern. Seine Frucht gleicht guten, appetitanregenden Datteln. Dieser nun befindet sich im Norden des Paradieses, sodass er die Seelen aus dem Schlaf der Dämonen erwecke, damit sie zum Baum des Lebens kommen und von seiner Frucht essen und so die Mächte und ihre Engel verurteilen.“
(Nag Hammadi Library / Die Schrift ohne Titel / Über die Bäume des Paradieses)
Paradies = freie Marktwirtschaft
Früchte tragende Bäume = Gewinn bringende Unternehmungen
Baum des (ewigen) Lebens = Geldkreislauf
Baum der Erkenntnis = Geldverleih
Frucht vom Baum der Erkenntnis = Urzins
Gott = künstlicher Archetyp „Investor“
„Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist.“
(Lutherbibel 1984 / Genesis_3,22)
Nachdem er „aus dem Paradies vertrieben“ wurde, d. h. die Unterscheidungsfähigkeit zwischen Marktwirtschaft und Privatkapitalismus (Erbsünde) verloren hat, will also der Mensch den „großen Investor“ spielen. Darum konnte der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation bis heute nicht verwirklicht werden:
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/10/wohlstand-fur-alle.html
Allgemein, etwas umzubenennen, ohne den Inhalt zu ändern, halte ich nicht nur für sinnlos sondern auch für gefährlich. Es ist einfach gut zu wissen, worum es sich handelt. Alles andere ist Augenwischerei und letztendlich Betrug. Der St.-Martins-Umzug wird immer eine christliche Tradition bleiben, egal wie man ihn nennt. Und ich versteh die Argumentation der Umbenenner auch nicht. Hier wird ja niemand beleidigt oder ausgeschlossen, noch hat sich irgendjemand beschwert, dass er sich beleidigt oder ausgeschlossen oder in irgendeiner Weise benachteiligt fühlt. Das kommt wie vorauseilender Gehorsam daher. Wenn zum Beispiel ein Muslime ein christliches Fest, nicht feiern möchte, warum sollte man ihn auf diese Weise hinters Licht führen? Da steckt ja auch ein sehr niedriges Selbstbewusstsein hindurch, wenn man sich offensichtlich nicht traut den eigenen Religionshintergrund sichtbar zu machen. Wie auch immer, wenn versucht wird, durch Umbenennung Dinge zu ändern bzw. zu verschleiern, erinnert mich das einfach nur an Orwell.
Allgemein, etwas umzubenennen, ohne den Inhalt zu ändern, halte ich nicht nur für sinnlos sondern auch für gefährlich. Es ist einfach gut zu wissen, worum es sich handelt. Alles andere ist Augenwischerei und letztendlich Betrug. Der St.-Martins-Umzug wird immer eine christliche Tradition bleiben, egal wie man ihn nennt. Und ich versteh die Argumentation der Umbenenner auch nicht. Hier wird ja niemand beleidigt oder ausgeschlossen, noch hat sich irgendjemand beschwert, dass er sich beleidigt oder ausgeschlossen oder in irgendeiner Weise benachteiligt fühlt. Das kommt wie vorauseilender Gehorsam daher. Wenn zum Beispiel ein Muslime ein christliches Fest, nicht feiern möchte, warum sollte man ihn auf diese Weise hinters Licht führen? Da steckt ja auch ein sehr niedriges Selbstbewusstsein hindurch, wenn man sich offensichtlich nicht traut den eigenen Religionshintergrund sichtbar zu machen. Wie auch immer, wenn versucht wird, durch Umbenennung Dinge zu ändern bzw. zu verschleiern, erinnert mich das einfach nur an Orwell.
Was war daran falsch, das Raider irgendwann Twixx hieß?
Indem Falle war sogar noch das selbe drin.
Was war daran falsch, das Raider irgendwann Twixx hieß?
Indem Falle war sogar noch das selbe drin.
Ja,ja…..das Manöver, den Muslimen Kränkbarkeit anzudichten, um sie dann genau davor „beschützen“ zu können, ist einfach zu durchschaubar.Die Konstruktion dient einzig dem Zweck, religiöse Attribute aus der Öffentlichkeit zurückzudrängen.Die Befindlichkeiten der Muslime sind da nur vorgeschoben.Die Linke ist sich für nichts zu blöde! Glücklicherweise bleibt das allseits beliebte Fest davon gänzlich unberührt.Ungerührt bleiben auch die Muslime.
