Who wants to live forever? – Alle

Beatrice Bischof31.10.2019Gesellschaft & Kultur, Medien, Wirtschaft

Freddy Mercury stellte einst die Frage in seinem bekannten Song. Frau Christine Lagarde hat sie diesen Sommer auf eine spektakuläre Art und Weise für den Internationalen Währungsfond beantwortet. Sie löste große Aufregung aus als sie sich zu einem derzeit viel diskutierten Thema folgendermaßen äußerte: „Ältere Menschen leben zu lange und es ist ein Risiko für die Weltwirtschaft, etwas muss getan werden.“

Es geht also um das Langlebigkeitsrisiko oder in der englischen Form Longevity. Gemeint sind die Kosten, die dadurch entstehen, dass einerseits die Menschen immer länger leben, und andererseits die Geburten zurückgehen. In Deutschland beispielsweise liegt die Lebenserwartung im Durchschnitt bei Frauen bei 83 Jahren, bei Männern bei 78 Jahren. Es sterben im Jahr 190 000 Menschen mehr als geboren werden. Die Altersstruktur verschiebt sich damit massiv nach oben. In Zahlen handelt es sich laut einer Studie des Verbands der Bayerischen Wirtschaft vbw um eine Zunahme der älteren Bevölkerung  (65 Jahre und älter) um 5, 9 Millionen. Wirtschaftlich gesehen befindet sich in weniger als 20 Jahren in Deutschland jeder Dritte in einem Alter, in dem die Gesundheitsausgaben in der Regel erheblich ansteigen. Die Vereinten Nationen sagen voraus, dass sich das Älterwerden ab dem 60. Lebensjahr bis 2050 in fortgeschrittenen Volkswirtschaften um 26 Jahre in Entwicklungsländern um 22 Jahre erhöhen wird.

Aber hierzu gibt es zwei Thesen: Die eine, Medikalisierungsthese  genannt besagt, dass der Bedarf an medizinischen und pflegerischen Leistungen erheblich ansteigt. Die andere,  Kompressionstheorie genannt, geht davon aus, dass die hinzugewonnen Lebensjahre in Gesundheit verbracht werden und sich zusätzliche Ausgaben hauptsächlich auf die Jahre vor dem Tod komprimieren.

Die Ökonomen des  IWF schließen sich der negativeren Sichtweise an. Sie prophezeien, wenn die Lebenserwartung bis 2050 um drei Jahre über das vorgesehene Maß hinaus steigt, werden die Kosten des Alterns (Renten, Sozialleistungen etc)-die für Regierungen, Unternehmen, Versicherungsunternehmen und Einzelpersonen bereits enorm sind, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften um 50% ansteigen. Das wären in absoluten Zahlen Kosten in Höhe von mehreren zehn Milliarden US Dollar. Das gefährdet die öffentlichen Finanzen, indem die Staatsverschuldung in einem ähnlichen Verhältnis ausgelöst wird.  Zugleich würde ein Risiko für die Zahlungsfähigkeit privater Unternehmen bestehen. In der Presse werden bereits Stimmen laut, die von einem Milliarden Defizit für die Krankenkassen sprechen. Im Jahre 2040 werde sich das Minus auf fast 50 Milliarden Euro belaufen, so die Bertelsmann Stiftung. Von Erhöhungen der Beitragssätze ist bereits die Rede.

Doch der Wandel betrifft auch andere Bereiche oder hat andere Gründe, die zum Teil damit zusammenhängen. Gemäß einer Studie des Verbandes der Bayerischen Wirtschaft vbw gibt es einen Wandel im Krankheitsspektrum hin zu chronischen und psychischen Erkrankungen, der das Gesundheitssystem vor enorme finanzielle und organisatorische Herausforderungen stellt. Das führt zusammen mit der steigenden Zahl an Hochbetagten bis 2030 in Bayern zum Beispiel zu rund 50% mehr Pflegebedürftigen als im Jahr 2009. Das bedeutet, dass sich der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen weiter verschärfen wird.  2030 wird eine Personallücke in Bayern von rd. 165 000 Ärzten und 800 000 nicht ärztlichen Pflegekräften errechnet. Gleichzeitig  ist aber auch der medizinisch-technische Fortschritt, der neue Behandlungsmethoden und Therapien verspricht, die eine Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität von Patienten ermöglicht,  mit Kostensteigerungen verbunden. Neue Medikamente, individualisierte Therapien (personalisierte Medizin) können zwar viel präziser auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden, sind aber deutlich teurer. Kosten und Nutzen innovativer Wirkstoffe und Verfahren müssen daher immer wieder aufs Neue gegeneinander abgewogen werden. Im Zentrum heute steht eine Nutzenbewertung neuer Arzneimittel und Medizintechnik bevor sie in der Gesundheitsversorgung von Millionen Menschen auf Kosten der GKV eingesetzt werden dürfen. Der lange Weg zur Beantragung eines Zulassungsverfahrens (in den USA mit „real world evidence“ deutlich schneller) und die komplexen regulatorischen Vorschriften sind mit einem deutlichen Mehraufwand bei den Medizintechnik-Firmen verbunden. Es werden daher Verfahren benötigt, die helfen, den Nutzen der Innovationen schneller und sicherer nachzuweisen. Privatisierung und Konsolidierung am Krankenhausmarkt ist ein weiterer Aspekt des Wandels. Weitere Entwicklungen, die auf das Gesundheitssystem Einfluss nehmen, sind die zunehmende Nachfrage nach „Gesundheit“ mit steigendem Einkommen als da wäre Sport und gesunde Ernährung, Freizeit und Wellness, die veränderte Rolle der Patienten mit mehr Mitbestimmung sowie die Zuwanderung (andere Gesundheitsbedarfe und interkulturelle Herausforderungen). Auch der Klimawandel ist anzuführen, extreme Hitzewellen mit Gefahren für Kinder, Kranke und ältere Menschen, steigende Temperaturen begünstigen die Verbreitung von Infektionskrankheiten (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und verlängern die Pollensaison (Allergien). Gesellschaftliche Trends wie die Individualisierung, das familiäre und informelle Netzwerk stellte früher die pflegerische Versorgung sicher, das stärkere Stadt-Land Gefüge, das die flächendeckende medizinische Versorgung auf dem Land, erschwert sind weitere Faktoren.

