Rote Karte für Hacker

von Arne Schönbohm5.04.2013Wirtschaft

Immer mehr Verbrechen finden im Internet statt. Zur Bekämpfung gibt es eine vielversprechende Strategie – bei der Regierungen vorangehen müssen.

Cybercrime ist ein lukratives Geschäft. Nach Expertenmeinung wird sich der Trend gezielter Spionageangriffe auf Unternehmen und Institutionen daher fortsetzen. Insbesondere mobile Endgeräte sowie kleinere und mittelständische Unternehmen dürften dabei im Visier der Angriffe stehen.

Cybersicherheit spielt daher nicht nur in Deutschland, sondern auch auf europäischer Ebene eine immer wichtigere Rolle. Seit Januar 2013 betreibt die EU ein Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (EC3). Aufgabe dieses Abwehrzentrums ist es, Unternehmen und Bürger zukünftig bei der Abwehr von Straftaten im Cyberspace zu unterstützen.

Cybercrime geht ganz Europa etwas an

Die Netz- und Informationssicherheit, der sich die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) verschrieben hat, soll durch eine im November 2012 erstmals verlautbarte Meldepflicht für Hackerangriffe auf EU-Ebene verstärkt werden. Bereits einige Wochen zuvor war Bundesinnenminister Friedrich in Deutschland mit Forderungen zur Verbesserung der IT-Sicherheit an die Öffentlichkeit getreten – und hatte dafür nicht nur Lob geerntet. Die angedachten Maßnahmen, darunter auch eine Meldepflicht von IT-Angriffen auf Telekommunikationsdienstleister und Betreiber kritischer Infrastrukturen, stießen nicht nur auf Unternehmensseite auf Ressentiments. Auch innerhalb der Regierung selbst

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