Im Umgang mit der Sprache steht der Schriftsteller vor der Aufgabe, eine allgemeine Dirne zu einer Jungfrau zu machen. Karl Kraus

Bernhard Felmberg

Bernhard Felmberg

Der Prälat wurde am 20.7.1965 in Berlin geboren und studierte von 1984 bis 1991 Evangelische Theologie. Seit Februar 2009 ist er Bevollmächtigter des Rates der EKD im Bundestag, Bundesrat und in der Europäischen Union. Felmberg ist Vorsitzender der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) und der Evangelischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (EZE). Er ist außerdem Aufsichtsratsmitglied des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED). Seit April 2010 ist er als Sportbeauftragter für den Rat der EKD tätig.

Zuletzt aktualisiert am 31.03.2013

Debatte

Macht hoch die Tür

Geht es um das Pfarrhaus als Immobilie, so muss man tatsächlich von einer Tradition Abschied nehmen. Pfarrhäuser als verlässliche Orte des Glaubens und der Begegnung wird es aber auch weiterhin geben.

Debatte

Nehmt das Vaterunser wörtlich!

Wir haben verlernt, mit Lebensmitteln umzugehen. Wir werfen sie weg, sortieren sie nach Gütekriterien aus oder lassen sie einfach vergammeln. Dabei würden Nahrungsmittel in anderen Teilen der Welt dringend benötigt, um die Hungersnot zu bekämpfen. Der einzige Weg dorthin heißt umdenken.

Debatte

Hort der Menschlichkeit

Moralisches Handeln ist auch ohne Religion denkbar. Aber gerade das Christentum ist ein Glaube, der dem Einzelnen Verantwortung für die Gemeinschaft überträgt. Aller dunklen Flecken der Geschichte zum Trotz: Die Gesellschaft wäre ärmer ohne die Religion.

Debatte

Mein Glaube, unser Land

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat seine Entscheidung revidiert - Kreuze in Klassenräumen sind nicht grundsätzlich verboten. Das Urteil ist ein Sieg für die europäische Idee. Denn nur wenn wir unsere Vielfalt leben können, kann die pluralistische Gesellschaft gedeihen.

Debatte

Nächstenliebe über den Tod hinaus

Im Zuge des Führerscheins die Bereitschaft zur Organspende abzufragen ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Den berechtigten Einwänden der Bedenkenträger muss aber Rechnung getragen werden, damit dieser Akt der Nächstenliebe nur gut informiert und in voller Zustimmung getan wird.

Debatte

Ein Baby ist kein Wunschkonzert

Die Legalisierung der Präimplantationsdiagnostik macht es möglich, dass künstlich gezeugte Kinder gar nicht erst ausgetragen werden, wenn die Embryonen Krankheiten oder Gendefekte aufweisen. Die Bedenken wiegen schwer. Besonders die Möglichkeit einer eugenischen Auslese der Besten beunruhigt die Kritiker.

Debatte

Das Objekt der Anbetung muss Gott bleiben

Der Wunsch eines Christen, das Leben Jesu mit eigenen Sinnen erfahren zu können, erwacht alljährlich besonders zur Osterzeit. Das Grabtuch von Turin spaltet die Christenheit, denn die Protestanten lehnen die Reliquienverehrung ab.

Debatte

Religionsfreiheit ist der Lackmustest

Die Türkei ist für Europa ohne Frage ein wichtiger strategischer Partner. Doch ohne Religionsfreiheit, insbesondere den dort lebenden Christen gegenüber, ist ein Beitritt zur EU nicht denkbar.

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