Als Lösungsansätze werden vom IWF einige Beispiel erwähnt: So die US-amerikanische private Altersvorsorge, bei der Unternehmen ihre Beiträge mehrfach vervielfachen, um diese zusätzlichen Schulden zu begleichen. Lagarde möchte, dass das Treffen des Washingtoner Frühlings als Ausblick dient. Die Regierungen werden gebeten zuzugeben, dass das Altern in Zukunft ernsthafte Probleme verursachen kann und ein Risiko darstellt. Um die Auswirkungen zu neutralisieren, empfiehlt der IWF das Rentenalter mit anderen Maßnahmen zu kombinieren. Um das Rentenalter zu verlängern, schlägt er vor, es mit der Lebenserwartung zu verknüpfen, damit die Zahl der Jahre, in denen der Rentner die Rente erhält, nicht ansteigt. Weitere Maßnahmen sollen ergriffen werden, einschließlich der Kürzung der Renten, der Erhöhung der Beiträge und der Möglichkeit für die Mitgliedstaaten, private Versicherer einzustellen, um dieses Risiko für „Menschen, die länger als erwartet leben“ zu decken. Laut IWF Ökonomen sollen die Bürger ihre Ersparnisse durch Pensionspläne erhöhen sogar zur Verwendung von umgekehrten Hypotheken verpflichtet werden, für die das Haus zum Zeitpunkt des Todes an die Bank geliefert wird, um bis zu diesem Zeitpunkt ein monatliches Einkommen zu erhalten. Der IWF rechnet mit Jahren bis die vorgeschlagenen Reformen Früchte tragen.

Der Experte der Bertelsmann Stiftung, Stefan Etgeton, schlägt vor Überkapazitäten im Klinikbereich abzubauen. Aber auch die Zuschüsse müssten steigen. Ab 2028 sollten die Zuschüsse des Bundes (Steuermittel) alle zwei Jahre erhöht werden. Die Kassen könnten zudem individuell einen Zusatzbeitrag festlegen. Die jährlichen Überschüsse der gesetzlichen Krankenkassen sanken von drei Milliarden 2017 auf zwei Milliarden 2018.

Die Studie des vbw sieht Beitragssteigerungen der gesetzlichen Krankenversicherungen auf uns zu kommen, sollte es weder zu Leistungskürzungen noch zu einer Ausweitung des Bundeszuschusses oder höherer Effizienz kommen. Der GKV Beitragssatz könnte unter Berücksichtigung des demographischen Wandels, bei heute zu Grunde liegenden Ausgabenprofilen und realen Kostensteigerungen pro Kopf bis 2035 auf 18, 3 Prozent steigen. Bei einer dynamischen Kostenentwicklung im Gesundheitswesen, die etwa auf einen medizinisch-technischen Fortschritt, dem keine Einspareffekte gegenüber stehen oder auf Lohnsteigerungen bei den Gesundheitsberufen zurückzuführen ist, wird mit einem Anstieg auf 20, 6 Prozent gerechnet. Doch sieht die Studie vor allem im technischen Fortschritt und der Digitalisierung ein großes Potenzial die Effizienz und Effektivität im Gesundheitswesen zu erhöhen, damit die bestehende Über-, Unter-und Fehlversorgung abzubauen. Abhilfe hier könnte die elektronische Patientenakte schaffen. Weiteres Potenzial zur Erhöhung der Effizienz der Gesundheitsversorgung liegt in der Prävention und Gesundheitsförderung. Der Einsatz neuer Geräte und Softwarelösungen wird zudem Präventionsprogramme künftig wirksamer machen bzw. in größerem Umfang als bisher ermöglichen.