Ja,ja…..das Manöver, den Muslimen Kränkbarkeit anzudichten, um sie dann genau davor „beschützen“ zu können, ist einfach zu durchschaubar.Die Konstruktion dient einzig dem Zweck, religiöse Attribute aus der Öffentlichkeit zurückzudrängen.Die Befindlichkeiten der Muslime sind da nur vorgeschoben.Die Linke ist sich für nichts zu blöde! Glücklicherweise bleibt das allseits beliebte Fest davon gänzlich unberührt.Ungerührt bleiben auch die Muslime.
Passt hier nicht Herr Wallasch 🙂
Oder können Sie den ‚Geburtstag von Onkel Gerd‘ einfach in den ‚Geburtstag von Onkel Max‘ umwidmen?
Passt hier nicht Herr Wallasch 🙂
Oder können Sie den ‚Geburtstag von Onkel Gerd‘ einfach in den ‚Geburtstag von Onkel Max‘ umwidmen?
Ist doch letztlich eine ähnliche Diskussion, wie die Frage damals, ob am Reichstag noch „Dem deutschen Volke“ stehen soll, oder nicht.
Klar, man entschied sich damals zugunsten der Genetiker_Fraktion, hätte es aber auch genauso abmeißeln können, da das Bestreben im Hause eben nicht mehr dem deutschen Volke – also irgendeiner oskuren genetischen Verwandtschaft geschuldet ist.
Ebenso St. Martin. Steht noch drüber, ist aber wurscht, weil die Laterne-Laterne-Party in Natura nichts mehr mit Christentum zu tun hat.
Ist doch letztlich eine ähnliche Diskussion, wie die Frage damals, ob am Reichstag noch „Dem deutschen Volke“ stehen soll, oder nicht.
Klar, man entschied sich damals zugunsten der Genetiker_Fraktion, hätte es aber auch genauso abmeißeln können, da das Bestreben im Hause eben nicht mehr dem deutschen Volke – also irgendeiner oskuren genetischen Verwandtschaft geschuldet ist.
Ebenso St. Martin. Steht noch drüber, ist aber wurscht, weil die Laterne-Laterne-Party in Natura nichts mehr mit Christentum zu tun hat.
Wenn es so wäre, verstehe ich den Vorstoß erst recht nicht.Dann wäre auch „St. Martin“ nur noch die Bezeichnung, das Etikett für ein best. Event.Wozu also dann das Ansinnen, das Etikett zu verändern?
Nein,das erscheint mir nicht „schlüssig“.
Wenn es so wäre, verstehe ich den Vorstoß erst recht nicht.Dann wäre auch „St. Martin“ nur noch die Bezeichnung, das Etikett für ein best. Event.Wozu also dann das Ansinnen, das Etikett zu verändern?
Nein,das erscheint mir nicht „schlüssig“.
@Richtig Lu!
Allerdings ist diese ‚Umbenneritis‘ nur der allererste Schritt. Erst kommt die Vernebelung durch eine geänderte Namensgebung, dann folgt allmählich die Heraus-und Ablösung aus einem christlichen Kontext und irgendwann zukünftig weiß niemand mehr, wer St. Martin eigentlich war und wofür das Fest stand. Diese Indianertaktik der Spurenverwischung hat doch Methode und man darf sich über die möglichen Auswirkungen nicht täuschen lassen, indem die Harmlosigkeit einer bloßen Namensänderung suggeriert wird.
@Richtig Lu!
Allerdings ist diese ‚Umbenneritis‘ nur der allererste Schritt. Erst kommt die Vernebelung durch eine geänderte Namensgebung, dann folgt allmählich die Heraus-und Ablösung aus einem christlichen Kontext und irgendwann zukünftig weiß niemand mehr, wer St. Martin eigentlich war und wofür das Fest stand. Diese Indianertaktik der Spurenverwischung hat doch Methode und man darf sich über die möglichen Auswirkungen nicht täuschen lassen, indem die Harmlosigkeit einer bloßen Namensänderung suggeriert wird.