Die Politik des billigen Geldes geht auf Kosten der Kleinanleger

von Alice Weidel5.08.2019Medien, Wirtschaft

Die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag Alice Weidel kritisiert das Festhalten der EZB am Null-Leitzins und am Negativ-Strafzins für Einlagen der Banken

Die EZB hat einmal mehr klargemacht, dass sie nicht daran denkt, ihre halsbrecherische Geldpolitik zu korrigieren. Null- und Negativzinsen machen die Mittelschicht, Sparer und Kleinanleger in den starken Volkswirtschaften arm: Sie enteignen und entwerten Sparguthaben und Rentenansprüche, treiben die Immobilienpreise und damit auch die Mieten in schwindelnde Höhen und halten durch Fehlallokation von Ressourcen unproduktive Unternehmen und Zombie-Banken künstlich am Leben, wodurch die Gefahr eines großen Crashs immer näher rückt.

Die EZB missbraucht die Geldpolitik unter dem Vorwand der Konjunkturförderung für die unverhohlene Notenbankfinanzierung der Staatsverschuldung in überschuldeten Volkswirtschaften. Das verhindert dringend notwendige Reformen und lässt die Schuldenberge weiter wachsen. Auch die französische Staatsverschuldung hat in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zugenommen.

Schon jetzt ist absehbar, dass in den letzten Monaten der Amtszeit von Mario Draghi und unter seiner von Frankreich durchgedrückten Nachfolgerin Christine Lagarde die Politik des billigen Geldes noch weiter verschärft werden wird. Damit sich das Schuldenkarussell noch eine Weile weiterdrehen kann, wird die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten achselzuckend in Kauf genommen.

Die betrogenen Sparer, Rentner und Kleinanleger werden sich auch bei der Bundesregierung bedanken können, die die falschen Weichenstellungen tatenlos hingenommen und durch ihr Versagen in der Auseinandersetzung um die Besetzung der europäischen Spitzenämter auch noch aktiv befördert hat.“

Quelle: Alice Weidel

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