Wichtig sind also die Chancen und Potenziale neuer Technologien. Innovative Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle können wesentlich bei der Bewältigung der Herausforderungen helfen. Besonders die Nutzung fortschrittlicher digitaler Methoden ist für die Gesundheitsversorgung zentral und dringend notwendig. Innovationen aus dem Bereich der Informations-und Kommunikationstechnik werden unter dem Begriff der digitalen Gesundheitswirtschaft zusammengefasst und umfassen fünf ineinander verschränkte Anwendungsfelder. eHealth ist der Oberbegriff für ein breites Spektrum von elektronischen Anwendungen, die von den Informations-und Kommunikationstechnik gestützt werden: dazu gehören: Gesundheitstelematik (Orts-und einrichtungsunabhängige medizinische IKT Anwendungen), Telemedizin (Audiovisuelle Kommunikationstechnologien z. B. für Diagnostik, Konsultationen und medizinische Notfalldienste), mHealth (Nutzung mobiler Endgeräte in der Gesundheitsversorgung und Prävention), Ambient Assisted Living (Nutzung technischer Assistenzsysteme im häuslichen Umfeld z. B. zur Unterstützung von körperlich eingeschränkten Personen). Allen voran und in aller Munde natürlich der Einsatz von Big Data und künstlicher Intelligenz in diesen Bereichen. Er schafft leistungsfähige Assistenzsysteme, die lernfähig sind, die Verwaltung unstrukturierter Daten,  bildgestützte Diagnoseverfahren…. Bei Demenz werden Gedächtnislücken überbrückt, Menschen können dadurch länger autonom leben.  Die Pflege kann effizienter und trotzdem im Sinne der Patienten gestaltet werden. Befunde werden vernetzt (Elektronisch Patientenakte), damit Diagnose und Therapieempfehlungen weltweit nach neuestem Wissenstand erfolgen. Und alles kann bezahlbar bleiben.  Die Studie des vbw kommt zu der Bewertung, dass die stärkere Nutzung digitaler Technologien Arbeitsweisen, Prozesse und Produkte im Gesundheitswesen grundlegend verändern und Treiber für weitere Neuerungen sein wird.

Die Nutzung von Big Data und künstlicher Intelligenz spielt aber auch noch in andere  Bereiche der technologischen Entwicklung hinein.

Im Biotech-Bereich, der Nanotechnologie, im Pharma-Bereich, in der stratifizierten und personalisierten Medizin. Assistenzroboter und Personenlifter unterstützen Pflegekräfte und Ärzte schon heute. Künftig sind auch soziale Aufgaben neben den technischen Hilfeleistungen für den Roboter angedacht. Big Data und künstliche Intelligenz versprechen eine Optimierung der klinischen Forschung bei neuen Therapieansätzen oder mittels Unterstützung durch digitale Assistenzsysteme bei Diagnose und Entscheidungsfindung.  Zunehmende Bedeutung gewinnen theranostische und intelligente Implantate. Im Hinblick auf elektronische Patientendaten ist das größte Potenzial im Bereich der Digitalisierung zu sehen, die erhebliche Effizienzgewinne und qualitative Verbesserungen ermöglicht. Voraussetzung dafür ist eine elektronische Gesundheits-und Patientenakte, die es ermöglicht, für jeden Menschen ein individuelles Gesundheitsprofil anzulegen. Denkbar ist eine sektor-und fallübergreifende Datenbank, dadurch können Behandlungsfehler minimiert und die Qualität der Versorgung insgesamt gesteigert werden. Derzeit findet der Probelauf der elektronischen Patientenakte „Meine Gesundheitsakte Digital“ statt. Die Einführung der digitalen Patientenakte ist auf Bundesebene bis 2021 geplant, die Rahmenbedingungen wurden mit dem eHealth Gesetz 2016 geschaffen.

Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitswirtschaft ist nicht zu unterschätzen. Daher müssen die Konzepte zur Lösung des Problems der Langlebigkeit zumindest national wenn nicht gar länderübergreifend sein. Daraus ergeben sich aber auch Chancen.

Der Faktor Gesundheit in der Wirtschaft beziffert sich in Deutschland einer Studie des vbw zu Folge auf 10, 1 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung. In Bayern sind es 8, 0 Prozent. Der Grund für den geringeren Anteil liegt daran, dass die Gesundheitswirtschaft größtenteils aus Dienstleistungen besteht und der Dienstleistungssektor in Bayern insgesamt eine geringere Rolle spielt als in Deutschland, wohingegen in Bayern der Industriesektor besonders stark ausgeprägt ist. Im Hinblick auf die Erwerbstätigen hat die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft zugenommen. In Deutschland beträgt er 13, 5 Prozent in Bayern 12, 1 Prozent. Damit der Teilbereich der industriellen Gesundheitswirtschaft  national und international Erfolg hat, müssen die Unternehmen attraktive Produkte und passende Lösungen anbieten. Ein großes Potenzial bietet auch der „zweite Gesundheitsmarkt“. Gesundheitsrelevante Waren und Dienstleistungen aus den Bereichen Fitness und Wellness, Gesundheitstourismus und gesundheitsbezogene Medizin, die aus privaten Konsumausgaben finanziert werden. Schätzungen zufolge belaufen sich ein Viertel der gesundheitsbezogenen Konsumausgaben auf den Zweiten Gesundheitsmarkt.

