Heimat schützen – Fluchtursachen bekämpfen

Anton Hofreiter29.11.2017Gesellschaft & Kultur, Medien

Gewalt und Umweltzerstörung sind die wichtigsten Fluchtursachen. Wenn Wasser und Ernte nicht mehr zum Leben reichen, wenn die Klimakrise Landstriche verwüstet, dann müssen die Menschen ihre Heimat verlassen.

Die Erde ist unsere Heimat. Wir müssen sie schützen.

Unsere Umwelt ist die Grundlage unseres Lebens. Hier und überall auf der Welt, jetzt und in Zukunft. Der Schutz unserer Umwelt vor Zerstörung ist mein wichtigstes politisches Ziel. Dieses Ziel teile ich mit vielen Menschen in Deutschland. Gemeinsam haben wir viel geschafft, wir können aber noch viel mehr erreichen. Packen wir’s an!
Ehrgeiz statt Zufriedenheit – für engagierten Umweltschutz

Ja, wir haben in Deutschland viel getan beim Umweltschutz. Die Gewässer sind sauberer, die Wälder gesünder, die Luft ist reiner. Aber es gibt keinen Grund zur Zufriedenheit. Noch immer verpesten Spritschleudern und Kohlekraftwerke unsere Luft und noch immer tragen wir massiv zur Klimakrise bei. Die industrielle Massentierhaltung zerstört unsere Böden, verdreckt unser Wasser und verursacht millionenfaches Tierleid. Und unser größter Schatz, die Artenvielfalt, schwindet in bedrohlichem Tempo. Mein Ehrgeiz gilt einer Zukunft mit Erneuerbaren Energien, einer grünen Landwirtschaft und einer zukunftsfähigen Mobilität.

Heimat schützen – Fluchtursachen bekämpfen

Gewalt und Umweltzerstörung sind die wichtigsten Fluchtursachen. Wenn Wasser und Ernte nicht mehr zum Leben reichen, wenn die Klimakrise Landstriche verwüstet, dann müssen die Menschen ihre Heimat verlassen. Bei meinen Reisen in Südamerika habe ich hautnah erlebt, wie brutal eine zerstörte Umwelt die Menschen trifft. Deutschland hat als reiches und fähiges Land die unbestreitbare Pflicht, die Dinge zum Besseren zu wenden. Wir können das – wir müssen das – auch aus Verantwortung für die Menschen anderswo.

Umweltschutz ist Gerechtigkeitspolitik

Niemand kann sich eine zerstörte Umwelt leisten, am wenigsten die Armen. Menschen mit niedrigen Einkommen leiden zum Beispiel mehr als andere unter Dreck und Lärm in unseren Städten. Deswegen ist Umweltschutz gerecht. Manchmal gibt es aber auch Widersprüche, zum Beispiel wenn die Agrarwende die Kosten für Lebensmittel leicht erhöht. Deswegen gehören für mich der Kampf für unsere Umwelt und der für eine gerechtere Gesellschaft zusammen. Sozial und ökologisch – so wünsche ich mir Deutschland.

Kämpfen statt einknicken

Wer es mit dem Schutz unserer Umwelt ernst meint, der muss sich mit mächtigen Lobbys anlegen. Viele in der Industrie und Landwirtschaft wehren sich gegen Veränderungen. Dabei stecken in diesen Veränderungen riesige Chancen! Klimaschutz bedeutet Innovation und Fortschritt. Die neuen Chancen sollten wir energisch ergreifen anstatt wie Union und SPD vor den Lobbyinteressen einzuknicken. Für diese Auseinandersetzung stehe ich bereit, weil es sich für mehr Lebensqualität für uns alle zu kämpfen lohnt.

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