Als ich in den 1970er-Jahren die Original-Tapes aufnahm, hatte ich ja keine Ahnung, dass das Leben endlich ist. Karl Bartos

Andreas Plöger

Andreas  Plöger

Andreas Plöger, geb. 1987, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Neuesten Geschichte an der FAU Erlangen-Nürnberg. Tätigkeit als Übersetzer, freier Journalist und Grafikdesigner. 2013-2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Erlangen. Seit 2014 Laufendes Promotionsprojekt zu „China in westdeutschen Weltordnungskonzepten“ an der KU Eichstätt-Ingolstadt, seit 2016 gefördert mit einem Promotionsstipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Zuletzt aktualisiert am 15.04.2018

Debatte

Es reicht! Plädoyer gegen den Monothemismus

Worte, die ich in der politischen Debatte nicht mehr hören kann: "Islam", "Muslime", "Flüchtling", "Asyl". Nur dafür können weder Muslime noch Flüchtlinge noch Asylbewerber mit oder ohne berechtigten Anspruch etwas.

Debatte

Ist unsere Demokratie durch den Populismus gefährdet?

Nach dem 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges 2014 erleben wir 2018 zwei weitere geschichtsträchtige Jubiläen - der Gründung der „Weimarer Republik“ und von „1968“. Es geht um „uns“, unseren Staat und die Gesellschaft, in der wir leben wollen, die Wirkmächtigkeit des Fremden im Eigenen. Dies alles in einer Welt, die sich radikal verändert hat und weiter verändert.

Debatte

Die digitale Entblödung

Digitalpolitik ist Symbolpolitik, mit der sich Politiker als zukunftsweisend, modern und am Puls der Zeit präsentieren. Das Tragische: sie kommen damit davon, weil der Rest auch keine Ahnung hat oder haben möchte, was das denn nun genau eigentlich sein soll, diese Digitalisierung.

Debatte

Begrenzung der maximalen Amtszeit des Bundeskanzlers

Wann ist es Zeit zu gehen? Eine Frage, auf die Menschen in Machtpositionen oft sehr andere Antworten haben als jene, die sie beobachten. Zu oft wird der richtige Moment verpasst. Darum sollten wir über eine Begrenzung der maximalen Amtszeit des Bundeskanzlers reden.

Debatte

Ein Hauch von Kanzelparagraph

Die Äußerungen über das Verhältnis von Kirche und Politik von Julia Klöckner sind ein starkes Stück, vor allem für eine so profilierte und exponierte Christdemokratin.

Debatte

Vom TV-Duell zu den Sondierungsgesprächen

Vielleicht ist es nur mir negativ aufgestoßen, doch in den letzten Monaten hat es sich ein Begriff im politischen Journalismus gemütlich gemacht, der mir aufstößt: Langeweile.

Debatte

AfD-Wähler als Idioten abzustempeln ist verkehrt

Seit dem Sonntagabend der Bundestagswahl rauschen wüste Wortsturzfluten über „Idioten“, „Rassisten“, „Arschlöcher“, „Nazis“ und „Faschisten“ durch die Social-Media-Welt. Gemeint sind jene, die AfD gewählt haben. Aber: Eine saubere Analyse ist das nicht. Und produktiv gleich dreimal nicht.

Debatte

Leitkultur: Worüber wir nicht sprechen

Die Leitkultur-Debatte krankt an ihren Voraussetzungen. Und zwar nicht etwa, weil Thomas de Maizière damit passgenau neben „Innere Sicherheit“ einen für viele Wählerschichten zentralen Punkt im Superwahljahr 2017 auf die Agenda der Union gesetzt hat. Nein, sie krankt an ihren Voraussetzungen, weil sie geschichtsvergessen ist.

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