Zwar bislang eine ad hoc Maßnahme aber ein Beispiel für missionsorientertes Vorgehen im Umgang mit dem demographischen Wandel aus der Additiven Fertigung in Bayern ist die Initiative Geriatronik- Modellkommune Garmisch Partenkirchen mit dem entsprechenden Zentrum von TUM/MSRM zu einer Leuchtturmregion mitsamt institutioneller Verankerung des Geriatronik Zentrums und Ausbau zum Referenzzentrum „Künstliche Intelligenz für das selbstbestimmte Leben im Alter“ auszubauen.

Wie aus einer anderen Welt kommt einem dabei die Lösung der Gesundheitsproblematik und des demographischen Wandels in den Vereinigten Arabischen Emiraten vor. Frau Sabine Balve, Gründerin des Think Tanks „World Leaders Forum Dubai”, einer unabhängigen globalen Initiative, beschreibt  die Situation wie folgt: Nach der Entdeckung des Öls haben sich die Vereinigten Arabischen Emirate zu einem der anspruchvollsten Orte der Welt entwickelt.  Die Ölgewinne richteten sich auf die Verbesserung der sozioökonomischen Aktivitäten und des Infrastrukturaufbaus, was zu einem Anstieg der Beschäftigung, einem höheren Lebensstandard, einer Verbesserung des Bildung-und Gesundheitssektors sowie einem BIP- Wachstum führte. Dabei hat auch die Lebenserwartung in den Vereinigten Arabischen Emiraten merklich zugenommen. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben, einem Berichts des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) zufolge, die höchste Lebenserwartung (in Dubai beispielsweise liegt sie bei 76 Jahren für Männer, 79 Jahren für Frauen) in der arabischen Welt erreicht. Gründe für diese Langlebigkeit des Alters sind ein guter Zugang zum Gesundheitswesen, ein steigender Lebensstandard, das bessere Bewusstsein für Gesundheitsprobleme und höhere Einkommen. Doch hier kommen wir zu einem wichtigen Punkt: Die Gesundheitsversorgung ist für die Bürger der Vereinigten Arabischen Emirate kostenlos! Öffentliche Krankenhäuser und Kliniken bieten den Bewohnern der Vereinigten Arabischen Emirate kostenlose oder sehr kostengünstige medizinische Dienstleitungen an. Expats, die die öffentlichen Krankenhäuser nutzen möchten, müssen eine Gesundheitskarte beantragen.  Doch ist auch in den Emiraten, in denen Großfamilien nach wie vor der Garant für einen angemessenen Lebensstandard für die älteren Familienmitglieder sind,  ein neuer Trend zu sehen. Immer mehr junge Leute ziehen in die Großstädte. Dazu bedarf es einer Verbesserung der Wahrnehmung der Öffentlichkeit für öffentliche Pflegeheime und Kindertagesstätten, um die Belastungen der Krankenhäuser zu  verringern und den Krankenhausaufenthalt der Patienten zu verkürzen. Die Finanzierbarkeit soll auch im Nahen Osten durch ein aufkeimendes unternehmerisches Ökosystem gesichert werden. Auch die Emirate, allen voran Dubai,  setzen auf die technologische und digitale Entwicklung. Bereits 2012 gab es Gespräche zwischen Frau Balve und dem Watson Entwicklungsteam über die Anwendung von Watson Health (Big Data) im Nahen Osten. Die Auswertung von Krankenhausdaten von Patienten sollte zum Wohle aller Beteiligten optimiert werden. 2017 dann hat IBM und Mubadala (UAE) beschlossen Watson in den Nahen Osten und nach Nordafrika zu bringen. Die Zusammenarbeit basiert darauf die leistungsstarke kognitive Datenverarbeitung der Watson Cloud für Organisationen aus den Bereichen Gesundheitswesen, Einzelhandel, Bildung, Bankwesen und Finanzen bereit zu stellen. Das Joint Venture schafft ein breites regionales Ökosystem aus Partnern, Unternehmern, Start-ups und App-Entwicklern. Laut International Data Corporation (IDC) ist der Bereich der Welt anhand der Ausgaben für IKT-Produkte und –Dienstleistungen der zweitschnellste wachsenden IT Markt. Dubai strebt dabei an bis 2021 die smarteste City in der Welt zu sein. So Frau Balve.

Aktuell wurde die Verwaltung der Regierungsdepartments, auch im Bereich Gesundheit,  auf eine digitale App „DubaiNow“ umgestellt und bringt erhebliche Gewinne bei den Transaktionen. Dubai ist ein Hub neuester Technologien. Gleichzeitig setzt man auf Fitnessprogramme, der Kronprinz macht es vor. Regierungsangestellte sollen ihre Fitness und Teamfähigkeit in Government Games ausbauen, die ganze Stadtbevölkerung Dubais soll mit der Fitness Challenge „City in a Gym“ 2019 motiviert werden sich fit zu halten.

Eine internationale Studie eines britischen Konglomerats an Unternehmen, die sich dem Thema Longevity gewidmet haben, verfolgt gar die Vision einer global koordinierten Longevity Industrie geführt von fortschrittlichen Ländern im Bereich Longevity. Das sind kleine wandelbare Nationen (souveräne Staaten, aber auch unabhängige Regionen, Smart Cities, City Hubs), von denen jede intensiv ihre eigene Infrastruktur für Longevity entwickelt (Biotech hubs, Finance hubs, Precision medicine Ökosysteme, Age Tech). Dabei soll eine fruchtbare Zusammenarbeit entwickelt werden, um die Vorteile der auftauchenden Longevity megahubs unterstützt von fortschrittlichen smarten technokratischen Regierungen zu nützen. Proaktivisten, progressive Wissenschaftler, Industrie-Player, Unternehmen, Investoren und Anteilseigner sollten in diesen Ländern präsent sein, die zu Longevity Hubs aufsteigen.

„Citizens of progressive technocracy driven countries can expect healthier, happier and longer lives.“

So die Studie, die Langlebigkeit als neue Regierungsstrategie sieht. “Smart governments” benutzen den Fortschritt in allen Bereichen der Langlebigkeitsindustrie, um die Gesundheit, den Reichtum und das Wohlbefinden ihrer Einwohner in allen Sektoren zum Fortschritt bringen. Das sind Länder, die eine starke wissenschaftliche Basis in Biotechnologie haben, die KI in ihre wirtschaftlichen, finanziellen und Gesundheitssysteme integrieren. Langlebigkeit wird Wahlkampfthema und Politikpriorität, die den Erfolg von Parteien und Politikern bestimmen wird. So die Studie. Für Regierungen gibt es dabei zwei Rollen in der Langlebigkeitsindustrie: nationale Initiativen (soziale Fürsorge, Finanzreformen, Infrastruktur für Ökosysteme für Präzisionsmedizin) und länderübergreifende Initiativen zwischen den Regierungen um Schlüsseltechnologien, Ressourcen und Experten aus Ländern rund um die Welt zusammenzustellen. Bisher gibt es keine Langlebigkeits-Entwicklungsstrategie auf nationaler Ebene, nur ad hoc Lösungen (Lifestyle und Fitness Programme, Alterstechnologieprogramme, Einwohnermasterpläne, präventive Medizinansätze, finanzielle Innovationen) und die sind alle unkoordiniert.  Aber Langlebigkeitsstrategien sind notwendig um auf nationaler Ebene Reformen zu erlassen und auf internationaler Ebene die Stärke jedes einzelnen Staates zu nutzen. Jedes Land muss eine Langlebigkeits-Entwicklungsstrategie entwickeln.  Der Fokus liegt auf spezieller Sozialpolitik, Gesundheitsversorgung, Finanzreformen und sozioökonomischen Faktoren, die es Regierungen am Wahrscheinlichsten ermöglichen integrierte Langlebigkeits-Longevity Industrien und Ökosysteme zu entwickeln und ihnen zu skalieren helfen, die nationale Kluft zwischen Lebenserwartung und einer „Health Adjusted Life Expectancy“ (HALE) als einer an die Gesundheit angepasste Lebenserwartung zu schließen. Die Langlebigkeitsindustrie besteht aus Geroscience R&D, P4 Medicine, Age Tech und Novel Financial Systems (Age Tech Banken, Longevity Indexfonds, Hedgefonds, Longevity Börse für start ups). Um Chancen und Risiken vorherzusagen muss ein relevanter, quantitativer analytischer Rahmen formuliert werden. Hierzu werden Big Data Analyse Firmen eingesetzt. Die Finanzindustrie muss neue Finanzsysteme entwickeln, die die Health Longevity monetarisieren. Alternde Bevölkerung und fortschrittliche Biomedizin zwingen Versicherungskonzerne, Banken und Investmentfirmen ihre Geschäftsmodelle zu reformieren, neue Möglichkeiten rund um Age Tech, Wealth Tech, Insur Tech zu eröffnen und neue Finanzderivate zu steigern.  Der Fortschritt wird durch die synergetische Konvergenz über die Teile, über die Sektoren hinaus (technologische Sektoren und Untersektoren) vorangetrieben. Die politischen Bedingungen, die den Longevity Sektor umgeben sind die wichtigsten Faktoren. Als potentieller internationaler Anführer der Steuerung der Langelebigkeitsverwaltung/regierung wird in der Studie Großbritannien gesehen, Grund ist seine starke wissenschaftliche Grundlage, seine detaillierte Industriestrategie, die die alternde Gesellschaft als eine ihrer Ecksteine hat und seine Pläne P4 Medizin ins Gesundheitssystem zu integrieren. Hier gibt es auch mit der APPG für Longevity die erste Parlamentsgruppe, die die Beibehaltung, Ausweitung von Health Longevity (Gesunde Langlebigkeit), Innovationen in präventiver Medizin und Gesundheitsvorsorge, Finanzreformen für das Pensionssystem zu ihrer Mission macht. Dieser wurde der Vorschlag zu einer „National Health Aging Industrial Strategy“ vorgelegt. Der die maximale Synergie zwischen der Langlebigkeitsstrategie Großbritanniens einerseits und seiner KI Industriestrategie andererseits, unter den Bedingungen des Beschleunigungseffekts den KI der fortschrittlichen Biomedizin und der praktischen Anwendung (P4 Medizin) bringt. In Großbritannien gibt es eine generelle Anerkennung der zentralen Rolle der Technologie und Finanztechnologie um das Leben der Älteren zu verbessern.

Auf einer Longevity Conference in London kommen Experten zu dem Schluss, dass sich der Pfad bei der Entwicklung von Genomics, KI geleiteter Medizin und dem Verstehen der Zellstruktur des Alterns beschleunigen wird. Was das Gesundheitssystem von drei Trillionen Dollar zerstören wird. Gleichzeitig aber sind die wirtschaftlichen Gewinne der Marktes 50 +  enorm (allein in den USA 7, 6 Trillionen Dollar). Er wird schneller wachsen als die Gesamtwirtschaft.

Doch sind die Trends abhängig davon wie sich die Menschen ihre Gesundheit ins hohe Alter erhalten. Und hier kommen wir zu dem Stichwort Healthy Aging, Gesundes Altern. Eines der 16 Entwicklungsziele der Vereinten Nationen ist es ein gesundes Leben zu erhalten und das Wohlergehen für alle. Die Nationen sollen das fördern. Die Weltgesundheitsorganisation hat dazu 2016 einen Aktionsplan herausgegeben: „Global strategy and action plan on ageing and health“. Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung macht klar, dass ein gesundes Leben und das Recht auf Gesundheit auf alle Altersgruppen anzuwenden ist. Die Strategie setzt fünf Ziele, die einen Aufruf an alle Länder beinhaltet zur Tat zu schreiten, altersfreundliche Umgebungen zu schaffen, Gesundheitssysteme mit den Bedürfnissen der älteren Menschen zu verbinden, denen sie zunehmend dienen werden, und nachhaltige und günstige Systeme für Langzeitpflege zu entwickeln. Sie unterstreicht die Bedeutung von verbesserten Daten, Messungen, Forschung und fordert dazu auf alle älteren Menschen in Entscheidungen einzubeziehen, die sie betreffen.

Die Strategie soll dazu beitragen die Armut und zwar diesmal die Altersarmut zu reduzieren, die Finanzierbarkeit von Gesundheit  über den Lebensverlauf und andere Entwicklungsziele zu verbessern. Sie bedeutet einen Wandel von den bisherigen globalen Gesundheitszielen wie die Sterblichkeit in jüngeren Jahren (Kinderkrankheiten, Müttersterblichkeit) zu reduzieren hin zur Qualität und Sicherheit der älteren Jahre (Chronische Krankheiten durch Prävention zu verhindern oder verzögern).  Der Aktionsplan sieht ältere Menschen als wertvolle Ressource (Mentoren, Helfende, Künstler, Konsumenten, Innovatoren, Unternehmer und Arbeitnehmer). Dieses Engagement wiederum unterstützt die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Menschen.  Daher ist eine umfassende Antwort auf ein gesundes Altern dringend notwendig. Es ist wichtig dabei die gegenwärtigen Stereotypen zu hinterfragen, die definieren: Was es heißt alt zu sein. Das Alter ist dem Wandel unterlegen in biologischer Hinsicht, im Hinblick auf die soziale Rolle und Position, der Anpassung an Verluste (Menschen), dem psychologischen Wachstum. Die funktionalen Fähigkeiten sind abhängig von der Umwelt und der Interaktion. Die inneren Fähigkeiten hängen von physischen und psychischen Wandel, gesundheitsorientiertem Verhalten und dem Fehlen von Krankheiten ab. Das soziale Umfeld soll zur Erholung, Anpassung und Würde beitragen. Die Strategie zielt darauf die Fähigkeit der älteren Menschen selbst zu unterstützen ihre Zukunft neu zu erfinden. Und das in einer Art und Weise wie wir und vorhergehende Generationen sich es nie haben vorstellen können. Ziel ist ein Leben frei von altersbasierter Diskriminierung.

Konkret bedeutet das für die Länder, nationaler Ansatz:  Die Verpflichtung zum Handeln: Das Investment in das Wohlergehen von älteren Menschen hat signifikante Gewinne-wirtschaftlich und sozial. Der Ansatz muss Sektor übergreifend sein, eine Zusammenarbeit von Regierungs-und Nichtregierungs-Akteuren beinhalten, sichtbare Handlungen in die Arbeit anderer Hilfsprogramme und Partnerschaften integrieren oder in den Politiken und Gesetze (Wohnungsmarkt, Transport, Sozialschutz, Erziehung und Beschäftigung).  Das erfordert Führungsqualitäten und ein größeres Verständnis für die Bestrebungen, das Potential und die Bedürfnisse eines zunehmend wachsenden Anteils der Bevölkerung. Dazu muss ein nationaler Rahmen errichtet werden. Regierungen müssen angemessene Politiken in die Wege leiten, finanzielle Arrangements und Berechnungsmechanismen. Klare und belegbare nationale und regionale Strategien werden gebraucht. Das erfordert eine Gesetzgebung, belegbare Politik und Pläne, entweder unabhängig oder integriert in den Gesundheits-oder andere Sektoren, die der Gleichheit, Würde und Menschenrechte der älteren Menschen Rechnung tragen. Ein auf Gesetzen basierender Ansatz zur Entwicklung und Einbeziehung der Ansicht der Älteren muss entwickelt werden. Nationale Fähigkeiten müssen gestärkt werden um eine belegbare Politik zu formulieren: Politischen Entscheidungsträger müssen Forschungsergebnisse erkennen und ermächtigt werden sie in politische Entwicklung einzubeziehen. Die Umsetzung von Wissen in Politik und Praxis muss durch Dialog begünstigt werden. Wichtig ist somit die Bekämpfung der Altersdiskriminierung  und die Transformation in Verstehen von Altern und Gesundheit. Dazu sind Gesetze erforderlich und altersbasierte willkürliche Kategorisierungen müssen abgeschafft werden. Wichtig ist es einen Sinn für gemeinsame Identität und Respekt für die Unterschiede zu schaffen (Kampagnen) ebenso wie neue Wirtschaftsmodelle.

Die Entwicklung altersgerechter Umgebung begünstigt das Gesunde Altern (Healthy Aging) in zwei Arten: indem sie den Aufbau und die Beibehaltung der inneren Kapazität über das ganze Leben unterstützt und größere funktionale Möglichkeiten bietet, so dass Menschen mit verschiedenen Ebenen an Fähigkeiten die Dinge tun können die sie schätzen. Altersfreundliche Umgebung zielt auf verschiedene Kontexte und spezielle Umweltfaktoren und kann auf verschiedenen Regierungsebenen beeinflusst werden. Ein gutes Beispiel altersfreundliche Städte und Gemeinden, das Netzwerk bringt Stadtverwaltungen rund um die Welt zusammen durch Handlung auf verschiedenen Sektoren, um die Umgebung für die älteren Menschen lebenswerter zu gestalten. Wenn die altersfreundlichen Handlungen koordiniert werden auf verschiedenen Sektoren und Ebenen, verbessern sie eine ganze Reihe von Bereichen und funktionellen Fähigkeiten (Grundbedürfnisse, Mobilität, Lernen, Wachsen und Entscheidungen treffen, Aufbau und Beibehaltung von Beziehungen und Beibehaltung). Die Förderung der Autonomie älterer Menschen (Kapazität, Umwelt, persönliche Ressourcen, finanzielle Ressourcen) hat einen mächtigen Einfluss auf die Würde, Integrität, Freiheit und Unabhängigkeit. Des Weiteren sichtig ist das Ermöglichen von Engagement/Beteiligung und die Förderung  multisektoraler Handlung: Umbau im Haushalt, technologische Assistenten, Nationale und regionale Strategien und Handlungspläne, Zugang zu Informationen.

Die Verbindung der Gesundheitssysteme mit den Bedürfnissen älterer Menschen: Die Krankheiten sind chronisch und komplex, diese multidimensionalen Bedürfnisse müssen in einer integrierten Form angesprochen werden. In der vorherrschenden Medizin liegt der klinische Schwerpunkt auf der Aufdeckung und Behandlung von Krankheiten und die Probleme der älteren Patienten werden nicht als Krankheiten eingestuft. Dazu werden neue Ansätze gebraucht, um eine Pflegeabhängigkeit zu vermeiden und die Bewahrung der Fähigkeiten zu erhalten. Gesundheitsförderung und Krankheitsvermeidung sind die Themen. Dazu ist Koordination zwischen verschiedenen Dienstleistungen sowie assistierende Technologie notwendig. Auch die älteren Menschen selbst müssen einbezogen werden. Gesundheitssysteme müssen an den Fähigkeiten funktional und inhärent angepasst werden. Ein finanzierbarer Zugang zu qualitativer auf alte Menschen zentrierte und integrierte medizinische Pflege muss entwickelt werden.  Personalisierte und integrierte Pflege ist ein starkes Managementfeld. Es bedarf nachhaltiger Finanzierungsmodelle. Auch müssen neue klinische Richtlinien entwickelt werden, die alten aufgebessert, die Genesung von Gebrechen wird wichtig. Dazu muss auch eine nachhaltige und angemessen ausgebildete, entwickelte und geleitete Arbeitskraft sicher gestellt werden. Es bedarf multidisziplinärer Teams.

Die Entwicklung nachhaltiger und günstiger Systeme für die Langzeitpflege. Eine zunehmend alternde Bevölkerung mit einer abnehmenden jüngeren Bevölkerung die diese Pflege leisten kann macht es zwingend nötig ein umfassendes System für Langzeitpflege zu Hause in Gemeinschaften und anderen Institutionen zu entwickeln. Die Errichtung und Verbesserung einer nachhaltigen und günstigen Langzeitpflege verlangt eine Regierungsstruktur, die die Entwicklung führen und beobachten kann und die Verantwortung für den Fortschritt übernimmt. Sie kann Schlüsselrollen und Dienste definieren um den Zugang zu dieser Hilfe zu gewährleisten ohne das Risiko der finanziellen Härten bedarf es einer Finanzierung. Es bedarf einer klaren Anerkennung, das Langzeitpflege eine öffentliche Gesundheitspriorität ist und nachhaltige und günstige Mechanismen im Hinblick auf die Ressourcen und die Unterstützung benötigt werden. Arbeitskräfte müssen ausgebildet und Pflegekräfte unterstützt werden. Sie brauchen Unterstützung und Anerkennung, Zugang zu Informationen und Training. Die Ausweitung auf jüngere und ältere Hilfskräfte ist notwendig. Die Qualität der Langzeitpflege und integrierten Langzeitpflege muss gesichert sein: Die Pflege muss über viele Professionen und Einrichtungen integriert werden.

Die Verbesserung der Erhebungen im Datenmaterial, der Überwachung und Forschung zum Gesunden Altern: Das erfordert qualitative und quantitative Studien. Viele Studien haben in der Vergangenheit ältere Menschen ausgeschlossen. Neue Methoden und Instrumente werden also gebraucht. Globale und lokale Mechanismen werden ebenso benötigt um eine Synthese zu ermöglichen und eine schnelle Übersetzung des Wissens und der Klarheit in Politik und Praxis. Eine Zustimmung zur Messung, Analyse, Beschreibung und Überwachung vom Gesunden Altern ist erforderlich. Forschungskapazitäten und Anreize für Innovationen müssen gestärkt werden: Gesundes Altern erfordert für alle Länder: Innovationen zu fördern, den freiwilligen Wissensaustausch und Technologietransfer, Ressourcen anzuziehen (Menschen, Institutionen und Finanzen) um den Herausforderungen zu begegnen. Es ist eine größere Zusammenarbeit über Organisationen, Disziplinen und Ländern notwendig. Multidisziplinäre Forschung, globale Forschung. Forschung und Synthese: Es wird bessere Information über die Bedürfnisse und Präferenzen der älteren Menschen benötigt. Bevölkerungs- basierte Studien zu Hause, in Gemeinschaft, Institutionen. Es muss auch mehr Klarheit herrschen, wie die zu Grunde liegenden politischen, sozialen, biologischen und Umweltbedingungen und Determinanten gestaltet werden, da sie zu einem Gesungen Altern beitragen, es beeinflussen, in einer gegebenen Gesellschaft und über Ländergrenzen hinweg. Forschung ist notwendig um den Umgebungskontext und die Multisektoralen Mechanismen zu verbessern.

Um wieder zum Anfang des Aufsatzes zurück zu kommen, wichtig für die Volkswirtschaften und damit für die Weltwirtschaft  ist:  erhalten sich die Menschen ihre Gesundheit bis ins hohe Alter, wächst der Markt durch den Silber Tsunami, wie die demographische Entwicklung auch genannt wird, schneller als die Gesamtwirtschaft und wird zu einem Boom. Laut Global Investors ist das ein Aspekt für Anleger und hat Einfluss auf eine wachsende globale Kaufkraft. Viele haben im Laufe ihres Lebens große Vermögen angesammelt (BSP: USA Kaufkraft bei Best-Agern von 8 Billionen auf 15 Billionen US Dollar gestiegen). Unternehmen mit Produkten und Dienstleistungen wie Wohlfühlprodukte (Schönheitserzeugnisse, Reisen, Unterhaltung, Restaurants, Wohnprodukte (Renovierung und Umbau für ein barrierefreies Wohnen), Tiernahrung aber auch eCommerce sind gefragt. Erstaunlich Senioren kaufen online genauso viel wie Millennials.  Der demographische Wandel erfasst verschiedene Branchen mit steigender Nachfrage.

Die alternde Gesellschaft kann also abschließend bewertet nicht nur Risiko sein sondern sehr wohl auch große Chancen beinhalten. Das sollte Frau Lagarde vielleicht auch in Erwägung ziehen.

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